Das Logo vom 
öibf

Sie sind hier:  Startseite  / Projekte / Abgeschlossen / 2003 
30.06.2009  (oeibf)

Abgeschlossene Projekte 2003

Berufliche Ausbildung

Leistungsdaten des Berufswettbewerbs für kaufmännisch-administrative Lehrberufe

Zahl der Ausbildungsplätze und Bewerbungen an österreichischen FH-Studiengängen 2003/2004

Berufliche Weiterbildung, Höherqualifizierung

Lifestyle 2002 - Aspekte der Weiterbildung

OECD Thematic Review on Adult Learning

Evaluierung der Bildungsfreistellung im Rahmen der kollektivvertraglichen Regelungen bei österreichischen Elektrizitätsversorgungsunternehmen

Bildungsinformation und -beratung

Studienwahl - Bestimmungsfaktoren und Motive von StudienanfängerInnen an Universitäten und Fachhochschulen

"Role Model Project": Virtuelles Mentoring für junge Frauen - Erweiterung

ONLINE-Katalog für Qualitätskriterien von Angeboten der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung

Evaluationsforschung

Österreichischer Länderbericht zur Zwischenevaluierung für das Programm SOKRATES

Österreichischer Länderbericht zur Zwischenevaluierung für das Programm Leonardo da Vinci

Kursevaluierung für die Landesgeschäftsstelle des AMS Wien

Arbeitsmarktbeobachtung

Qualifikationsbedarf der Zukunft III: Kompetenzen als Fixpunkt einer sich verändernden Arbeitswelt

Innovation und Hochschulbildung. Chancen und Herausforderungen einer technisch-naturwissenschaftlichen Qualifizierungsoffensive für Österreich

"Wegweiser": Datenbank für Angebote zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt

Bedarfs- und Akzeptanzanalyse für ein modulares Aus- und Weiterbildungsangebot für Kommunikationsberufe

Bildungsökonomie

Preisentwicklung bei Angeboten der beruflichen Weiterbildung

TeilnehmerInnenbefragung 2002 im Zusammenhang mit dem Bildungsgutschein der AK Wien

Neue Lehr- und Lernformen

ONESTEP - Open Network for generating Efficient Structures in Tutoring and Adult Education Performance

Evaluierung von ODL-Lehrgängen und internetgestützten Präsenzlehrgängen an der VHS Floridsdorf

Internationale Forschungskooperationen

Vergleich des Systems industrieller Beziehungen und der Rahmenbedingungen für Beschäftigte im Bereich Bau-Holz in der Euralp-T-Region Euralp Kärnten - Friaul-Julisch Venetien

Vergleich des Systems industrieller Beziehungen und der Rahmenbedingungen für Beschäftigte im Bereich Metall in der Euralp-T-Region Euralp Kärnten - Friaul-Julisch Venetien

Gegenseitige Anerkennung von Bildungsabschlüssen II in der Euralp-T-Region Euralp Kärnten - Friaul-Julisch Venetien

CEDEFOP Train the Trainer Networks

Dokumentationsarbeiten Fach- und Referenznetzwerk - ReferNet für CEDEFOP


30.06.2009  (oeibf)

Leistungsdaten des Wiener Berufswettbewerbs für kaufmännisch-administrative Lehrberufe

Auch 2003 wurde wie in den Jahren zuvor der Berufswettbewerb für Lehr­linge in kaufmännischen Berufen von der Kammer für Arbeiter und Ange­stellte für Wien und der Gewerkschaft der Privatangestellten durchgeführt. An diesem Wettbewerb beteiligten sich über 5000 Lehrlinge in den Berei­chen Allgemeinbildung und Berufsbildung. Das öibf wertete die Leistungsergebnisse in den allgemeinbildenden wie berufsbildenden Bereichen bezüglich unterschiedlicher Faktoren wie Geschlecht, Lehrberuf, Alter, Klasse, Berufsschule aus. Neu war im Berichtsjahr, dass erstmals auch berufsbildende Schulen im kaufmännischen Bereich gewonnen werden konnten und sich die SchülerInnen an der Leistungstestung beteiligt haben.

Projektlaufzeit: März bis April 2003
im Auftrag der Gewerkschaft der Privatangestellten (Fachausschüsse)
Projektleitung:
Norbert Lachmayr; Projektmitarbeit: Peter Schlögl


30.06.2009  (oeibf)

Zahl der Ausbildungsplätze und Bewerbungen an österreichischen FH-Studiengängen 2003/2004

Der Fachhochschulsektor ist wie in allen Jahren seit Einführung der Fachhochschul-Studiengänge weiter gewachsen. In diesem Herbst wurden 17 Ausbildungsgänge neu eingeführt oder bestehende Studiengänge umgewandelt (etwa von Diplomstudium in Bakkalaureat). Die Gesamtzahl an FH-Studiengängen liegt somit nach Angaben der Trägerorganisationen bei 137, ein Anstieg gegenüber 127 Studiengängen im Vorjahr. Im Rahmen einer telefonischen Befragung zwischen August und Oktober 2003 wurden die BewerberInnenzahlen direkt bei den Erhaltern ermittelt. Insgesamt wurden 17.336 BewerberInnen für alle Studiengänge im Wintersemester 2003/2004 genannt. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 750 Nennungen. Dem steht in allen Studienrichtungen ein Ausbildungsplatzangebot von 7.119 (Vorjahr 6.533) gegenüber. Wird daraus der Andrang pro Studienplatz errechnet – über das gesamte Bundesgebiet und auch über die Fachbereiche hinweg – so ergibt sich eine Quote von 2,44 Bewerbungen je Ausbildungsplatz. Die vorliegende Studie stellt das Angebot an Studienplätzen und die entsprechenden BewerberInnenzahlen nach unterschiedlichen Kriterien aufgeschlüsselt dar. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: August bis Oktober 2003
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung: Ingrid Putz


30.06.2009  (oeibf)

Lifestyle 2002: Aspekte der Weiterbildung

Die Lifestyle-Studie 2002, eine schriftliche Befragung von 4.200 Personen im Alter ab 15 Jahren, repräsentativ für Österreich (Erhebungszeitraum vom 17. April bis 29. Mai 2002) liefert mehrere Themenschwerpunkte: Euro-Socio-Styles, Freizeit/Sport, Werte/Einstellungen/Lebenssituation/ gesellschaftspolitische Orientierungen, alte und neue Medien, Geld/Besitz/Konsumverhalten, Wissenschaft/Technik/Bildung. Folgende Fragestellungen wurden von Fessel-GfK repräsentativ für Österreich erhoben:

 

1.    ständige Weiterbildung für die berufliche Tätigkeit

2.    Informationsstand zum Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten

3.    Interesse an Weiterbildung in verschiedenen Bildungsbereichen und Themenkreisen

4.    Bisherige Weiterbildung in diesen Bereichen vor mehr als 12 Monaten

5.    Bisherige Weiterbildung in diesen Bereichen in den letzten 12 Monaten

6.    Weiterbildung in diesen Bereichen innerhalb der nächsten 12 Monate

 

Die Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien hat das öibf mit einer thematischen Analyse der Ergebnisse beauftragt. Deshalb wird im Folgenden der 6. Sonderband "Wissenschaft, Technik und Bildung" mit dem Focus auf Weiterbildung näher analysiert. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: März 2003
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung: Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr


30.06.2009  (oeibf)

OECD Thematic Review on Adult Learning

Die Zielsetzungen und die Aufgaben des Länderhintergrundberichts zur Erwachsenenbildung in Österreich resultieren aus dem Kontext des OECD-Projekts "Thematic Review on Adult Learning". Bislang haben sich bereits neun Länder in einem ersten Durchgang an der Länderprüfung beteiligt. Die Ergebnisse hierzu liegen vor und sind auf der Website der OECD zugänglich. In einer zweiten Phase hat sich auch Österreich zur Teilnahme an der Evaluierung des immer wichtiger werdenden Erwachsenenbildungs- respektive Weiterbildungsbereichs entschlossen. Dies ist auch im Zusammenhang mit der Strategieentwicklung zur Förderung des lebenslangen Lernens von Bedeutung. Der Hintergrundbericht stellte eine Voraussetzung für den Studienbesuch der Expertengruppe der OECD dar. Das BMBWK hat mit der Erstellung des Hintergrundberichts das öibf gemeinsam mit dem Österreichischen Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) beauftragt. Diese Beauftragung erfolgte auch aufgrund der Tatsache, dass die beteiligten Institute den Hintergrundbericht zum Österreichischen Länderbericht zum Memorandum über Lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission (Schneeberger/Schlögl 2001) erstellt haben, in dem wichtige Informationen und Daten zur Thematik erarbeitet wurden. Hier finden Sie die Studie als Download.

Projektlaufzeit: August 2002 bis Dezember 2003
im Auftrag von BMBWK, BMWA und der Sozialpartner
in Kooperation mit ibw
Projektleitung:
Peter Schlögl


30.06.2009  (oeibf)

Evaluierung der Bildungsfreistellung im Rahmen der kollektivvetraglichen Regelungen bei österreichischen Elektrizitätsversorgungsunternehmen

Zeit ist neben den finanziellen Aspekten einer der restriktivsten Faktoren für Weiterbildungsbeteiligung. Aus diesem Grund fordern die Gewerkschaf­ten seit längerem Ansprüche auf Bildungszeit. In den Kollektivvertragsverhandlungen im Dezember 1998 zwischen den beiden Gewerkschaften GPA und GMT und dem Verband der Elektrizitäts­werke Österreichs wurde für ArbeiterInnen und Angestellte der Elektrizitätsversorgungsunternehmen ab 1999 eine Regelung ausverhan­delt, die unterschiedliche Freistellungsgründe und -dauern für Bildungs­zwecke kennt. Das öibf wurde beauftragt, die aktuelle Praxis der Inanspruchnahme zu evaluieren sowie Empfehlungen für mögliche Weiterentwicklungen zu erarbeiten. Die Daten wurden einerseits durch Dokumentenanalyse erhoben und andererseits wurde das Wissen von betrieblichen Arbeitnehmerinteressen­verteterInnen genutzt. Methodisch wurde hinsichtlich der Erfahrungen mit dieser Regelungen auf leitfadengestützte Interviews mit Vertretern von Betriebsratskörperschaften zurück gegriffen. Die Kontaktpersonen wurden seitens der beiden Gewerkschaften namhaft gemacht. Eine Verteilung auf Unternehmen verschiedener Größe (gemessen an den Beschäftigtenzahlen) wurde angestrebt.

Projektlaufzeit: Juni bis November 2004
im Auftrag der Gewerkschaft der Privatangestellten, Gewerkschaft Metall-Textil sowie der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Johanna Wagner


30.06.2009  (oeibf)

Studienwahl: Bestimmungsfaktoren und Motive von StudienanfängerInnen an Universitäten und Fachhochschulen

Im Rahmen der vorliegenden Studie wird der gegenwärtige Forschungsstand zu den Themen Studienwahl und der Studienent­scheidung, Studienmotive sowie Berufs- und Bildungsweg­orientierung (einschließlich der Rolle von Beratungsinstrumenten und Informations­angeboten) anhand eines Überblicks über einschlägige Literatur und durchgeführte Erhebungen seit den 1990er Jahren zusammengefasst und analysiert. Die Frage, warum sich StudienanfängerInnen für ein bestimmtes Studienfach und für eine bestimmte Hochschule entschieden haben, ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen sowohl im Rahmen punktueller (regionaler, schul-, hochschul- oder studienrichtungs­spezifischer) Einzelerhebungen, als auch auf Basis breiterer (ggf. repräsentativer, periodischer) Untersuchungen sowie im theoretischen Diskurs. Eine Gesamtdarstellung der Situation, die die Entwicklung im letzten Jahrzehnt beschreibt und eine Ist-Analyse der derzeitigen Lage bietet, ist für Österreich aber bislang ausständig. Die Handlungsalternativen für studienberechtigte SchulabgängerInnen sind vielfältig und ihnen oft noch unbekannt. Unklar ist häufig, welche dieser Möglichkeiten den eigenen Neigungen und Fähigkeiten am ehesten entsprechen, welche Ausbildungsanforderungen und welche Beschäfti­gungs- und Arbeitsmarktrisiken mit ihnen verbunden sind. Potenzielle Studierende sind daher in besonderem Maß auf externe Unterstützung in diesem Entscheidungsfindungsprozess angewiesen. Beratungs- und Informationsangebote sollen sowohl die individuellen Interessenlagen und Voraussetzungen, als auch die äußeren Rahmenbedingungen (Studienange­bote, Studienanforderungen, Studienorganisation, Beschäftigungs- und Arbeitsmarktsituation etc.) entsprechend berücksichtigen. Die vorliegende Zusammenschau enthält daher auch eine Darstellung der vorhandenen Beratungs- und Informationsformen in Wien sowie eine Beschreibung der entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen mit Bezug auf Berufs- und Bildungswegorientierung und Studienberatung (Schul- und Hochschullegistik).

Projektlaufzeit: Juli bis September 2003
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Christian Gary; Projektmitarbeit: Eva Leuprecht


30.06.2009  (oeibf)

Role Model Project: Virtuelles Mentoring für junge Frauen - Erweiterung

Während Mädchen und Frauen in Hinblick auf ihre Bildungsbeteiligung und das formale Niveau von Abschlüssen in den letzten Jahrzehnten stark aufgeholt haben, zeigt sich in der Ausbildungs- und Berufswahl nach wie vor eine nur sehr langsam aufbrechende, starke geschlechtsspezifische Segregation gepaart mit einer Konzentration in wenigen Berufen. Diese Beschränkung von Mädchen und Frauen auf einige wenige Berufe hat weitreichende Konsequenzen: Die deutlich schwächere Positionierung am Arbeitsmarkt mit geringeren Einkommen, instabilen und atypischen Beschäftigungsverhältnissen und niedrigeren beruflichen Positionen steht mit der horizontalen Segregation in Bildungs- und Berufswahl in direktem Zusammenhang. Für den Arbeitsmarkt als Ganzes folgt daraus ein eingeschränktes Spektrum an zur Verfügung stehenden Qualifikationen sowie eine suboptimale Nutzung der Humanressourcen. Die virtuelle Kommunikationsplattform www.jobs4girls.at hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Berufs- und Bildungswegentscheidungen von Mädchen und jungen Frauen v.a. in Richtung einer nicht-traditionellen Berufs- und Bildungswahl zu unterstützen. Neben Informationen zu Ausbildungen und Berufen sowie Links zu Berufsinformationen, Datenbanken, Ausbildungs- und Beratungseinrichtungen bildet das Herz der Website eine Datenbank mit mittlerweile 250 Ausbildungs- und Berufsbiografien von Frauen unterschiedlichsten Alters, mit unterschied­lichsten Berufen und Qualifikationsebenen. In diesen Biografien erzählen Frauen von ihren Erfahrungen (z.B. bei der Jobsuche) und Wünschen (z.B. Traumberuf), von Zweifeln, Hürden und Problemen und wie sie diese überwunden, gelöst und gemeistert haben. Sie beschreiben ihren bisherigen Ausbildungs- und Berufsweg, ihren Arbeits- und Aufgaben­bereich und erzählten z.B. auch jene Tätigkeiten, die ihnen am meisten Spaß machen. Nachdem die Website seit ihrer Einrichtung 2001 sehr stark genutzt wird – allein im ersten Halbjahr 2003 wurden 353.000 Zugriffe verzeichnet – sollte auch im Jahr 2003 eine Datenbankerweiterung erfolgen: Das öibf recherchierte weitere 20 Berufsbiografien von Frauen – schwerpunktmäßig in den Bereichen Technik, Handwerk, IKT und Umwelt.

Projektlaufzeit: September bis Dezember 2003
im Auftrag der Stadt Wien, Magistratsabteilung 57 – Frauenbüro der Stadt Wien
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Birgit Tombor, Maria Gutknecht-Gmeiner


30.06.2009  (oeibf)

ONLINE-Katalog für Qualitätskriterien von Angeboten der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung

Im Bereich der gebührenpflichtigen Erwachsenenbildung, wie es die Angebote in Österreich überwiegend darstellen, steht kein anbieterübergreifendes Instrument für Markt- und Produktinformation sowie Preisvergleiche zur Verfügung. Daher mangelt es gegenwärtig an grundlegender Aufarbeitung von Bildungsinformation, die auch als Grundlage für Bildungsentscheidungen der Einzelnen oder einer vorgela­gerten Bildungsberatung dienen können. Das Projekt zielt darauf ab, einen Kriterienkatalog für Bildungsinteressierte im Erwachsenenalter zu entwickeln der hilft, eine Entscheidung für die inhaltlich/fachlich geeignetste und qualitativ hochwertige Erwachsenenbildung zu treffen. Das Projekt, das über das BMBWK und den Europäischen Sozialfonds finanziert wird, gliedert sich in drei Maßnahmenbereiche: Einerseits eine anwendungsorientierte Forschung als Grundlage für relevante Kriterien. Zweitens die Entwicklung des Kriterienkataloges (Checklist) sowie drittens Vermittlungsmaßnahmen für BeraterInnen im Bereich der Bildung und des Arbeitsmarktes. Produkte des Projektes:

  • Folder "checklist weiterbildung"
  • Lesezeichen "Checklist"
  • Publikation Wo geht's hier zum "richtigen" Kurs? Entscheidungs­hilfen für die Auswahl eines Kursangebotes in der allgemeinen und beruflichen Erwachsenenbildung, Schlögl, Peter/Gruber, Elke (Hrsg.)
Projektlaufzeit: Oktober 2001 bis Juni 2003
mit Förderung von BMBWK und ESF
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Maria Gutknecht-Gmeiner, Kathrin Maier

30.06.2009  (oeibf)

Österreichischer Länderbericht zur Zwischenevaluierung für das Programm SOKRATES

Das öibf wurde gemeinsam mit dem ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) mit der Erstellung des österreichischen Länderberichts zur Zwischenevaluierung des Europäischen Bildungsprogramms SOKRATES gemäß Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates (Nr. 253/2000/EG) vom 24. Jänner 2000 beauftragt. Schwerpunkte waren die Evaluierung von Relevanz und Effizienz des Bildungsprogramms sowie dessen Effektivität und unmittelbare Auswirkungen mit dem Ziel, Informationen zur Aktualisierung der Programmplanung zu gewinnen, Klarheit, Verständlichkeit, Relevanz und Effizienz der (Programm-)Ziele zu überprüfen sowie die technischen, verwaltungs- und finanztechnischen Umsetzungen zu beurteilen. Neben der Auswertung von Projekt- und Teilnahmedaten der Europäischen Kommission und der Sokrates Nationalagentur wurden qualitative Interviews mit ExpertInnen geführt (Beiratsmitglieder, BildungsexpertIn­nen, MultiplikatorInnen etc.) sowie eine empirische Befragung (Voll­erhebung) von 1) Träger- und Partnereinrichtungen von Projekten und 2) Mobilitätsteilnehmenden durchgeführt. Im Bereich der Erasmus-Studierendenmobilität wurden die Berichte der Studierenden stich­probenmäßig (10%) erfasst und evaluiert. Themen der Fragebogen­erhebung waren u.a.: Information über das Programm, Teilnahme­motivationen; Antragstellung und Auswahlverfahren; Durchführung und Projektmanagement; Finanzierung, Verbreitung von Ergebnissen und Produkten sowie Nachhaltigkeit, Effektivität und Auswirkungen des Programms. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: Oktober 2002 bis Mai 2003
im Auftrag des BMBWK
in Kooperation mit ibw: Susanne Klimmer
Projektleitung:
Maria Gutknecht-Gmeiner; Projektmitarbeit: Ingrid Putz, Susanna Henkel


30.06.2009  (oeibf)

Österreichischer Länderbericht zur Zwischenevaluierung für das Programm Leonardo da Vinci

Das öibf wurde gemeinsam mit dem ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) mit der Erstellung des österreichischen Länderberichts zur Zwischenevaluierung des Europäischen Bildungsprogramms LEONARDO da VINCI gemäß Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates (Nr. 1999/382/EG) vom 26. April 1999 beauftragt. Schwerpunkte waren die Evaluierung von Relevanz und Effizienz des Bildungsprogramms sowie dessen Effektivität und unmittelbare Auswirkungen mit dem Ziel, Informationen zur Aktualisierung der Programmplanung zu gewinnen, Klarheit, Verständlichkeit, Relevanz und Effizienz der (Programm-)Ziele zu überprüfen sowie die technischen, verwaltungs- und finanztechnischen Umsetzungen zu beurteilen. Neben der Auswertung von Projekt- und Teilnahmedaten der österreichi­schen Leonardo da Vinci Nationalagentur wurden qualitative Interviews mit ExpertInnen geführt (Beiratsmitglieder, BildungsexpertInnen, Multi­plikatorInnen etc.) sowie eine vollstandardisierte empirische Befragung (Vollerhebung) der österreichischen Trägereinrichtungen bzw. im Verfahren A (Mobilität) der Koordinationseinrichtungen vorgenommen. Themen der Fragebogenerhebung waren u.a.: Information über das Programm, Teilnahmemotivationen; Antragstellung und Auswahlverfahren; Durchfüh­rung und Projektmanagement; Finanzierung, Verbreitung von Ergebnissen und Produkten sowie Nachhaltigkeit, Effektivität und Auswirkungen des Programms. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: Oktober 2002 bis Mai 2003
im Auftrag des BMBWK
in Kooperation mit ibw: Susanne Klimmer
Projektleitung:
Maria Gutknecht-Gmeiner


30.06.2009  (oeibf)

Kursevaluierung für die Landesgeschäftstelle des AMS Wien

Das öibf wurde mit der begleitenden Evaluierung der Kursmaßnahmen des AMS Wien im Zeitraum März 2002 bis Februar 2003 beauftragt. In Berichten für Bildungsträger, regionale Geschäftsstellen sowie die Landesgeschäftsstelle werden die Antworten in den Fragebögen der TeilnehmerInnen von Maßnahmen ausgewertet. Insgesamt waren dies rund 10.400 Personen, die im Zeitraum März 2002 bis Februar 2003 im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik Fragebögen ausgefüllt haben. Der eingesetzte Fragebogen war vorgegeben. Die Darstellung der Daten folgt, nach einer Beschreibung der Stichprobe, den Fragegruppen des Fragebogens. Auswertungen nach den einzelnen regionalen Geschäftsstellen sowie Trägereinrichtungen erfolgen in speziellen Einzelberichten.

Projektlaufzeit: März 2002 bis Mai 2003
im Auftrag des AMS Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Alex Belschan, Ingrid Putz


30.06.2009  (oeibf)

Qualifikationsbedarf der Zukunft III: Kompetenzen als Fixpunkt einer sich verändernden Arbeitswelt

Das öibf und das ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) organisierten im Auftrag des AMS Österreicch (Abt. BIQ) in Kooperation mit AK Wien und WKO eine Fachtagung zum Thema am 28.10.2003. Es war dies die dritte Veranstaltung, die sich mit dem Qualifikationsbedarf der Zukunft auseinandersetzte. Am Vormittag standen Präsentationen am Programm, die sich mit dem Thema Erwerbsbiographien im Wandel befassten: Roland Löffler (Synthesis Forschung): Lehre: Ein gelungener Einstieg in die Berufslaufbahn? Empirische Befunde zu den Berufsbiografien von Lehrlingen 1982 bis 2002Abg. z. NR Christine Marek (Frequentis): Chancengleichheit durch Bildung?Dr. Alexander Norman (Norman Consulting): Qualifikationsbedarf der Zukunft aus der Sicht eines Karriereberaters. Am Nachmittag präsentierten vier Forschungsinstitute Beiträge aus ihrer Forschungstätigkeit und diskutierten diese mit den anwesenden ExpertInnen: Friederike Weber (Prospect Unternehmensberatung GesmbH): Qualifikationsbedarf aus Sicht der Unternehmen – Herausforderungen für die Arbeitsmarktpolitik. Ausgewählte Ergebnisse aus PersonaldiskurseenRegine Wieser und Mag. Maria Gutknecht-Gmeiner (öibf): Die eingeschränkte Lehrberufswahl von Jugendlichen: Statistik und ein erfolgreiches Beispiel zur GegensteuerungDI Dr. Jörg Markowitsch (3s Unternehmensberatung GmbH): Antizipation und Qualitätssicherung im österreichischen Berufsbildungssystem; Mag. Kurt Schmid (ibw): Demografische Trends, Arbeitsmarkteintritt und Qualifikationsstruktur in Österreich

Projektlaufzeit: Jänner bis Dezember 2003
im Auftrag des AMS Österreich mit Unterstützung durch AK Wien und WKÖ
in Kooperation mit ibw
Projektleitung:
Peter Schlögl

30.06.2009  (oeibf)

Innovation und Hochschulbildung: Chancen und Herausforderungen einer technisch-naturwissenschaftlichen Qualifizierungsoffensive für Österreich

Ausgangspunkt der Studie war einerseits die allgemein akzeptierte Auffassung des wachsenden Stellenwerts technisch-naturwissenschaftlichen Wissens im Beschäftigungssystem und wachsender Investitionen in Forschung und Entwicklung bei der Schaffung von Wohlstand und Arbeitsplätzen, andererseits der Umstand, dass sich für Österreich bei einschlägigen Indikatoren relativ ungünstige Werte – jedenfalls in hohem Maße aufklärungsbedürftige Werte – zeigen. Die Trendanalyse von ausgewählten Innovationsindikatoren (Europäischer Innovationsanzeiger) malt für Österreich kein vorteilhaftes Bild. Beim zusammenfassenden Gesamtindex – über alle 18 Indikatoren hinweg – lag Österreich 2002 an der 10ten Stelle der EU 15 und hat gegenüber 2001 einen Platz eingebüßt. Geht man ferner von dem politischen Ziel der Bundesregierung aus die Forschungsquote bis 2010 von gegenwärtig 1,9 auf 3,0% zu steigern, so zeigt die vorliegende Studie eine jährliche Lücke an Naturwissenschaftler­Innen bzw. TechnikerInnen von rd. 800 AbsolventInnen auf. Die Befragung von ExpertInnen im Zuge der Studie hat aufgezeigt, dass als Vorbedingung einer Erreichung der forschungspolitischen Ziele eine ausschließliche Erhöhung der Fördermittel ohne strukturelle Maßnahmen nicht die Lösung ist. Wichtige strukturelle Ansätze wären hingegen: 
  • Steigerung von Mobilität der ForscherInnen und Netzwerkbildung
  • Attraktivitätssteigerung der einschlägigen Ausbildungen (für Männer und insbesondere für Frauen)
  • Forcierung betrieblicher Aus- und Weiterbildung im Bereich Forschung und Entwicklung

Hier finden Sie den Endbericht als Download

Projektlaufzeit: Jänner 2002 bis Juni 2003
mit Förderung von BMWA, BMBWK, AK, ÖGB, IV, WKÖ
in Kooperation mit ibw
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Christian Gary, Regine Wieser, Norbert Lachmayr


30.06.2009  (oeibf)

Wegweiser: Datenbank für Angebote zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt

Im Rahmen des Projekts "Wegweiser" wurde das österreichweite Angebot an Maßnahmen und Projekten des Bundes, der Länder, des AMS und der Bundessozialämter zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinde­rung in den ersten Arbeitsmarkt erfasst, in einer Datenbank zusammenge­führt und zentral über eine Website http://www.basb.gv.at/cms/basb/pdb_start.html – unter besonderer Berücksichtigung des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderung (WAI-Richtlinien) abrufbar gemacht.
Die mit einer Internet-Datenbank erreichte Transparenz über Struktur und Umfang des österreichweiten und regionalen Angebots bietet damit einer­seits den unterschiedlichsten Zielgruppen – von Menschen mit Behinde­rung bzw. deren Angehörigen über einschlägige Interessenvertretungen bis zu beratenden Stellen (z.B. Clearing-Teams, BildungsberaterInnen, AMS, BSB) – den nötigen Angebotsüberblick und liefert andererseits den Förder­stellen in Österreich wertvolle Informationen in Hinblick auf Förderbedarf und Angebotsplanung in diesem Bereich. Die über die Laufzeit des geförderten Projekts hinausgehende Aktuali­sierung erschien am effizientesten über eine zentrale Stelle leistbar, die die Vollständigkeit und Qualität der Daten sicherstellt. Mit Anfang Jänner 2003 wurde zu diesem Zweck eine Koordinationsstelle eingerichtet, deren Aufbau und Einarbeitung vom öibf begleitet wurde. In Zusammenarbeit mit der Wiener Clearingstelle faktor i wurde ein öster­reichweites Netzwerk initiiert. Die Datenbank wurde so programmiert, dass in jedem Bundesland – über die Datensätze des Projekts "Wegweiser" hi­nausgehend – Angebote für die Bereiche Wohnen und Freizeit, therapeuti­sche Angebote etc. eingegeben und abgerufen werden können. So wurden über eine einzige Datenbank mit ihrer zentralisierten Aktualisierung mehrere Zugriffsberechtigungen und Abfragemöglichkeiten eingerichtet, wobei eine Clearingeinrichtung je Bundesland von diesem Angebot Gebrauch machen kann. Faktor i (http://www.faktori.wuk.at/index.xml) nutzt bereits diese Möglichkeit des "Datenbank-sharings". Das Projekt wurde durch das BMSG aus Mitteln der Beschäftigungsinitiative der österreichischen Bundesregierung gefördert und in Kooperation mit dem Integrativen Bildungsverein (biv integrativ) durchgeführt.

Projektlaufzeit: Jänner 2002 bis Juni 2003
mit Förderung des BMSG
in Kooperation mit biv-integrativ
Projektleitung: Regine Wieser


30.06.2009  (oeibf)

Bedarfs- und Akzeptanzanalyse für ein modulares Aus- und Weiterbildungsangebot für Kommunikationsberufe

Im Auftrag eines der etablierten Weiterbildungsanbieter in Österreich wurde ein modulares Aus- und Weiterbildungskonzept für Kommunikations­berufe im Bereich Werbung, Marketing, Public Relations und Event­management auf Basis von ExpertInnengesprächen (Interessenvertreter­Innen, VertreterIn von Berufs- und Fachverbänden, Unternehmensver­treterInnen) analysiert und hinsichtlich der Realisierungschancen und -notwendigkeiten eines derartigen Aus- und Weiterbildungsschwerpunkts bewertet. Dadurch konnten valide Kriterien und Benchmarks für die Weiterentwicklung des geplanten Bildungsangebots gewonnen werden. Weiters wurde ein Erhebungsinstrument zur Abschätzung der potenziellen Nachfrage seitens spezifischer Gruppen von Aus- und Weiterbildungs­interessierten entwickelt.

Projektlaufzeit: November bis Dezember 2003
im Auftrag des bfi Wien
Projektleitung:
Christian Gary; Projektmitarbeit: Johanna Wagner


30.06.2009  (oeibf)

Preisentwicklung bei Angeboten der beruflichen Weiterbildung

Wie schon seit Herbst 2000 führt das Österreichische Institut für Berufs­bildungsforschung Erhebungen über die Kostenentwicklung bei den An­geboten der beruflichen Weiterbildung durch. Diese Erhebungen beziehen sich auf eine Detailauswertung des Verbraucherpreisindexes, der über die letzten Jahre hinweg in der Verbrauchsgruppe Bildung und Freizeit relevante Subpositionen enthält (Kurse der beruflichen Weiterbildung, Sprachkurse). Der Vergleich der Einzelpositionen in der Verbrauchsgruppe Bildung und Freizeit ergibt ein differenziertes Bild. Preisrückgängen von über 45% ste­hen Preissteigerungen bis deutlich über 200% gegenüber (Basis 1986=0). Die Preisrückgänge betreffen vor allem Waren der (Unterhaltungs-)Elek­tronik. Preissteigerungen hingegen sind vornehmlich bei unterschiedlichen Dienstleistungen feststellbar.

Projektlaufzeit: November bis Dezember 2003
im Auftrag der AK Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Alex Belschan


30.06.2009  (oeibf)

TeilnehmerInnenbefragung 2002 im Zusammenhang mit dem Bildungsgutschein der AK Wien

Die Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien führte 2002 einen komplementierbaren Bildungsgutschein (BIG) in der Höhe von EUR 100,– für ihre Mitglieder ein, für KarenzgeldbezieherInnen wurde ein Betrag von EUR 150,– festgesetzt. Diese neue Leistung im Rahmen von AK Plus wurde über Medien (AK für Sie, Kursbücher der Bildungsträger, etc.) und Direct-mailings (KarenzgeldbezieherInnen) beworben. Über eine Bestellung bei einer Service-Hotline wurde der Gutschein zugesandt. Einzulösen war dieser im Rahmen von besonders gekennzeichneten Kursangeboten beim bfi Wien sowie sechzehn Wr. Volkshochschulen. Um neben den Verwaltungsdaten die durch die Bestellung entstehen auch Direktinformationen seitens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kursangebote zu erhalten, wurde im Herbst 2002 eine Befragung durchgeführt. Diese erfolgte vor Ort in den Kursen. Mit Ende Dezember lagen 907 ausgefüllte Fragebögen zur Auswertung vor. Davon zwei Drittel aus dem bfi Wien und ein Drittel aus den Volkshochschulen.

Projektlaufzeit: Oktober 2002 bis Februar 2003
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
in Kooperation mit HTS Informationssysteme
Projektleitung:
Peter Schlögl


30.06.2009  (oeibf)

ONESTEP: Open Network for generating efficient structures in tutoring and adult education performance

ONESTEP ist ein Projekt zur Unterstützung von Volkshochschulen bei der Entwicklung und Umsetzung von neuen Lehr- und Lernformen auf Basis Neuer Medien und wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert. Computerunterstütztes kooperatives Lernen von Lehrenden/TutorInnen in einem österreichweiten Verbund und gleichzeitig computerunterstütztes Fernlernen der TeilnehmerInnen von Vorbereitungslehrgängen zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung bzw. Studienberechtigungsprüfung wurden unterstützt durch: 
  • Projektmanagement
  • Teil- und Gesamtberichterstattung
  • Sozialwissenschaftliche Begleitforschung
  • Bedarfs- und Akzeptanzerhebungen
  • Organisation, Dokumentation und Evaluierung von Veranstaltungen, Workshops und Trainings (in enger Kooperation mit den Bildungseinrichtungen)
  • Unterstützung bei der Erstellung von Beratungsunterlagen für InteressentInnen und AbsolventInnen der BRP und SBP
  • Integration von nationalem und internationalem didaktischem, andragogischem und technischem Know-how. Insbesondere für die Arbeit mit ODL- und CBT bzw. WBT.
  • Unterstützung bei der Bewerbung der Projektmaßnahmen und Verbreitung der Erfahrungen in einschlägigen Publikationen und Veranstaltungen.

Ergebnis war unter anderem: 

  • Publikation: Gary, Christian/Schlögl, Peter (Hrsg.): Erwachsenenbildung im Wandel. Theoretische Aspekte und Praxiserfahrungen zu Individualisierung und Selbststeuerung.
Projektlaufzeit: Jänner 2001 bis Februar 2003
mit Förderungvon BMBWK und ESF
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Christian Gary

30.06.2009  (oeibf)

Evaluierung von ODL-Lehrgängen und internetgestützten Präsenzlehrgängen an der VHS Floridsdorf

Vor allem in der allgemeinen und der beruflichen Weiterbildung – als besonders wichtigen Teilbereichen des Bildungswesens – wird der Bildungsbedarf und die Nachfrage nach Höherqualifizierung zukünftig noch größer werden. Um dem Grundsatz des lebensbegleitenden Lernens gerecht werden zu können, werden Lernende und die Institutionen im Weiterbildungsbereich daher vor eine Reihe von neuen Herausforderungen gestellt werden. Neue Medien und eLearning gelten dabei häufig als Zauberworte. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen der vorliegenden Expertise gezielt multimediale Lernmedien identifiziert, ausgewählt und systematisch verglichen, die weitestgehend dem Bereich des CBT zuzuordnen sind. Dies erfolgte einerseits mit der Intention, sich auf Bildungsmedien zu konzentrieren, die so gestaltet sind, dass sie – auch aufgrund der Komplexität und des Umfanges des Lernstoffes – zu einer länger andauernden Auseinandersetzung mit den Lerninhalten führen können als reine Nachschlagewerke oder Edutainment-Produkte. Andererseits wurde auf CBT-Medien fokussiert, um jene Kosten, die bei online-Produkten – also bei solchen, die einen Internetanschluss und die Nutzung des WWW unbedingt erfordern – anfallen und aufgrund der unterschiedlichsten Tarifsysteme nur schwer vergleichbar sind, ausblenden zu können. Zudem finden Lernmedien auf CD-ROM zunehmend große Verbreitung, da sie mittlerweile in großer Anzahl vom Buch- und Medien(fach)handel vertrieben werden. Der Nutzen den (Weiter-)Bildungsinteressierte aus multimedialen (offline-)Bildungsmedien ziehen können, ist jedoch in besonderem Maße von der Qualität derartiger Medien abhängig. Dazu zählt nicht nur, dass die angebotenen Bildungsinhalte den tatsächlichen Bedürfnissen und Interessenlagen der NutzerInnen entsprechen, sondern auch, dass sie in medialer und didaktischer Hinsicht so aufbereitet sind, dass sie selbstgesteuertes und selbstorganisiertes Lernen in der Weise ermöglichen, dass die angestrebten Ziele der Lernenden erreicht werden können. Der letztgenannte Aspekt stand im Zentrum der vergleichenden Begutachtung innerhalb der vorliegenden Expertise.

Projektlaufzeit: Mai bis September 2003
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Christian Gary; Projektmitarbeit: Peter Schlögl, Uwe Ottenbreit


30.06.2009  (oeibf)

Vergleich des Systems industrieller Beziehungen und der Rahmenbedingungen für Beschäftigte im Bereich Bau-Holz in der Euralp-T-Region Euralp Kärnten - Friaul-Julisch Venetien

Gegenstand des Projekts war die Entwicklung und Umsetzung eines Handbuches für Betriebsrätinnen und Betriebsräte in den beiden Regionen. Deshalb wurde ein zweisprachiges BeraterInnenhandbuch (deutsch/ italienisch) entwickelt, das folgende Bereiche umfasste: 
  • Struktur der Gewerkschaften
  • Kollektivvertrag
  • Sozialversicherung
  • Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK)
  • Steuerliche Regelungen
  • Berufsausbildung

Die Finanzierung erfolgte im Rahmen von EURES-EURALP. Hier finden Sie den deutschsprachigen Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: Oktober 2002 bis März 2003
im Auftrag des ÖGB Kärnten
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Petra Grießner, Ingrid Putz, Rudi Bertagnolli


30.06.2009  (oeibf)

Vergleich des Systems industrieller Beziehungen und der Rahmenbedingungen für Beschäftigte im Bereich Metall in der Euralp-T-Region Euralp Kärnten - Friaul-Julisch Venetien

Die Kärntner Wirtschaft sucht zunehmend grenzüberschreitende Zusammen­arbeit. Geschäftliche Verbindungen mit Firmen in den Nachbarländern oder eigene Geschäftsniederlassungen im Ausland als Folge des EU-Beitritts und stärker zusammenwachsender Märkte eröffnen neue Chancen für Arbeitge­berInnen und ArbeitnehmerInnen. Bei den wirtschaftlichen Kontakten geht es immer auch um Arbeitskräfte­austausch und damit um die arbeitsrechtlichen Grundlagen und Unter­schiede in den Mitgliedsstaaten. Der Informationsbedarf ist groß. Die Gewerkschaft Metall-Textil hat in Zusammenarbeit mit dem öibf, mit Unterstützung von EURES-EURALP und in Kooperation mit den italieni­schen Gewerkschaften diese Studie erarbeitet. Der Vergleich der Systeme industrieller Beziehungen und der Rahmenbe­dingungen für die Beschäftigten in der Metallbranche zwischen Österreich und Italien ist eine umfassende und fundierte Darstellung der arbeits- und sozialrechtlichen Standards sowie der gewerkschaftlichen Standpunkte und Herausforderungen in den beiden Ländern. Die Studie wurde in deutscher und italienischer Sprache aufgelegt. Hier finden Sie den deutschsprachigen Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: Dezember 2002 bis März 2003
im Auftrag des ÖGB Kärnten
Projektleitung:
Claus Pirschner; Projektmitarbeit: Rudi Bertagnolli


30.06.2009  (oeibf)

Gegenseitige Anerkennung von Bildungsabschlüssen II in der Euralp-T-Region Euralp Kärnten - Friaul-Julisch Venetien

Die Studie erläutert Chancen auf Anerkennung nichtakademischer Berufsabschlüsse bzw. Berufsqualifikationen bei grenzüberschreitendem Arbeiten in Kärnten und Friaul-Julisch Venetien. Die Studie basiert auf qualitativen Interviews mit grenzüberschreitenden ArbeitnehmerInnen über deren Bildungs- und Erwerbsbiografien. Die Untersuchung versteht sich als Fortsetzung des BeraterInnenhandbuches "Qualifikationsvergleich Kärnten und Friaul-Julisch Venetien", wo ein Überblick über das allgemeine und das berufliche Bildungswesen in Italien und Österreich sowie ein Überblick über EU-Richtlinien zur Anerkennung von Berufsabschlüssen gegeben wurde. In Kärnten wurden Interviews mit italienischen ArbeitnehmerInnen in den Bereichen Gaststättenwesen und Einzelhandel, in Fabriken der Metallbe- und verarbeitung sowie der Halbleiterproduktion und in einem Holzver­arbeitungsbetrieb geführt. In Friaul-Julisch Venetien wurden österreichi­sche ArbeitnehmerInnen in den Bereichen Metallindustrie, Holzindustrie, Landwirtschaft, Einzelhandel, Gaststättenwesen und Reinigung interviewt. Alle InterviewpartnerInnen arbeiteten in Bereichen, in denen zurzeit keine EU-weiten Anerkennungsregelungen für Berufsqualifikationen von Arbeit­nehmerInnen existieren. Es gibt auch keine bilateralen Abkommen zwischen Italien und Österreich (ausgenommen mit Südtirol) bezüglich der Anerkennung der Berufsqualifikationen der InterviewpartnerInnen. Der Bericht wurde in deutscher und italienischer Sprache erarbeitet. Hier finden Sie den deutschsprachigen Bericht als Download.

Projektlaufzeit: Dezember 2002 bis März 2003
im Auftrag des ÖGB Kärnten
Projektleitung:
Claus Pirschner; Projektmitarbeit: Rudi Bertagnolli


30.06.2009  (oeibf)

CEDEFOP Train the Trainer Networks

1999 wurde auf Initiative von CEDEFOP, BMUK, ÖGB und WKÖ das Training of Trainers Network Austria zur Unterstützung und Förderung der Ausbildung der Ausbilderinnen und Ausbilder gegründet. Zentrales Kommunikationsmittel stellt die Homepage des Netzwerks (http://www.ausbilder.at/) dar. 

Die Ziele des Netzwerks sind:

  • Dokumentation und Austausch von Informationen zum Thema "Ausbildung der AusbilderInnen"
  • Förderung der Verständigung und der Zusammenarbeit zwischen den TeilnehmerInnen des Netzwerks
  • Veranstaltung von Workshops und Treffen zum Erfahrungsaustausch
  • Einrichtung eines Diskussionsforums im Internet
  • Weiterentwicklung von Methoden und Materialien zur Ausbildung der AusbilderInnen
  • Förderung der Einrichtung regionaler und branchenspezifischer Kooperationen und Projekte zur Ausbildung der AusbilderInnen
Projektlaufzeit: seit 1999
in Kooperation mit ibw
Projektleitung:
Regine Wieser

30.06.2009  (oeibf)

Dokumentationsarbeiten Fach- und Referenznetzwerk - ReferNet für CEDEFOP

CEDEFOP – Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung - hat die Kooperation mit nationalen Einrichtungen hinsichtlich der Durchführung von Auftragsstudien und Beiträgen zu sowie Beteiligung an Netzwerken auf dem Gebiet der Berufsbildung 2000 neu ausgeschrieben. Im Aufruf AMI/VET/2000-1 des CEDEFOP werden diesbezüglich vielfältige Aufgaben­bereiche für Konsortien angesprochen. In Österreich wurde durch eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK) der Prozess der Bildung eines nationalen Bieterkonsortiums eingeleitet. Als Ergebnis dieses Prozesses hat sich eine Gruppe von acht Forschungseinrichtungen, die im engeren Sinne mit Berufsbildungsforschung in Österreich und im internationalen Zusammenhang befasst sind, zusammengefunden zur "Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschung" (abf-austria).

 

Die involvierten Einrichtungen sind:

  • IBE, Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung
  • ibw, Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft
  • IHS, Institut für höhere Studien
  • IQUA, Institut für experimentelle Qualifikations- und Arbeitsmarkt­forschung
  • IWI, Industriewissenschaftliches Institut
  • öibf, Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung
  • 3s, superior skills solutions
  • WIFO, Wirtschaftsforschungsinstitut

Das öibf deckt im Rahmen des Konsortiums die Arbeiten der Dokumen­tation der einschlägigen Publikationen ab.Für das erste Arbeitsjahr wurde Peter Schlögl zum Konsortienleiter gewählt und hat die Vertragsarbeiten mit CEDEFOP und dem BMBWK (das eine nationale Zusatzfinanzierung bereitstellt) abgewickelt. 

Projektlaufzeit: seit März 2002
mit Unterstützung von CEDEFOP und Mitteln des BMBWK
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Ingrid Putz