Das Logo vom 
öibf

Sie sind hier:  Startseite  / Projekte / Abgeschlossen / 2006 
26.05.2009  (oeibf)

Abgeschlossene Projekte 2006

Bildungsentscheidungen u. -beteiligung

Rollenvorbilder und Mentoring. Neue Wege in der Berufs- und Bildungsintegration für Menschen mit Behinderung

Good Practice zur Förderung der Teilnahme von Geringqualifizierten am Lebensbegleitenden Lernen. Befunde und deren Potenziale für Österreich: Analyse von zehn innovativen Fallbeispielen

Analyse der Leistungen von Bildungsinformations- und Beratungseinrichtungen in Wien und Umgebung. Aktuelle Situation und Profile von bestehenden Beratungsangeboten sowie Entwicklungsmöglichkeiten

AK-NÖ Jugendstudie 2006: Analyse einer IFES-Studie über Jugendliche in Niederösterreich

Wissenschaftliche Assistenz bei Konzeptionierung und Design eines Mentoringprogramms für Menschen mit psychischer Erkrankung

"Role Model Project" - Virtuelles Mentoring für junge Frauen. Relaunch der Website

Modernisierung in der beruflichen Bildung

Leonardo da Vinci Projekt "VQTS - Vocational Qualification Transfer System"

Leonardo da Vinci Projekt "SABIEN - Successful Apprenticeship Building on ICT and Entrepreneurial Needs"

Evaluierung der Berufsreifeprüfung: Höherqualifizierung für den beruflichen Aufstieg oder den Umstieg?

Von der Lehre zur postsekundären Bildung. Eine Studie und Modelle zur Durchlässigkeit im österreichischen Ausbildungssystem

Europäischer und nationaler Qualifikationsrahmen. Stellungnahmen zum Arbeitsdokument der Europäischen Kommission sowie erste Befunde für Österreich

Fallstudien zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Sicht der Unternehmen

Vereinbarkeit von Studium und Berufstätigkeit in ausgewählten Universitäts- und Fachhochschulstudienrichtungen in Wien

BürgermeisterInnenbefragung "Ganztagsschule Follow-up"

Qualität und Professionalisierung

Qualitätsvergleich von Englisch-Grundkursen in Niederösterreich. Unabhängige Testierung von Angeboten zur Erhöhung der Transparenz und Sensibilsierung für qualitätsrelevante Bereiche

Machbarkeitsstudie zu einem modularen Qualifizierungs- und Akkreditierungssystem "Weiterbildungsakademie" für lehrende und pädagogisch-planende Personen in der Erwachsenenbildung, BildungsberaterInnen und BibliothekarInnen

JQNC - First Joint Quality-Network Conference for HE and VET in Europe

NEXUS III - Vernetzung und gemeinsames Wissensmanagement zur Kompetenzentwicklung und Qualitätssicherung in Erwachsenenbildungseinrichtungen

Leistungsdaten des Wiener Berufswettbewerbs 2006 für kaufmännische Lehrlinge

Machbarkeitserhebung "Wiki für BildungsberaterInnen"- Technische und organisatorische Voraussetzungen für Aufbau und Implementierung eines organisationsübergreifenden Wissensmanagementsystems

Qualifikationsforschung

Evaluierung neuer Lehrberufe: Grundstudie und Detailanalyse

Jugendliche ohne Berufsabschluss in Tirol

Integration in den Arbeitsmarkt und verbesserter Gesundheitsschutz in Betrieben für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen: Perspektiven für Wien und der Mehrwert der europäischen Dimension

Qualifikationsbedarf der Zukunft VI: Perspektiven der Beschäftigung von HochschulabsolventInnen. Schlussfolgerungen für die Studien- und Berufsberatung

Qualifizierung von Erwachsenen im Gesundheitsbereich. Akzeptanzerhebung in österreichischen Schulen für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege

60 Musterbeispiele für Jobinserate von Jugendlichen

Evaluationsforschung

Fach- und Referenznetzwerk für CEDEFOP. Gesamtkoordination und Dokumentationsarbeiten

Evaluierung des Projekts "Grenzraum aktiv" des ÖGB

Evaluierung der Broschüre "Ökoferienjobs & Praktika" und Praktikumserfahrung

Bedarf und Zufriedenheit mit dem Karl-Weigl-Bildungshaus und der Sozialakademie: Eine Befragung bei Gewerkschaften und Arbeiterkammern

Handbuch zum Vergleich des Systems industrieller Beziehungen und der Rahmenbedignungen für Beschäftigte im Bereich Gastgewerbe in der Region Kärnten - Slowenien. Zweisprachig deutsch/slowenisch


 


26.05.2009  (oeibf)

Rollenvorbilder und Mentoring. Neue Wege in der Berufs- und Bildungsintegration für Menschen mit Behinderung

Im Vorgängerprojekt "Role Models und Mentoring für Menschen mit Behinderung" wurden die Rahmenbedingungen für die Durchführung von Mentoring für diese Zielgruppe mit ExpertInnen diskutiert und abgesteckt. Das Pilotprojekt "Mentoring von und für Menschen mit Behinderung" erprobte in der Folge, in welcher Weise und in welchem Ausmaß diese Methode zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderung beitragen kann. Insgesamt zwölf Mentoringbeziehungen wurden zwischen blinden, sehbehinderten, gehörlosen, schwerhörigen, körperbehinderten und psychisch erkrankten Personen im Raum Wien initiiert. Diese Mentoringbeziehungen starteten im Oktober 2005 und wurden bis Juni 2006 wissenschaftlich begleitet. In einer groß angelegten Präsentationsveranstaltung im September 2006 wurden die Ergebnisse des Pilotprojekts einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die gesammelten Erfahrungen und die Ergebnisse der umfassenden externen Evaluierung flossen in die Entwicklung eines Leitfadens zur Durchführung externen Mentorings von/für Menschen mit Behinderung ein. In Kombination mit einer Toolbox (Formulare, Infoblätter) soll er künftige Projektträger bei der Durchführung von Mentoringprogrammen unterstützen. Die Website http://www.rolemodels.at diente dem Mentoringprojekt als Informationsplattform. Darüber hinaus wurde im Rahmen dieses Projekts die Datenbank der Website um zusätzliche 15 Bildungs- und Berufsbiografien von Menschen mit Behinderung und weiteren Schwerpunktthemen (z.B. die berufliche Situation von Menschen mit psychischen Erkrankungen) erweitert.

Projektlaufzeit: Juni 2005 bis September 2006
mit Förderung des Bundessozialamts
öibf-Projekt-Nr. 05/15
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Barbara Neubauer


26.05.2009  (oeibf)

Good Practice zur Förderung der Teilnahme von Geringqualifizierten am Lebensbegleitenden Lernen. Befunde und deren Potenziale für Österreich: Analyse von zehn innovativen Fallbeispielen

Ziel dieser internationalen Recherche war es, beispielgebende Initiativen und Projekte in Europa und international zur Förderung der Integration von Geringqualifizierten in das Lebensbegleitende Lernen zu identifizieren und im Lichte ihrer Übertragbarkeit auf andere Staaten zu analysieren. Bei der Auswahl wurde in besonderer Weise berücksichtigt, dass die Fallbeispiele eine praxisorientierte Relevanz für die Entwicklung in Österreich haben. Die aus der Studie gewonnen Erkenntnisse sollen Möglichkeiten aufzeigen, durch die gering Qualifizierte nachhaltiger in berufliche Bildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen integriert werden können. Der Zugang dieser Gruppe zum Lebensbegleitenden Lernen soll dadurch verbessert werden. Hier finden Sie die zentralen Ergebnisse des Projekts als Download.

Für die Analyse wurden folgende Themenschwerpunkte ausgewählt:

  • Innovative Lehr- und Lernmethoden
  • Neue/alternative Ansätze zur Lernmotivation
  • Bessere Anpassung der Lernumgebung an den Lernenden
  • Neue Formen der Kooperation der involvierten Partner
  • Neue Finanzierungsmodelle
  • Neue Ansätze zur Zertifizierung von (nicht formal erworbenen) Kenntnissen, Qualifikationen und Kompetenzen

Projektlaufzeit: Dezember 2005 bis April 2006
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 05/32
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Roland Loos


26.05.2009  (oeibf)

Analyse der Leistungen von Bildungsinformations- und Beratungseinrichtungen in Wien und Umgebung. Aktuelle Situation und Profile von bestehenden Beratungsangeboten sowie Entwicklungsmöglichkeiten

Wie in Gesamtösterreich zeigt sich die Landschaft von Beratungseinrichtungen im Bildungsbereich in Wien unübersichtlich und zersplittert. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines wachsenden Dienstleistungssektors einerseits und einer zunehmenden Intransparenz im Bildungsbereich andererseits. Erschwerend kommt hinzu, dass die Verwendung des Begriffs "Beratung" gegenwärtig ein beinahe inflationäres Ausmaß angenommen hat. Wien (und seine Umgebung) lassen eine große Bandbreite von Beratungsdiensten erkennen. Im Bericht wurde zunächst eine Quantifizierung von Zielgruppen vorgenommen und zwar auf Basis einer Auswertung der Volkszählung 2001 für Wien sowie mit Daten aus dem BMBWK. Dann erfolgte eine analytische Beschreibung der Beratungslandschaft Wien und Niederösterreichs auf Basis des bib-atlas (http://www.bib-atlas.at). Ergänzt wurde diese durch eine Darstellung der quantitativen Beratungskapazitäten auf Basis einer ad hoc Befragung von Beratungsanbietern in Wien. Den Abschluss des Berichtes bildet eine Darstellung von möglichen Szenarien für die Weiterentwicklung des Beratungsangebotes in Wien unter besonderer Berücksichtigung der Beratungsdienste der AK Wien. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: Jänner bis September 2006
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 05/33
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Erika Kanelutti


26.05.2009  (oeibf)

AK-NÖ Jugendstudie 2006: Analyse einer IFES-Studie über Jugendliche in Niederösterreich

Die vorliegende Jugendstudie 2006 ist das Ergebnis einer Kooperation von IFES und dem öibf in enger Zusammenarbeit mit der AK Niederösterreich. Die Stärke der Studie liegt in einer empirisch fundierten Positionsbestimmung wichtiger "Eckdaten" (z.B. Kenntnis der AK bei den Jugendlichen). Die für Niederösterreich repräsentative Befragung bei 1.000 Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen (15-20 Jahre) behandelt zielgruppenspezifische Schwerpunkte zu den Themen Berufsorientierung, Berufsinformation, Ausbildungswahl, Qualität in der Ausbildung sowie Einschätzung der AK. Aufgrund der Fülle an Fragen und der unterschiedlichen Zielgruppen (z.B. Lehrlinge vs. SchülerInnen unterschiedlichster Schultypen) wurde ein umfangreicher und komplexer Datensatz geschaffen. Der Bericht des öibf soll daher primär die Hauptergebnisse aufzeigen, für vertiefende Fragestellungen sei auf den über 400 Seiten starken Tabellenband mit 90 Breakzeilen (d.h. Auswertungen für spezielle Untergruppen) hingewiesen. In den Empfehlungen werden neben inhaltlichen Aspekten auch Anregungen zur "optimalen" Verwertung der nun vorliegenden Daten behandelt. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: April bis August 2006
im Auftrag der AK Niederösterreich
öibf-Projekt-Nr. 06/07
Projektleitung:
Norbert Lachmayr in Koop. mit IFES


26.05.2009  (oeibf)

Wissenschaftliche Assistenz bei Konzeptionierung und Design eines Mentoringprogramms für Menschen mit psychischer Erkrankung

Das öibf erwarb im Rahmen des Pilotprojekts "Mentoring von und für Menschen mit Behinderung" einschlägiges Know how, das im Zuge der Beratung eines Projektträgers im Behindertenbereich weitergegeben werden konnte. Das öibf unterstützte den Projektträger bei der Konzepterstellung und entwickelte mit ihm gemeinsam ein spezifisches Design für ein Peer-Mentoring-Projekt von und für Menschen mit psychischer Erkrankung.

Projektlaufzeit: Juni 2005 bis September 2006
im Auftrag von pro mente Wien
öibf-Projekt-Nr. 06/16
Projektleitung:
Regine Wieser


26.05.2009  (oeibf)

Role Model Project - Virtuelles Mentoring für junge Frauen. Relaunch der Website

Die virtuelle Kommunikationsplattform http://www.jobs4girls.at hat es sich zum Ziel gesetzt, die Berufs- und Bildungswegentscheidungen von Mädchen und jungen Frauen v.a. in Richtung einer nicht-traditionellen Berufs- und Bildungswahl zu unterstützen. Neben Informationen zu Ausbildungen und Berufen sowie Links zu Berufsinformationen, Datenbanken, Ausbildungs- und Beratungseinrichtungen bildet das Herz der Website eine Datenbank mit Ausbildungs- und Berufsbiografien von Frauen unterschiedlichsten Alters, mit unterschiedlichsten Berufen und Qualifikationsebenen. In diesen Biografien erzählen Frauen von ihren Erfahrungen (z.B. bei der Jobsuche) und Wünschen (z.B. Traumberuf), von Zweifeln, Hürden und Problemen und wie sie diese überwunden, gelöst und gemeistert haben. Sie beschreiben ihren bisherigen Ausbildungs- und Berufsweg, ihren Arbeits- und Aufgabenbereich und erzählen z.B. auch über jene Tätigkeiten, die ihnen im Job am meisten Spaß machen. Im Rahmen des grafischen und inhaltlichen Relaunches der Website, die seit 2001 online ist und sehr hohe Zugriffszahlen verzeichnet, wurde das öibf mit der inhaltlichen Überarbeitung beauftragt. Für insgesamt 255 Biografien wurden Kurzfassungen erarbeitet, um das neue Design der Website mit geänderten Darstellungsweisen der Biografien optimal zu unterstützen. Auch für die Textierung der relaunchten Website, die Aktualisierung der Bildungsstatistiken und Links zeichnet das öibf verantwortlich.

Projektlaufzeit: Juni bis Dezember 2006
im Auftrag der MA 57/ Frauenabteilung der Stadt Wien
öibf-Projekt-Nr. 06/18
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Lena Rheindorf, Birgit Tombor


26.05.2009  (oeibf)

Leonardo da Vinci Projekt Vocational Qualification Transfer System

Das öibf nahm als Partner an dem von der 3s Unternehmensberatung koordinierten LdV Projekt "VQTS – Vocational Qualification Transfer System" teil. Ziel des Pilotprojekts war die Entwicklung eines systematischen Verfahrens zum internationalen Transfer von Qualifikationen und Kompetenzen, die im Rahmen der Berufsbildung im Sekundarbereich erworben werden. Damit sollte die internationale Mobilität in der Berufsbildung erhöht werden, indem SchülerInnen und Lehrlinge die Möglichkeit erhalten, ihre schulisch oder betrieblich erworbenen Kenntnisse als "gemeinsame Währung" in ganz Europa einzusetzen. Für die Entwicklung und Erprobung des Vocational Qualification Transfer Systems wurde als Modellbeispiel das Berufsfeld "Maschinenbau" ausgewählt. Ein Modell für die Anerkennung von Kompetenzen im Bereich Maschinenbau bestehend aus einer Kompetenzmatrix als Basis für die Erstellung von Kompetenzprofilen sowie Empfehlungen für die Durchführung von Mobilitätsverfahren wurde entwickelt und 2005 in allen Ländern einem ExpertInnenfeedback unterzogen. Das öibf war verantwortlicher Partner für die Vorbereitung, Koordination, Analyse und Berichtlegung dieses Feedbacks sowohl auf österreichischer als auch auf europäischer Ebene. Auch die Synopse der Berichte aller beteiligten Länder wurde vom öibf erstellt.

Projektlaufzeit: Oktober 2003 bis September 2006
im Rahmen von Leonardo da Vinci
öibf-Projekt-Nr. 03/13
Projektleitung:
Maria Gutknecht-Gmeiner; Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr


26.05.2009  (oeibf)

Leonardo da Vinci Projekt SABIEN

Das öibf war Partner in diesem von der belgischen Agentur "SYNTRA Vlaanderen" (Agentur für die Aus- und Weiterbildung von Unternehmern) koordinierten Leonardo-Projekt mit weiteren Partnern aus Portugal, Griechenland, Polen, Nordirland und Deutschland. SABIEN verfolgt das Ziel, die Motivation und die sozialen Kompetenzen der in einer Berufsausbildung stehenden 15- bis 20-Jährigen zu erhöhen. Dazu sollen die Qualität und Relevanz von Unterrichtsmaterialien und Ausbildungsmethoden zur Steigerung der sozialen Kompetenzen verbessert werden. Dies geschieht einerseits, indem die Unterrichtsmaterialien interaktiver gestaltet werden. Dadurch erhalten die Jugendlichen mehr Möglichkeiten, ihre IKT-Kompetenzen (weiter) zu entwickeln. Andererseits wird das unternehmerische Denken und Handeln der Jugendlichen durch die Unterrichtsmaterialien und Ausbildungsmethoden gestärkt. Mit anderen Worten, die Jugendlichen werden ermutigt, mehr Eigenverantwortung, Selbststeuerung und Kreativität zu zeigen.

SABIEN zielt auf die folgenden Ergebnisse ab:

  • Ein Analysebericht der Ausbildungsbedarfe und -erfordernisse der Lehrlinge/Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 20
  • Ein Ausbildungspaket mit Orientierung auf die "social skills", bei denen die Entwicklung der sozialen und unternehmerischen Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen und IKT- sowie andere interaktive Anwendungen in vollem Umfang genutzt werden
  • Evaluierungsberichte der ersten Erprobungen der entwickelten allgemein- und berufsbildenden Trainingseinheiten und
  • Eine Website und andere Werbematerialien.

Hier finden Sie den österreichischen Bericht als Download.

Projektlaufzeit: November 2004 bis Oktober 2006
im Rahmen von Leonardo da Vinci
öibf-Projekt-Nr. 04/15
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr, Renate Pucher
in Koop. mit dem bfi Wien und via-media Wien


26.05.2009  (oeibf)

Evaluierung der Berufsreifeprüfung: Höherqualifizierung für den beruflichen Aufstieg oder den Umstieg?

Zum zweiten Mal wurde das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) gemeinsam mit dem öibf vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK) mit der Durchführung einer Evaluierung der Berufsreifeprüfung (BRP) beauftragt. Schwerpunkte der Studie waren Analysen des Angebots an Vorbereitungslehrgängen auf die Berufsreifeprüfung und der TeilnehmerInnenstruktur. Erstmals wurde auch der tatsächliche Verbleib der AbsolventInnen, deren Repräsentanz in weiterführenden Bildungsgängen sowie die Erfahrungen, die diese während der Vorbereitung gemacht haben bzw. in weiterer Folge im Erwerbsleben und in weiterführenden Bildungsgängen machen, untersucht. Zu diesem Zweck wurden die Angebote an Vorbereitungslehrgängen auf die BRP recherchiert, explorative Interviews mit ExpertInnen des Berufs- und Erwachsenenbildungsbereichs durchgeführt, die Zahlen der AbsolventInnen der BRP nach Bundesländern und Schultypen erhoben, sekundärstatistische Daten zu den AbsolventInnen der BRP in postsekundären Bildungsgängen analysiert und eine schriftliche standardisierte Befragung der AbsolventInnen der BRP durchgeführt. Im Wintersemester 2005/06 haben sich insgesamt 9.586 Personen in speziellen Lehrgängen der Berufsförderungsinstitute (bfi), Wirtschaftsförderungsinstitute (WIFI), unterschiedlicher Volkshochschulen und sonstiger Einrichtungen auf Teilprüfungen der Berufsreifeprüfung vorbereitet. Seit der Einführung der Berufsreifeprüfung im Jahr 1997 haben bis einschließlich Schuljahr 2004/05 insgesamt 9.839 Personen alle notwendigen Teilprüfungen der Berufsreifeprüfung abgelegt und das Berufsreifeprüfungszeugnis ausgestellt bekommen. Bis einschließlich Schuljahr 2003/04 konnten deutliche Steigerungen in den AbsolventInnenzahlen festgestellt werden, im darauf folgenden Schuljahr 2004/05 war die Zahl der AbsolventInnen annähernd gleich hoch wie im Jahr davor. Die Zahl der AbsolventInnen pro Schuljahr lag in den Schuljahren 2003/04 und 2004/05 bei rund 2.140 Personen. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: Juni 2005 bis Mai 2006
im Auftrag des BMBWK
öibf-Projekt-Nr. 05/12
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Barbara Neubauer, Marita Malzer
in Koop. mit dem ibw: Susanne Klimmer, Dagmar Achleitner


26.05.2009  (oeibf)

Von der Lehre zur postsekundären Bildung. Eine Studie und Modelle zur Durchlässigkeit im österreichischen Ausbildungssystem

Ziel des Projektauftrages war es die Lehre und Matura-Thematik in einem breiteren Rahmen - unter Einbeziehung möglichst vieler ExpertInnen und StakeholderInnen – zu diskutieren und mögliche Richtungen der Weiterentwicklung anhand von vorgeschlagenen Modellen auszuloten.
Teil 1 beschäftigt sich mit dem Stellenwert der Reifeprüfung (Matura) in und für Österreich. Darin wird auf das Image der Reifeprüfung sowie auf deren Bedeutung für den Arbeitmarkt eingegangen.
Teil 2 zeigt die bestehenden Optionen der vertikalen und horizontalen Durchlässigkeit auf (Status quo-Analyse). Dabei wird sowohl Bezug auf die gesetzlichen Grundlagen (de jure Durchlässigkeit) als auch auf die quantitativen Größenordnungen von SchülerInnenströme (de facto-Durchlässigkeit) genommen.
Teil 3 umfasst die Beschreibung in- und ausländischer Modelle der Verknüpfung von dualer Berufsausbildung und Formen der Reifeprüfung bzw. des Universitätszuganges sowie deren Bewertung im Hinblick auf eine mögliche österreichweite Etablierung eines solchen Modells.
Teil 4 ist einer ExpertInnenbefragung gewidmet. Die auf Basis der Status quo Analyse erarbeiteten integrativen Modelle wurden in einer Reihe von Einzelworkshops StakeholderInnen und ExpertInnen aus dem Bereich der Berufsbildung (u.a. AusbilderInnen, VertreterInnen von Sozialpartnern, von Weiterbildungsinstituten etc.) vorgestellt.
Teil 5 enthält Empfehlungen und Handlungsvorschläge als Basis für erforderliche Handlungsschritte bzw. eine mögliche Weiterentwicklung der Thematik. Hier finden Sie die Studie als Download.

Projektlaufzeit: Oktober 2005 bis Dezember 2006
im Auftrag des BMWA
öibf-Projekt-Nr. 05/24
Projektleitung:
Peter Schlögl
in Koop. mit dem ibw: Sabine Archan


26.05.2009  (oeibf)

Europäischer und nationaler Qualifikationsrahmen. Stellungnahmen zum Arbeitsdokument der Europäischen Kommission sowie erste Befunde für Österreich

Der Abschlussbericht dokumentiert Arbeiten im Zusammenhang mit dem Österreichischen Konsultationsprozess zum Arbeitspapier der Europäischen Kommission über einen möglichen künftigen Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR), der im Anschluss an die Veröffentlichung des Konsultationsdokuments vom BMBWK durchgeführt wurde. Es findet sich in Abschnitt eins eine ausgearbeitete Synopse der Stellungnahmen, die beim BMBWK eingegangen sind und die unter anderem eine Quelle für die Erstellung der gesamtösterreichischen Stellungnahme zum EQR darstellt. Diese wurde von Peter Schlögl in Zusammenarbeit mit Jörg Markowitsch und Arthur Schneeberger erarbeitet. Des weiteren wurden in Abstimmung mit dem Auftraggeber drei kurze Expertisen erarbeitet, die erste Grundlagen für die Arbeiten zu einem nationalen Referenzsystem (Nationaler Qualifikationsrahmen – NQR) sein können, um transparente und objektive Zuordnungen zu einem EQR aus österreichscher Perspektive leisten zu können. Es handelt sich dabei um Einzelbeiträge der jeweiligen Autoren. Hierzu hat Jörg Markowitsch im Abschnitt zwei internationale Erfahrungen mit bestehenden nationalen Qualifikationsrahmen aufgearbeitet. Ziel war dabei nicht die spezifische Darstellung der einzelnen nationalen Qualifikationsrahmen, sondern vielmehr die Beantwortung der Frage: "Was kann aus den internationalen Beispielen allgemein und für die österreichische Ausgangslage im Speziellen gelernt werden?" Arthur Schneeberger beleuchtet in Abschnitt drei die Relevanz vorliegender Qualifikationsrahmen und allgemein akzeptierte Klassifikationssysteme der Bildungsstatistik für die Entwicklung eines NQR. Peter Schlögl präsentiert in Abschnitt vier ein adaptives Modell eines Entwicklungsprozesses, das bisherige internationale Erfahrungen mit der Implementierung von nationalen Qualifikationsrahmen und den spezifischen Ansprüchen des Europäischen Qualifikationsrahmens aufgreift. Hier finden Sie den Abschlussbericht als Download.

Projektlaufzeit: Oktober 2005 bis Februar 2006
im Auftrag des BMBWK
öibf-Projekt-Nr. 05/25
Projektleitung:
Peter Schlögl
in Koop. mit Arthur Schneeberger (ibw) und Jörg Markowitsch (3s)


26.05.2009  (oeibf)

Fallstudien zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Sicht der Unternehmen

Im Rahmen von acht Fallstudien, für die persönliche Interviews mit insgesamt 13 ExpertInnen geführt wurden, wurde untersucht, inwieweit Kompetenzen, die im Rahmen der beruflichen Schulbildung erworben werden und die SchülerInnen befähigen sollen Nachhaltige Entwicklung mitzutragen und mitzugestalten, von Unternehmen nachgefragt werden. Die Untersuchung knüpft dabei an die vom öibf 2005 durchgeführte Pilotstudie "BNE an berufsbildenden Schulen" an und bezieht sich insbesondere auf die Schulformen höhere technische Lehranstalt (HTL), Handelsakademie (HAK) und höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe bzw. höhere Lehranstalt für Landwirtschaft (HLA). Die Analyse beruht auf den Meinungen von ExpertInnen in Wirtschaftsunternehmen, die als "PionierInnen" nachhaltigen Agierens bzw. ExpertInnen von CSR (corporate social responsibility) bezeichnet werden können und die AbsolventInnen der betreffenden Schulformen beschäftigen. Aufgrund dieser Erfahrungen war es den ExpertInnen möglich zu beurteilen, inwieweit BNE-Kompetenzen in der Wirtschaft benötigt werden und in welchem Maß Bildung zu einer nachhaltigen Entwicklung an berufsbildenden Schulen auf den Arbeitsmarktbedarf abgestimmt ist. Hier finden Sie die Studie als Download.

Projektlaufzeit: März bis August 2006
im Auftrag des FORUM Umweltbildung
öibf-Projekt-Nr. 05/31
Projektleitung:
Regine Wieser: Projektmitarbeit: Susanna Henkel, Norbert Lachmayr


26.05.2009  (oeibf)

Vereinbarkeit von Studium und Berufstätigkeit in ausgewählten Universitäts- und Fachhochschulstudienrichtungen in Wien

Erwerbstätige Studierende sind – dies zeigen mittlerweile alle Erhebungen – unter den Studierenden Österreichs nicht mehr untypisch. Der vorliegende Bericht leistet einen Beitrag, Datenmaterial über die Gruppe der berufstätig Studierenden zu sammeln, um Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Studium auf eine empirische Basis zu stellen. Zentrale Ergebnisse der Studierendenbefragung im Juni 2006 mit gutem Rücklaufergebnis (fast 30% der Befragten haben geantwortet, d.h. es standen 207 Fragebögen zur Auswertung zur Verfügung) unter berufstätig Studierenden technischer und wirtschaftlicher Studienrichtungen an Fachhochschul-Studiengängen und Universitäten in Wien, werden im Bericht aufgearbeitet und einer vergleichbaren Erhebung des öibf aus dem Jahr 2002 gegenüber gestellt.

Die Fragenbereiche waren folgende:

  • Motive der Berufstätigkeit
  • Ausmaß der Erwerbstätigkeit und des Studieraufwandes
  • Möglichkeiten die Arbeitswelterfahrung ins Hochschulstudium einzubringen
  • Schwierigkeiten und mögliche Hilfsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Studium

Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: März bis September 2006
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 06/06
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Barbara Neubauer, Christina Strasser


26.05.2009  (oeibf)

BürgermeisterInnenbefragung

Im Jahr 2005 wurde vom öibf die Einstellung zu ganztägigen Volksschulen in Österreich und deren Umsetzungsperspektive in den Bezirkshauptstädten Österreichs (ohne Wien) erhoben. In einer Blitz-Erhebung im Umfeld der Nationalratswahl 2006 wurden nun bei 78 BürgermeisterInnen diesbezügliche Änderungen im letzten Schuljahr erhoben. Dies entspricht einer fast 100%igen Ausschöpfungsquote in einer schwierigen Zielgruppe und in der Wahlkampfzeit. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: September 2006
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 06/14
Projektleitung:
Norbert Lachmayr


26.05.2009  (oeibf)

Qualitätsvergleich von Englisch-Grundkursen in Niederösterreich

Testungen im Sinne des KonsumentInnenschutzes haben eine längere Tradition und sind als Instrument der Erhöhung der Markttransparenz (Abbau von Informationsasymmetrien) und auch des Profilierens von Qualitätsprodukten allgemein akzeptiert. Verhältnismäßig neu ist dieses Verfahren jedoch bei hochwertigen (und daher oftmals auch teuren) Dienstleistungen, welche in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnen. Finanzdienstleistungen, Beratung und Bildung können hier exemplarisch genannt werden. Gegenständliches Projekt für Englisch-Grundkurse in Niederösterreich hat die Idee einer Testierung aufgegriffen und erstmals für Österreich wissenschaftlich fundiert durchgeführt. Ziele waren insgesamt:

  • Erhöhung der Transparenz für Individuen und Fördergeber
  • Nutzung der Befunde für kritische Analyse und Optimierung des Angebots
  • Erhöhung der Aufmerksamkeit für qualitätsrelevante Themen und Dimensionen.

Eine Stichprobe von 20 Kursen, welche die regionale Situation wie auch die Trägerstruktur der niederösterreichischen Erwachsenenbildungslandschaft berücksichtigt, wurde gezogen. Es erfolgte eine nicht verdeckte Erhebung in enger Kooperation mit den Bildungseinrichtungen. Die Erhebung gliederte sich in eine Vorfeldanalyse, eine Vorort-Testierung, die unabhängige TesterInnen in der Anfangsphase des Kurses unmittelbar im Kursgeschehen durchführten. Gegen Ende der Kursmaßnahmen sind Follow-up-Besuche bei den gleichen Anbietern/Kursen erfolgt. Im Zuge dieser zweiten Besuche wurden Feedbackbögen an die TeilnehmerInnen ausgegeben, deren Beantwortungen in die Gesamtbeurteilung mit einflossen. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: Mai 2005 bis März 2006
im Auftrag der AK für Niederösterreich
öibf-Projekt-Nr. 05/09
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Barbara Neubauer


26.05.2009  (oeibf)

Machbarkeitsstudie zu einem modularen Qualifizierungs- und Akkreditierungssystem

Die vorliegende Konzeption der "Weiterbildungsakademie" des Verbands Österreichischer Volkshochschulen (VÖV) ist als sehr entwickelt einzustufen und aufgrund des sehr hohen Detailliertheitsgrades der Vorarbeiten und Recherchen sehr gut nachvollziehbar. Die Begleitung der Arbeiten des Entwicklungsteams der "Weiterbildungsakademie" durch eine konzeptive, verbandsübergreifende ExpertInnen-Gruppe sowie einen wissenschaftlichen Beirat sicherte schon in der Konzeptions- und Entwicklungsphase die Akzeptanz und bedarfsgemäße Ausprägung des Modells. Im gegenständlichen Projekt des öibf wurden ergänzend Hintergrundinformationen zu einer möglichen Umsetzung zusammengestellt, die bei der Vorbereitung der Implementierung Entscheidungsgrundlagen bieten sollen. Neben einer Aufbereitung des bildungspolitischen Hintergrundes vor dem die "Weiterbildungsakademie" agiert, wird zunächst eine Abschätzung der relevanten Zielgruppen für ein erwachsenenbildungspezifisches Berufszertifikat getroffen. Weiters wird als Kohärenzanalyse postsekundär das Bildungsangebot für ErwachsenenbildnerInnen dargestellt und dann die voraussichtlichen Kosten der "Weiterbildungsakademie" den Aufwendungen für einschlägige postsekundäre Ausbildungen gegenüber gestellt. Abschließend wurden strukturelle Überlegungen niedergelegt, die eine nachhaltige Implementierung der "Weiterbildungsakademie" ermöglichen könnten, sowie einzelne Empfehlungen ausgesprochen.

Projektlaufzeit: November 2005 bis Jänner 2006
im Auftrag des Verbands Österreichischer Volkshochschulen
öibf-Projekt-Nr. 05/21
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Maria Gutknecht-Gmeiner, Eva Schacherbauer


26.05.2009  (oeibf)

JQNC - First Joint Quality-Network Conference for HE and VET in Europe

Zur Unterstützung des Prozesses eines Qualitätsnetzwerkes auf Europäischer Ebene sowie zur Vorbereitung der "First Joint Quality-Network Conference for HE and VET in Europe" im Mai 2006 in Graz wurde das öibf mit den Koordinationsarbeiten für die Durchführung einer Studie in Kooperation zwischen dem BMBWK und der Europäischen Kommission beauftragt. Partner des BMBWK in der Umsetzung der Studie und Auftraggeber von Leistungen war dabei das Zentrum für Schulentwicklung in Graz. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschung (abf-austria) und HochschulforscherInnen wurden eingeladen, einen integrierten Projektplan für die Arbeiten im Rahmen dieser Studie zu erstellen.
Generelles Ziel war es wesentliche Bereiche der Qualitätsentwicklung im Bereich Vocational Education and Training (VET) unter Hinzuziehung von Beispielen aus dem Bereich Higher Education (HE) durch Good Practice Beispiele darzustellen und in einem breiteren Rahmen der Qualitätsentwicklung für Europäische Lernprozesse fruchtbar zu machen.

Projektlaufzeit: Oktober 2005 bis Mai 2006
im Auftrag des ZSE Zentrum für Schulentwicklung Graz (BMBWK)
öibf-Projekt-Nr. 05/23
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Maria Gutknecht-Gmeiner
im Rahmen der abf-austria und in Koop. mit IFF Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universität Klagenfurt


26.05.2009  (oeibf)

NEXUS III - Vernetzung und gemeinsames Wissensmanagement zur Kompetenzentwicklung und Qualitätssicherung in Erwachsenenbildungseinrichtungen

Die konkreten Maßnahmen im Rahmen des Projekts NEXUS III waren:

"Plattform 2ter Bildungsweg":
Die Maßnahme richtete sich sowohl an VertreterInnen des Netzwerks ONESTEP als direkten AdressatInnenkreis, als auch – darüber hinausgehend – an einen österreichweiten Kreis von InteressentInnen, insbesondere solchen aus anderen, durch das BMBWK und den ESF geförderten Projekten im Bereich der Erwachsenenbildung.

Zentrale TeilnehmerInnen-Dokumentation:
Diese Forschungsaktivität verfolgte das Ziel eine umfassende TeilnehmerInnen und Teilnahme-Dokumentation für die ESF Ziel 3-Projekte im Zweiten Bildungsweg zu erstellen. Aufbauend auf dem Konzept aus dem Projekt NEXUS II wird trägerübergreifend dokumentiert. Gegenstand der Arbeiten war eine einheitliche, durchgängige, trägerübergreifende Teilnahme- und TeilnehmerInnen-Dokumentation. Sofern dies durch Datenbereitstellung von Schulen (Externistenprüfungskommissionen) und Schulbehörden möglich ist, kann auch eine Integration von AbsolventInnendaten erfolgen.

Metaanalyse von Befunden aus den ESF-Projekten des Zweiten Bildungsweges:
Eine zusammenschauende Aufstellung der Projektaktivitäten im Rahmen des Zweiten Bildungsweges (sofern sie über ESF Ziel 3 gefördert wurden oder werden) soll in Folge in das neue Fachthema "Zweiter Bildungsweg" im Portal http://erwachsenenbildung.at integriert werden.

Hier finden Sie den Projektbericht als Download.

Projektlaufzeit: Jänner bis Dezember 2006
mit Förderung des BMBWK und des ESF
öibf-Projekt-Nr. 05/14 und 06/03
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr
in Koop. mit via-media Wien


26.05.2009  (oeibf)

Leistungsdaten des Wiener Berufswettbewerbs 2006 für kaufmännische Lehrlinge

Auch 2006 wurde wie in den Jahren zuvor der Berufswettbewerb für Lehrlinge in kaufmännischen Berufen von der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien und der Gewerkschaft der Privatangestellten durchgeführt. An diesem Wettbewerb beteiligten sich über 5.300 Lehrlinge. Diese Personen teilen sich in folgende drei Bereiche: kaufmännische Lehrberufe, Handelsschulen und Bürokaufleute der Stadt Wien. Das öibf wertete die Leistungsergebnisse in den allgemein bildenden (z.B. Deutsch- und Englischkenntnisse) wie berufsbildenden Bereichen bezüglich Faktoren wie Geschlecht, Lehrberuf, Klasse, Sprachumfeld und Zufriedenheit aus. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: Oktober 2006
im Auftrag der Fachausschüsse der GPA und der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 06/15
Projektleitung: Norbert Lachmayr


26.05.2009  (oeibf)

Machbarkeitserhebung - Wiki für BildungsberaterInnen

Die Weiterentwicklung der Bildungs-, Berufs- und Karriereberatung als ein wesentliches Element jeder lifelong learning-Strategie bedarf auch des Auf- und Ausbaus eines effizienten Wissensmanagements zur Unterstützung einer qualitativen Beratungsleistung. Dabei sind die östererreichischen Beratungseinrichtungen – insbesonders im Bereich der Beratung im Erwachsenenbildungsbereich – durch die starke Fragmentierung des Angebots und die Vielfalt der TrägerInnenschaft besonders gefordert, ihre Informationen zu den vielfältigen Fachbereichen umfassend und aktuell zu halten: Neue gesetzliche Grundlagen, Entwicklungen am Bildungs- und/oder Arbeitsmarkt, neue Beratungsmethoden, neue Lehrgänge, veränderte Förderangebote und –voraussetzungen, neue Berufsbilder und Rückmeldungen zur Verwertbarkeit von Ausbildungen – zu diesen und vielen weiteren Themen müssen BeraterInnen am Laufenden sein bzw. leicht auf verlässliche Informationen zugreifen können. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde die Möglichkeit der Implemen-tierung eines institutionsübergreifenden Instruments für das Wissensmanagement im Bereich der Bildungsberatung in Österreich eruiert.

Projektlaufzeit: Juli bis September 2006
im Auftrag des BMBWK
Projektleitung:
Erika Kanelutti
in Koop. mit der Bildungsberatung Burgenland


26.05.2009  (oeibf)

Evaluierung neuer Lehrberufe: Grundstudie und Detailanalyse

Die laufende Anpassung der beruflichen Erstausbildung an die wirtschaftliche Entwicklung ist ein wesentlicher Faktor für die Sicherung eines adäquaten und qualitätsvollen Ausbildungsangebots, das allen Arbeitsmarktparteien dient. Um Grundlagen für die Beurteilung des Erfolges der Einführung, Entscheidung für oder gegen eine Überführung von Ausbildungsversuchen bzw. befristetet eingeführten Lehrberufen in reguläre Lehrberufe zu erhalten und eventuell erforderliche Adaptierungen und Verbesserungsvorschläge für neue Lehrberufe aufzuzeigen, wurde in Kooperation mit dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) und dem öibf eine Evaluierung durchgeführt. Auf Basis sekundarstatistisch ermittelter Daten und in Anknüpfung an die Ergebnisse einer 2002 durchgeführten Evaluierung wurden nach Rücksprache mit VertreterInnen des Auftraggebers sowie des Bundesberufsausbildungsbeirates zu Beginn der Studie folgende Berufe ausgewählt:

  • Buchhaltung
  • EinkäuferIn
  • Fertigteilhausbau
  • Mechatronik
  • Präzisionswerkzeugschleiftechnik
  • Lehrberufe des IKT-Bereichs

Die Evaluierung dieser Berufe stützte sich sodann auf sekundarstatistische Auswertungen, Dokumentenanalyse und Leitfadeninterviews mit ExpertInnen aus Arbeitgeber- und Arbeitgeberinteressenvertretungen, Lehrlingsstellen, Berufsschulen, Ausbildungsbetrieben, überbetrieblichen Ausbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen und dem Arbeitsmarktservice. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: September 2005 bis April 2006
im Auftrag des BMWA
öibf-Projekt-Nr. 05/13
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Regine Wieser, Edith Gruber
in Koop. mit dem ibw: Susanne Klimmer


26.05.2009  (oeibf)

Jugendliche ohne Berufsabschluss in Tirol

Die Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol erhält mit vorliegender Studie empirische Erkenntnisse und daraus abgeleitete Empfehlungen für eine bestimmte Zielgruppe erhalten: Jugendliche, die im Alter zwischen 20 und 25 Jahren über keine abgeschlossene berufliche Ausbildung verfügen, obwohl sie im Anschluss an die Pflichtschule eine Ausbildung begonnen hatten. Hintergrund der Studie ist der hohe Anteil von betroffenen Jugendlichen: über 17% der 20- bis 24-Jährigen wiesen in der Volkszählung 2001 keinen über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss auf. Die Arbeitsmarktstatistik nach Bildungsabschluss zeichnet für Personen dieser Gruppe ein eindeutig erhöhtes Arbeitslosigkeitsrisiko: 2003 lag die Arbeitslosenquote (vgl. AMS-Arbeitsmarkt & Bildung 2004) von Personen mit höchster abgeschlossener Ausbildung "Pflichtschule" bei 15,9%, die Gesamtarbeitslosenquote betrug 7,1%.

Die vorliegende Studie weist drei Schwerpunkte auf:

  • Literatur- und Sekundäranalyse
  • Eigenerhebungen des öibf unter Tiroler Jugendlichen (sowohl quantitative Erhebung als auch qualitative Focus Groups)
  • aus den vorhergehenden Punkten resultierende Empfehlungen

Hier finden Sie die Studie als Download.

Projektlaufzeit: November 2005 bis Juni 2006
im Auftrag der AK Tirol
öibf-Projekt-Nr. 05/29
Projektleitung:
Norbert Lachmayr; Projektmitarbeit: Regine Wieser, Christina Strasser, Franziska Fellner


26.05.2009  (oeibf)

Integration in den Arbeitsmarkt und verbesserter Gesundheitsschutz in Betrieben für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen

Ziel dieses Forschungsvorhabens war es, einen nachhaltigen Beitrag im Bereich der Wissenschaft zur Verbesserung der Integration von Menschen mit Behinderungen in der Beschäftigung und Arbeitswelt in Wien zu leisten. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Qualifikationsniveau und Beschäftigungsfähigkeit dieser Gruppe in Wien zu verbessern. Die Integration in den Wiener Arbeitsmarkt soll dadurch gefördert und Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Standards in Wiener Betrieben, in denen Menschen mit körperlichen Behinderungen und chronischen Erkrankungen arbeiten, aufgezeigt werden. Die Strategie der Europäischen Union im Bereich Behinderung setzt sich die vollständige soziale Integration der Menschen mit Behinderungen zum Ziel. Sie sind als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft anzuerkennen. Ihre Talente und Fähigkeiten sollten erkannt und gezielt gefördert werden. Im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 (EJMB) verstärkte die Europäische Union die Bemühungen, der Umsetzung ihrer Ziele im Bereich Behinderung einen wichtigen Schritt näher zu kommen. Es wurden innovative Maßnahmen und Kooperationsmodelle beschrieben und analysiert.

Projektlaufzeit: November 2005 bis Juni 2006
mit Förderung durch die Kulturabteilung der Stadt Wien MA 7 / Wissenschafts- und Forschungsförderung
öibf-Projekt-Nr. 05/30
Projektleitung: Peter Schlögl; Projektmitarbeit:
Roland Loos


26.05.2009  (oeibf)

Qualifikationsbedarf der Zukunft VI: Perspektiven der Beschäftigung von HochschulabsolventInnen. Schlussfolgerungen für die Studien- und Berufsberatung

Bereits zum sechsten Mal hat das öibf im Auftrag des AMS gemeinsam mit dem ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) am 22.11.2006 – in Zusammenarbeit mit dem ÖGB und der Wirtschaftskammer – eine Tagung zum Thema Qualifikationsbedarf der Zukunft veranstaltet. Dieses Mal mit dem Schwerpunkt der Arbeitsmarktsituation von HochschulabsolventInnen. Die Darstellung und Diskussion des Themas Hochschule und Arbeitsmarkt in Österreich ist sehr vielschichtig und teilweise widersprüchlich: Einerseits fällt die österreichische Akademikerquote – zumindest was Abschlüsse von Kurzstudien betrifft (2,7% ) – aus europäischer Sicht relativ gering aus. Zeitungsmeldungen über einen "Akademikermangel" zählen zum fixen Bestandteil der öffentlichen Rezeption einschlägiger internationaler Vergleichszahlen. Gleichzeitig besteht aber auch Unsicherheit wegen der steigenden Zahl an HochschulabsolventInnen. Gleichzeitig wird der Rolle von F&E im wirtschafts- und standortpolitischen Diskurs hohe Relevanz eingeräumt und zumindest in gewissen Abständen eine Lücke an kompetenten ForscherInnen und EntwicklerInnen konstatiert.

Diskutiert wurde insbesondere über folgende Fragen:

  • Welche Rolle der Arbeitsmarkt bei der Studienwahl spielt, und wie eine arbeitsmarktgerechte Studienwahl unterstützt werden kann
  • Wie die Situation, die Akzeptanz und Relevanz von AbsolventInnen der "neuen" Hochschulabschlüsse aussieht und
  • Wie der Bedarf in zukunftsträchtigen Ausbildungsfeldern, wie F&E, gedeckt werden kann, beziehungsweise solche Bereiche u.a. für Frauen attraktiver gemacht werden können.

Projektlaufzeit: Dezember 2005 bis November 2006
im Auftrag des AMS BGS, WKÖ, ÖGB
öibf-Projekt-Nr. 06/05
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Maria Gutknecht-Gmeiner, Renate Pucher
in Koop. mit dem ibw


26.05.2009  (oeibf)

Qualifizierung von Erwachsenen im Gesundheitsbereich. Akzeptanzerhebung in österreichischen Schulen für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege

Die Ausbildungen im Gesundheits- und Krankenpflegebereich unterliegen eigengesetzlichen Regelungen und fallen nicht unter die Stipendien- oder Beihilfebestimmungen wie andere berufsqualifizierende Ausbildungen in Österreich. Die Erfahrungen der BildungsberaterInnen der AK Wien belegen ein spürbares Interesse von Mitgliedern, solche Ausbildungen als Höher- oder Neuqualifizierung zu besuchen. Aufgrund eines fehlenden Stipendiums sind jedoch erwachsene Personen mit einem eigenen Haushalt und gegebenenfalls Betreuungspflichten von dieser Form der Ausbildung ausgeschlossen. Die AK Wien prüft gegenwärtig die Möglichkeit ein Qualifizierungsstipendium einzurichten, das diesem Umstand begegnet. Interessierten Mitgliedern mit einem Alter ab 22 Jahren soll dadurch eine Ausbildung in diesem Bereich ermöglicht werden. Eine wesentliche Entscheidungsgrundlage dafür ist die Sicht der Ausbildungseinrichtungen selbst: Ob diese eine Aufnahme von älteren SchülerInnen akzeptieren oder begrüßen würde. Im Rahmen dieser Studie wurde die Einstellung von 30 SchulleiterInnen österreichischer Schulen der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege erhoben sowie die Sicht von ExpertInnen aus dem Pflegebereich erhoben und dokumentiert. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: Juli bis September 2006
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 06/11
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Roland Loos


26.05.2009  (oeibf)

60 Musterbeispiele für Jobinserate von Jugendlichen

Zur Unterstützung der Beratungstätigkeit des AMS wurden vom öibf insgesamt 60 Musterbeispiele für Jobinserate formuliert, wie Jugendliche sie auf der Suche nach einer Lehrstelle verfassen sollten. Diese Jobinserate bezogen sich auf die häufigsten 30 Lehrberufe in Österreich. Grundlage bildete eine umfassende Recherche hinsichtlich der in online-Inseraten von Unternehmen angeführten Anforderungen für offene Lehrplätze. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: August 2006
im Auftrag des AMS Österreich
öibf-Projekt-Nr. 06/12
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Petra Grießner


26.05.2009  (oeibf)

Fach- und Referenznetzwerk für CEDEFOP. Gesamtkoordination und Dokumentationsarbeiten

CEDEFOP – das Europäisches Zentrum zur Förderung der Berufsbildung – kooperiert mit nationalen Einrichtungen hinsichtlich der Durchführung von Auftragsstudien und Beiträgen zu sowie die Beteiligung an Netzwerken auf dem Gebiet der Berufsbildung. In Österreich hat sich eine Gruppe von fünf Forschungseinrichtungen zusammengefunden, die im engeren Sinne mit Berufsbildungsforschung in Österreich und im internationalen Zusammenhang befasst sind und diese Arbeiten durchführen, die "Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschung (abf-austria)".

Die involvierten Einrichtungen sind:

  • ibw, Institut für Berufsbildungsforschung der Wirtschaft
  • IHS, Institut für Höhere Studien
  • ZBW, Zentrum für Bildung und Wirtschaft GmbH Graz
  • öibf, Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung
  • 3s Unternehmensberatung, superior:skills:solutions

Näheres unter: http://www.abf-austria.at  

Das öibf deckt im Rahmen des Konsortiums die Arbeiten der Dokumentation der einschlägigen Publikationen ab und hat im Berichtsjahr die Gesamtkoordination inne gehabt. Hier finden Sie die Dokumentation als Download.

Ergebisse der Arbeiten unter: http://www.refernet.at bzw. http://www.abf-austria.at

Projektlaufzeit: April 2005 bis März 2006
mit Unterstützung von CEDEFOP und Mitteln des BMBWK
öibf-Projekt-Nr.
05/06
Projektleitung: Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Katarina Miljevic, Renate Pucher


26.05.2009  (oeibf)

Evaluierung des Projekts Grenzraum Aktiv

Das öibf führte im Auftrag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes eine umfassende Evaluierung des europäischen Projekts "Grenzraum Aktiv" durch. Das Projekt wurde vom ÖGB gemeinsam mit 20 kooperierenden Institutionen in den an die neuen Mitgliedstaaten angrenzenden Bundesländern sowie zehn Einrichtungen in den angrenzenden Regionen Ungarn/Slowakei/Tschechien/Slowenien durchgeführt. Ziel des Projekts war es, in einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Gewerkschaften und gewerkschaftsnahen Institutionen den EU-Beitritt in den Grenzgebieten auf beiden Seiten durch Information und Sensibilisierung, grenzüberschreitende soziokulturelle Aktivitäten aber v.a. durch Qualifizierungsmaßnahmen für die von der Erweiterung der Union am meisten Betroffenen abzufedern. Die Evaluierung erfolgte in zwei Stufen, einer Zwischenevaluierung zur Projekthalbzeit und einer Endevaluierung (Ex-post-Evaluierung) zu Projektende. Die Zwischenevaluierung war formativ geprägt, um der Projektleitung bzw. dem Projektausschuss steuerungsrelevante Daten zur Verfügung stellen zu können. Die Endevaluierung war summativ und ermöglichte eine abschließende Beurteilung der Relevanz und Wirksamkeit des Projekts. Das Evaluationsdesign war partizipatorisch und kooperativ angelegt. Es sollte eine Zusammenschau und übergreifende Bewertung der verschiedenen Projektteile, die unter heterogenen Bedingungen an verschiedenen Standorten mit unterschiedlichen Aktivitäten und Methoden umgesetzt wurden, ermöglichen. Es berücksichtigte die Innovationsfunktion des Projekts, war prozess- und gleichzeitig auch ergebnisorientiert. Die Zielgruppen der Evaluierung fanden sich auf mehreren Ebenen und waren in unter-schiedlichem Maß und auf unterschiedliche Weise in das Projekt involviert: als Projektverantwortliche und –managerInnen in der Projektpartnerschaft, als Teilnehmende (Endbegünstigte) sowie als sonstige vom Projekt direkt oder indirekt Betroffene. Eingesetzt wurden v.a. qualitative Erhebungsmethoden: ExpertInnenanalyse zentraler Projektdokumente (z.B. Projektantrag, Berichte und Verträge, Website etc.), qualitative Interviews sowie eine Auswertung der Berichte und Diskussionen im Rahmen einer internationalen Abschlusskonferenz im Juli 2006. So vorhanden wurden auch Selbstevaluierungsergebnisse der Projektpartner einbezogen.

Projektlaufzeit: November 2005 bis September 2006
im Auftrag des ÖGB, Projektbüro "Grenzraum Aktiv"
öibf-Projekt-Nr. 05/26
Projektleitung:
Maria Gutknecht-Gmeiner; Projektmitarbeit: Susanna Henkel


26.05.2009  (oeibf)

Evaluierung der Broschüre "Ökoferienjobs & Praktika"

Im Rahmen dieser Studie wurde die Broschüre "Ökoferienjobs & Praktika" des FORUM Umweltbildung erstmals detailliert evaluiert. Dafür wurden in einer Vollerhebung BroschürenbezieherInnen der Jahre 2002 bis 2005 genauso wie alle österreichischen Firmen, Organisationen und landwirtschaftliche Betriebe, die in der Broschüre Einsatzstellen angeboten haben, befragt. Ziele der Studie waren einerseits die Überprüfung, ob das Angebot der Broschüre den Bedürfnissen von AnbieterInnen und Jobsuchenden entspricht, und andererseits mögliche Verbesserungvorschläge. Weiters wurde evaluiert, ob es im Rahmen eines Ökoferienjobs gelingt, Kompetenzen und speziell Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung zu vermitteln. Die vorliegende Studie sammelte nicht nur die Rückmeldungen der befragten Jugendlichen und BetriebsvertreterInnen systematisch und bereitete sie für eine allfällige Reorientierung oder Neukonzeption der Broschüre auf, auch wurde der direkte Kontakt mit Jugendlichen dazu genutzt, einen Aufruf zur Zusendung von Praktikumsberichten zu starten. Die Erfahrungen der Jugendlichen sollen im Internet und in der Zeitschrift des FORUM Umweltbildung "umwelt & bildung" veröffentlicht werden. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: November 2005 bis Februar 2006
im Auftrag des FORUM Umweltbildung
öibf-Projekt-Nr. 05/27
Projektleitung:
Norbert Lachmayr; Projektmitarbeit: Regine Wieser, Tanja Pavlicek


26.05.2009  (oeibf)

Bedarf und Zufriedenheit mit dem Karl-Weigl-Bildungshaus und der Sozialakademie: Eine Befragung bei Gewerkschaften und Arbeiterkammern

Über den künftigen Bedarf und die Zufriedenheit mit dem Karl-Weigl-Bildungshaus der Arbeiterkammer Wien sowie dem Lehrgang Sozialakademie wurden Interviews mit 13 Personen aus den Gewerkschaften und sechs aus den Länderkammern für Arbeiter und Angestellte geführt. In den Interviews wurde der Bedarf der jeweiligen Gewerkschaft bzw. der Länderkammer in Bezug auf das Karl-Weigl-Haus (KWH) im Bereich der Seminare sowie der Sozialakademie abgefragt und ebenso wie dieser Bedarf in den nächsten Jahren eingeschätzt wird. Die Stärken bzw. Schwächen und Verbesserungsvorschläge bilden einen Kernbereich der Ergebnisse der Interviews mit den InterviewpartnerInnen. Einen weiteren wichtigen Bereich der Interviews stellt das Bildungshaus an sich dar. Die Zufriedenheit in diesem Bereich wurde genau abgefragt, dokumentiert und z.T. mit Zitaten wiedergegeben.

Projektlaufzeit: Februar bis Mai 2006
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 05/28
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Petra Grießner


26.05.2009  (oeibf)

Handbuch zum Vergleich des Systems industrieller Beziehungen

Gegenstand des Projekts war die Adaptierung eines vom öibf entwickelten und umgesetzten Handbuches für BetriebsrätInnen in den beiden Regionen Kärnten und Julisch Venetien-Friaul ("Vergleich des Systems industrieller Beziehungen und der Rahmenbedingungen für Beschäftigte im Bereich Bau-Holz in der Eures-T-Euralp Region Kärnten – Friaul-Julisch Venetien") für Slowenien und das Gastgewerbe. Vornehmlich wurden seitens des öibf redaktionelle Arbeiten geleistet. Die inhaltlichen Teile wurden von österreichischen und slowenischen GewerkschafterInnen erarbeitet.

Es wurde damals ein zweisprachiges BeraterInnenhandbuch entwickelt, das folgende Bereiche umfasste:

  • Struktur der Gewerkschaften
  • Kollektivvertrag
  • Sozialversicherung
  • steuerliche Regelungen

Der Inhalt wurde auf den Sektor Gastgewerbe angepasst, auf den aktuellen gesetzlichen und kollektivvertraglichen Stand gebracht und für beide Länder zweisprachig erarbeitet (deutsch/slowenisch). Hier finden Sie den zweisprachigen Bericht als Download.

Projektlaufzeit: Juni 2006
im Auftrag des ÖGB Kärnten
unterstützt durch die Europäische Kommission, DG Erweiterung
öibf-Projekt-Nr. 05/34
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Petra Griessner
in Koop. mit Karmen Leban, Rudolf Biesenberger, Elfriede Diex vom ÖGB Kärnten