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30.06.2009  (oeibf)

Abgeschlossene Projekte 2002

Berufliche Ausbildung

Anmeldungen und Schulplätze an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in Wien

Ausbildungsplatzandrang auf duale und vollschulische Berufsausbildung im Herbst 2002 in Wien

Zahl der Ausbildungsplätze und Bewerbungen an österreichischen FH-Studiengängen 2002/2003

Schulerfolg und Repetierregelungen in Österreich und zwölf ausgewählten Ländern der OECD

Leistungsdaten des Berufswettbewerbs für kaufmännische Lehrlinge

Leistung und sozio-ökonomischer Hintergrund. Effekte, Einflussfaktoren sowie Zukunftsperspektiven für Jugendliche aus Fremd- und Selbstsicht am Beispiel der internationalen Leistungstestung PISA der OECD

Berufliche Weiterbildung, Höherqualifizierung

Die Qualifikationsstruktur in der österreichischen Textilindustrie. Bestandsaufnahme und Entwicklungsmöglichkeiten aus der Sicht aller AkteurInnen

Angebote und Kosten der Vorbereitungslehrgänge auf die Berufsreifeprüfung

Vereinbarkeit von Studium und Beruf in ausgewählten Universitäts- und Fachhochschul-Studienrichtungen in Wien

Bildungsinformation und -beratung

Beratungsleistungen im Zusammenhang mit eLearning und "innovativen" Vermittlungs- und Vertriebsformen in der Weiterbildung

"Role Model Project": Virtuelles Mentoring für junge Frauen - Erweiterung

Forschungsplattform Qualifikationsforschung

Evaluationsforschung

Evaluierung von ODL-Lehrgängen und internetgestützten Präsenzlehrgängen an der VHS Floridsdorf

Evaluierung von Ausbildungsversuchen und zeitlich befristeten Lehrberufen

Kursevaluierung für die Landesgeschäftsstelle des AMS Wien: Jahresbericht 03/2001 - 02/2002

Arbeitsmarktbeobachtung

Berufsorientierung und -einstieg von Mädchen in einen geteilten Arbeitsmarkt

Lehrberufe mit Zukunft. Antizipative Qualifikationsforschung durch Unternehmensbefragung und Einsatz von Branchen-Scouts

Arbeitsmarktgutachten über die Einrichtung einer wirtschaftsjuristischen Studienrichtung an der Universität Innsbruck. Bedarfs-, Kohärenz- und Akzeptanzanalyse

Bildungsökonomie

Preisentwicklung bei Angeboten der beruflichen Weiterbildung - Entwicklungen 2002

Private Bildungsausgaben der Eltern von SchülerInnen in öffentlichen Schulen der oberen Sekundarstufe in Wien. Materialien, Ausstattung, Schulveranstaltungen, Nachhilfe

Internationale Forschungskooperationen

Nationale Koordination des CEDEFOP Train the Trainer Networks

Leitung und Dokumentationsarbeiten REFER - Referenznetzwerk für CEDEFOP


30.06.2009  (oeibf)

Anmeldungen und Schulplätze an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in Wien

Wegen unterschiedlicher Gründe (Budgetdeckelung, Überhang an Interes­sentInnen nach einzelnen Fachrichtungen, ...) war mit Abweisungen an den Wr. Schulen zu rechnen. Um aktuelle Zahlen über Bewerbungen an den Wiener berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) zu erhal­ten, wurde das öibf seitens der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, Abt. Schul- und Hochschulpolitik, mit einer Erhebung beauftragt. Die Erhebungsergebnisse wurden nach Schulen und (wo seitens der Infor­mationen aus den Schulen möglich) auch nach Fachrichtungen dargestellt. Es wurde eine Vollerhebung über Anmeldungen und Schulplätze an den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in Wien angestrebt. Die Befragung erfolgte via Telefon und E-Mail. Mit Ausnahme einer Schule (einer technischen Lehranstalt) konnten mehr oder weniger differenzierte Daten erhoben werden. In einzelnen Fällen sind keine BewerberInnenzahlen genannt worden, in anderen Fällen keine genauen Informationen über die Schulplätze. Oder es konnten z.T. keine Differenzierungen nach Fachrichtungen gemacht werden. In der Darstellung der Bewerbungen für Gesamt-Wien wurden diese Lücken mit den Durchschnittswerten der vergleichbaren Schulen kompensiert. Von mehreren Schulen wurde auf den Umstand hingewiesen, dass die Mehrfachbewerbungen von SchülerInnen an verschiedenen Schulstandorten nicht aus den schulischen Daten ablesbar sind. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: Mai bis Juni 2002
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Karin Richter


30.06.2009  (oeibf)

Ausbildungsplatzandrang auf duale und vollschulische Berufsausbildung im Herbst 2002 in Wien

Der Übergang von der unteren in die obere Sekundarstufe ist im österrei­chischen Bildungssystem durch vielfältige SchülerInnenströme gekenn­zeichnet. Der Wechsel von der achten in die neunte Schulstufe fällt auch vielfach nicht mit der Beendigung der Schulpflicht zusammen. Infolge unterschiedlicher Kompetenzregelungen und damit im Zusammenhang stehender verschiedener Dokumentationssysteme entsteht (neben dem Fehlen von individuellen Verlaufsdaten) eine intransparente Situation dieses Schnittstellenbereichs des Bildungssystems. Im gegenständlichen Projekt wurden die Bildungsströme nachgebildet und für die Region Wien quantitativ bewertet. Ziel war die Ermittlung der Nachfrage von Ausbildungsplätzen in der beruflichen Ausbildung in der 9. und 10. Schulstufe. Ob in dualer oder vollschulischer Form wurde differenziert dargestellt. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: Mai 2002
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl


30.06.2009  (oeibf)

Zahl der Ausbildungsplätze und Bewerbungen an österreichischen FH-Studiengängen 2002/2003

Der Fachhochschulsektor wuchs auch im vergangenen Studienjahr rasant. Im Herbst 2002 starteten 33 neue Ausbildungsgänge (zwei nahmen im WS 2002/03 noch keine Studierenden auf), wodurch die Gesamtzahl an FH-Studiengängen auf 127 stieg. Insgesamt wurden rund 1.300 zusätzliche Studienplätze geschaffen. Im Rahmen einer telefonischen Befragung zwischen 11. und 20. September 2002 wurden die BewerberInnenzahlen direkt bei den Erhaltern ermittelt. Insgesamt wurden 18.086 BewerberInnen für alle Studiengänge im Wintersemester 2002/2003 genannt. Dem steht ein Ausbildungsplatzangebot in allen Studienrichtungen von 6.525 gegenüber. Wird daraus – über das gesamte Bundesgebiet und auch über die Fachbereiche hinweg – der Andrang pro Studienplatz errechnet, so ergibt sich ein Schlüssel von 2,77 Bewerbungen pro Ausbildungsplatz. Die vorliegende Studie stellt das Angebot an Studienplätzen und die entsprechenden BewerberInnenzahlen nach unterschiedlichen Kriterien aufgeschlüsselt dar. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: September 2002
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Elke Dall


30.06.2009  (oeibf)

Schulerfolg und Repetierregelungen in Österreich und zwölf ausgewählten Ländern der OECD

Der vorliegende Bericht soll einen Einblick in die Frage nach den rechtlichen Regelungen des Aufsteigens von einer Schulstufe in die nächsthöhere und des Repetierens einer Schulstufe in der Sekundarstufe II ermöglichen. Es soll aufgezeigt werden, welche Leistungen von den SchülerInnen gefordert werden, um Aufsteigen zu können, und wie in den jeweiligen Schulsystemen mit SchülerInnen umgegangen wird, die aufgrund ihrer Leistung nicht zum Aufsteigen berechtigt sind. Ausgehend von dieser Fragestellung wurden die entsprechenden Regelun­gen von insgesamt 13 OECD-Staaten (Australien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Spanien und die USA) einzeln untersucht und einander gegenüber gestellt. Schulerfolg und Schulversagen sind unterschiedlich definierte Begriffe und werden in verschiedenen Zusammenhängen verwendet. In diesem Bericht wird Schulerfolg so verstanden, dass ein Schüler, eine Schülerin am Ende eines Schuljahrs bzw. einer Leistungsbeurteilungsperiode die im Lehrplan festgelegten schulischen Anforderungen, Ziele erreicht hat. Schulversagen ist folglich die Tatsache, dass ein Kind, ein Jugendlicher diese Anforde­rungen nicht erfüllen kann (Glumpler 1994, 317). Auf das Nichterfüllen der im Lehrplan gestellten Anforderungen wird in den Schulsystemen in ver­schiedenen Formen reagiert. Eine Form der Reaktion, die im deutsch­sprachigen Raum sehr verbreitet ist, ist das "Sitzenbleiben", "Wiederholen" oder "Repetieren", was bedeutet, dass SchülerInnen mit ungenügenden schulischen Leistungen die Schulstufe noch einmal besuchen müssen. In diesem Bericht wird nicht auf die mit dem Repetieren verbundenen pädagogischen und politischen Debatten über die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme eingegangen, das Hauptaugenmerk liegt darauf, grundsätzlich aufzuzeigen, ob Repetieren in den untersuchten Schulsystemen vorgesehen ist und wie geregelt ist, unter welchen Rahmenbedingungen SchülerInnen repetieren müssen. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: November bis Dezember 2002
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Michaela Rieder, Eva Schacherbauer


30.06.2009  (oeibf)

Leistungsdaten des Berufswettbewerbs für kaufmännische Lehrlinge

Auch 2002 wurde wie in den Jahren zuvor der Berufswettbewerb für Lehr­linge in kaufmännischen Berufen von der Kammer für Arbeiter und Ange­stellte für Wien und der Gewerkschaft der Privatangestellten durchgeführt. An diesem Wettbewerb beteiligten sich über 5000 Lehrlinge in den Berei­chen Allgemeinbildung und Berufsbildung. Das öibf wertete die Leistungsergebnisse in den allgemeinbildenden wie berufsbildenden Bereichen bezüglich unterschiedlicher Faktoren wie Geschlecht, Lehrberuf, Alter, Klasse, Berufsschule aus.

Projektlaufzeit: Juli bis August 2002
im Auftrag der Gewerkschaft der Privatangestellten (Fachausschüsse)
Ingrid Putz, Peter Schlögl


30.06.2009  (oeibf)

Leistung und sozio-ökonomischer Hintergrund. Effekte, Einflussfaktoren sowie Zukunftsperspektiven für Jugendliche aus Fremd- und Selbstsicht am Beispiel der internationalen Leistungstestung

Die Daten des gegenständlichen Berichts stammen aus internationalen Testungen und Befragungen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen des Projekts PISA der OECD im Juni 2000 erfolgten. Die grundsätzliche Fragestellung des Projekts betraf den Zusammenhang von Leistungsdaten und sozioökonomischen Daten sowie – wo identifi­zierbar – den Zusammenhang mit Arbeitsmarkt und beruflicher Entwick­lung. Ergänzend wurden Fragen zur Berufsinformation bzw. Berufswahl­entscheidung gestellt, deren zentrale Ergebnisse ebenfalls dargestellt werden. Die Testungen wurden international weitgehend vergleichbar durchgeführt. Die Erhebungen zu den soziodemografischen Hintergrunddaten unter­scheiden sich in den einzelnen Ländern allerdings zum Teil, weshalb im Fall von internationalen Vergleichen nur auf die durchgängig abgefragten Bereiche Bezug genommen wurde. In der Erhebungswelle 2000 lag ein thematischer Schwerpunkt auf den Lesekompetenzen. Dies bedingt, dass für diesen Testbericht das umfassendste Befragungssample vorliegt (n=4745). Fragen zu den beiden anderen Gebieten wurden je der Hälfte der Jugendlichen vorgelegt. Zu den spezielleren Daten für Österreich liegen dreierlei Quellen vor. Einerseits die Publikationen der OECD zu PISA, die auch den interna­tionalen Vergleich zulassen. Weiters der Datensatz der OECD, der allerdings für die einzelnen Länder nur unbereinigt vorliegt (die Leistungsdaten sind in den einzelnen Fällen gültig, aber in Summe nicht repräsentativ, da Gewichtungen für die internationale Vergleichbarkeit vorgenommen wur­den). Und drittens eine Zusatzerhebung des öibf im Rahmen von PISA Plus zu den Themen Berufsinformation und Berufswahlentscheidung. Zu beachten ist insgesamt, dass es sich bei den Daten um Selbstauskünfte der Jugendlichen handelt.  

Projektlaufzeit: 1999 bis Jänner 2002
im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Alex Belschan


30.06.2009  (oeibf)

Die Qualifikationsstruktur in der österreichischen Textilindustrie. Bestandsaufnahme und Entwicklungsmöglichkeiten aus der Sicht aller AkteurInnen

Im Zeitraum Mai bis Juli 2002 wurden in österreichischen Textilunter­nehmen VertreterInnen von Betriebsratskörperschaften sowie Mitarbeite­rInnen mittels Fragebögen zu Aus- und Weiterbildung befragt. Ergänzend fanden Interviews mit Branchen- und BildungsexpertInnen statt. Die Befragung ergab eine hohe Arbeitszufriedenheit sowie Bildungsbereit­schaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der österreichischen Textil­industrie. Weitere Befragungsfelder waren eingesetzte Instrumente der Personal­entwicklung sowie relevante Bildungsinhalte aus Sicht aller AkteurInnen.   

Projektlaufzeit: Herbst 2001 bis Oktober 2002
im Auftrag der Gewerkschaft der Privatangestellten, Gewerkschaft Metall–Textil, Kammern für Arbeiter und Angestellte Wien, Niederösterreich und Vorarlberg
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Ingrid Putz, Martin Paar


30.06.2009  (oeibf)

Angebote und Kosten der Vorbereitungslehrgänge auf die Berufsreifeprüfung

Um die Kosten der Vorbereitungslehrgänge auf die Berufsreifeprüfung zu erheben, wurden bundesweit alle Anbieter von Lehrgängen kontaktiert und deren Gebühren für den Besuch der Lehrgänge abgefragt. Es wurde differenziert nach einzelnen Unterrichtsgegenständen sowie nach zusätzlichen Prüfungs- bzw. Skriptenkosten erhoben. 

Projektlaufzeit: Oktober 2002
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Karin Richter


30.06.2009  (oeibf)

Vereinbarkeit von Studium und Beruf in ausgewählten Universitäts- und Fachhochschul-Studienrichtungen in Wien

Ein beträchtlicher Anteil der Studierenden widmet sich neben dem Studium in unterschiedlichem Ausmaß auch einer Erwerbstätigkeit. Dies ist aus repräsentativen Erhebungen, wie sie zum Beispiel vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Verkehr 1999 in den "Materialien zur sozialen Lage der Studierenden" publiziert wurden, bereits bekannt. Dieser Sach­verhalt wurde auch von zahlreichen anderen empirischen Erhebungen bestätigt, die im Rahmen dieser Studie analysiert wurden. Obwohl genaue Quoten studentischer Erwerbstätigkeit aufgrund begriff­licher Unschärfen schwer einschätzbar sind, kann davon ausgegangen werden, dass nur etwa 30% der StudentInnen in keiner Form erwerbstätig sind. Die Problematik, die Anforderungen von Berufstätigkeit und Studium miteinander vereinbaren zu müssen, stellt sich demnach für die Mehrheit der Studierenden an Universitäten wie auch an Fachhochschulen. Die vorliegende Untersuchung zur Eingrenzung und Beschreibung dieser Pro­blematik basiert vornehmlich auf einer Befragung von Studierenden an Universitäten und Fachhochschulen mit wirtschaftlichen und technischen Schwerpunkten in Wien mittels eines standardisierten Fragebogens. Die Ergebnisse wurden durch eine ExpertInnenbefragung und eine ver­gleichende Analyse mit anderen empirischen Untersuchungen ergänzt. Um Einblicke in die Lebenssituation von erwerbstätigen Studierenden zu bekommen, beinhaltet die vorliegende Untersuchung eine Beschreibung der soziodemographischen Merkmale sowie von Form und Ausmaß der Erwerbstätigkeit. Weiters werden die Motive für das Betreiben eines Studiums und die gleichzeitige Ausübung einer Erwerbstätigkeit dargestellt sowie die Problemfelder allfälliger Doppelbelastungen identifiziert. Letzt­lich werden mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Studium abgebildet. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: März bis September 2002
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Elke Dall, Chris Gary, Petra Rinnhofer


30.06.2009  (oeibf)

Beratungsleistungen im Zusammenhang mit eLearning und innovativen Vermittlungs- und Vertriebsformen in der Weiterbildung

Neue Informations- und Kommunikationstechnologien halten immer mehr Einzug in alle Arbeits- und Lebensbereiche. Gleichzeitig nimmt die Bestandsdauer des im Rahmen allgemeiner oder beruflicher Bildung erworbenen Wissens ab; es ist daher zeitlich nur mehr beschränkt aktuell und gültig. Das Wissen muss aus diesem Grund durch permanente und lebensbegleitende Lernprozesse ständig aktualisiert und angepasst werden. Insbesondere im beruflichen Kontext sind notwendige Qualifikationen – neben dem unmittelbar tätigkeitsbezogenen Wissen – mehr und mehr auf Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Lösungskompetenz sowie Kenntnisse und Anwendung Neuer Medien angewiesen (IKT als neue vierte Kulturtechnik). In diesem Zusammenhang werden neue und "innovative" Vermittlungsinstrumente und -verfahren entwickelt, die mehr Raum für Flexibilisierung und Individualisierung bieten sollen. Es liegt die Vorstellung zugrunde, dass moderne Informations- und Kommunikationstechnologien diese (v.a. räumliche und zeitliche) Flexibilität und NutzerInnenorientierung in viel stärkerem Maße bieten, als es "traditionelle" Interaktionsmodelle im bestehenden Bildungssystem zulassen. Hinter solchen Ansätzen stehen zumeist nicht nur bildungs- und gesellschaftspolitische Überlegungen, sondern damit verbunden auch wirtschaftspolitische Ziele, die sich in gleicher Weise in der eLearning-Programmatik auf politischer Ebene niederschlagen. Die BildungsexpertInnen der Arbeiterkammer Wien wurden in diesem Feld bei der Strategieplanung wissenschaftlich beraten und unterstützt. Unter anderem wurden als Produkte eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung koordiniert sowie eine Informationsbroschüre erarbeitet.   

Projektlaufzeit: Jänner bis Dezember 2002
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Chris Gary; Projektmitarbeit: Peter Schlögl


30.06.2009  (oeibf)

Role Model Project: Virtuelles Mentoring für junge Frauen - Erweiterung

Im Fall von nichttraditionellen Bildungs- und Berufswahlentscheidungen sind die Anforderungen an Mädchen und Frauen relativ hoch, Unter­stützung in diesem Prozess ist sehr wichtig. Diese Unterstützung kann z.B. von Frauen kommen, die bereits in einem Berufsfeld tätig sind, das den Berufswünschen der Interessentin entspricht. Mit Informationen über konkret gewordene, nicht-traditionelle Ausbil­dungs- und Berufskarrieren von Frauen und damit eigene berufliche Chancen sind Schritte zur Realisierung auch unkonventioneller Berufswege leichter zu bewältigen. Die virtuelle Kommunikationsplattform http://www.jobs4girls.at hat es sich zum Ziel gesetzt, die Berufs- und Bildungswegentscheidungen von 13- bis 16-jährigen Mädchen und jungen Frauen zu unterstützen. Nachdem 2001 die ersten 200 Berufsbiografien von Frauen in die Datenbank eingespeist wurden und sogleich zahlreiche Zugriffe verzeichnen konnten, recherchierte das öibf im letzten Quartal 2002 weitere 30 Berufsbiografien von Frauen, die schwerpunktmäßig in den Bereichen Technik, IKT und Umwelt angesiedelt sind. 

Projektlaufzeit: September bis Dezember 2002
im Auftrag der Stadt Wien, Magistratsabteilung 57 – Frauenbüro der Stadt Wien
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Birgit Tombor, Ingrid Putz


30.06.2009  (oeibf)

Forschungsplattform Qualifikationsforschung

Die Bundesgeschäftsstelle des AMS Österreich, Abt. 13 Berufsinformation und Qualifikationsforschung veranstaltete am 28. Mai und 18. Oktober 2002 Tagungen zu den Themen zukünftiger Qualifikationsbedarf und Qua­lifikationsentwicklung. Die Konzeptionen und organisatorischen Arbeiten führten öibf und ibw gemeinsam durch.
Qualifikationsbedarf der Zukunft I: Prognoseinstrumente und Innovationsfelder: Die inhaltliche Ausrichtung der ersten Fachtagung konzentrierte sich auf den Qualifikationsbedarf und die Trends in der Aus- und Weiterbildung sowie auf methodische Aspekte der wissenschaftlichen Erhebung. Zentrale Fragestellungen der Tagung waren die Qualifikationserfordernisse der Informationsgesellschaft und die damit aktuell verbundenen Fragen der Zukunft hinsichtlich der Ausbildung in der Lehre, in berufsbildenden Schu­len sowie an den Hochschulen, in der Weiterbildung und Arbeitsmarkt­qualifizierung. Die Veranstaltung diente einerseits der Vernetzung der in diesen Bereichen tätigen Forscherinnen und Forscher sowie der Trans­parenz der vorliegenden Befunde. Auch wurde der Austausch der mit diesen Fragestellungen befassten Personen und Institutionen gefördert. Um Ergebnisse einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurden referierte Befunde, aber auch darüber hinaus vorliegende Ergeb­nisse in Nummer 28 der Publikationsreihe AMS report unter dem Titel "Qualifikationsbedarf der Zukunft" veröffentlicht.
Qualifikationsbedarf der Zukunft II: Prognosen, Ausbildung und IT-Qualifikationsbedarf der Wirtschaft: Die inhaltliche Ausrichtung der zweiten Fachtagung konzentrierte sich auf den prognostizierten Qualifikationsbedarf und Trends in der Aus- und Weiterbildung. Die Fachtagung bot eine Orientierung im Spannungsfeld zwischen technologischen Trends und Entwicklungen und den realen Qualifikationserfordernissen auf unterschiedlichen Niveaus.

Projektlaufzeit: Jänner bis Dezember 2002
eine Veranstaltung des AMS Österreich
Organisation: öibf in Kooperation mit dem ibw
mit Unterstützung durch AK, ÖGB, WKÖ und IV
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Ingrid Putz, Chris Gary


30.06.2009  (oeibf)

Evaluierung von ODL-Lehrgängen und internetgestützten Präsenzlehrgängen an der VHS Floridsdorf

Im Rahmen des Ziel-3-Projekts eLOPA wurden an der VHS Floridsdorf IT-gestützte Lehr- und Lernformen auf Basis begleitender Entwicklungs- und Konzeptarbeit zunehmend in den Unterricht integriert und mit zwei unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen weiterentwickelt: Einerseits ODL-Lehrgänge mit reduziertem Face-to-Face-Unterricht und betreuten Online-Phasen, andererseits eLearning in Präsenzlehrgängen. Um die Implemen­tierung dieser neuen Lehr- und Lernformen als Kernmaßnahmen des Pro­jekts zu unterstützen und zur Qualitätssicherung im Projekt eLOPA II beizutragen, wurde seitens der Volkshochschule Floridsdorf eine Evaluie­rung der projektspezifischen Lehrgänge als Kernmaßnahmen von eLOPA II beauftragt und durchgeführt. Zu berücksichtigen war dabei vor allem, dass das ODL-Angebot ausgeweitet und mit unterschiedlichen bzw. fachspezifischen Konzepten erprobt wurde. Neben einem überarbeiteten ODL-Lehrgang Mathematik war der ODL-Lehr­gang Deutsch in eine erste Testphase gegangen und wurde ebenso wie der Fachbereichslehrgang zu Medien- und Wirtschaftsinformatik in die Evalu­ation miteinbezogen. In kleinerem Rahmen wurden auch die Vorlaufkurse Basisbildung erstmals in die Evaluation miteinbezogen. Aufgabenstellung der vorliegenden Studie war eine Akzeptanzanalyse von projektspezifischen Kursen und einschlägigen Vorbereitungsangeboten (Basisbildung) sowie die Bewertung der zur Verfügung gestellten Ressour­cen und Kursangebote (Kursdesign, Materialien, Workspace, Betreuungs­angebot). Diese Aufgabenstellungen wurden durch Erhebungen bei Kurs­teilnehmerInnen, KursleiterInnen, Projektverantwortlichen und pädagogi­schem Personal mittels standardisierten Fragebögen (TeilnehmerInnen – in Papierform und online), leitfadengestützten Interviews/Gruppeninterviews (KursleiterInnen, Projektverantwortliche) sowie Dokumenten- und Produkt­analysen (BSCW, ODL-Ressourcen) bearbeitet. Relevante Erhebungsdimensionen waren Lernerfolg, Motivation in der Pra­xis, didaktische und technische Gestaltung der Lernumgebung, die Inter­aktionsmöglichkeiten und die tutorielle Betreuung der NutzerInnen, Infor­mationsbreite und -relevanz und die Anbindung an sonstige Ressourcen.

Projektlaufzeit: Februar bis September 2002
im Auftrag der Volkshochschule Floridsdorf
im Rahmen des ESF Ziel-3-Projekts ELOPA II
Projektleitung: Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Alex Belschan, Christine Reidl, Gerd Lukawetz


30.06.2009  (oeibf)

Evaluierung von Ausbildungsversuchen und zeitlich befristeten Lehrberufen

Die vorliegende Evaluierung stellt eine Grundlage für die Entscheidung für oder gegen eine Überführung der nachfolgend angeführten Ausbildungs­versuche bzw. befristet eingerichteten Lehrberufe in reguläre Lehrberufe dar:

  • FitnessbetreuerIn
  • ProduktionstechnikerIn
  • SonnenschutztechnikerIn
  • SportartikelmonteurIn
  • Straßenerhaltungsfachmann/-frau
  • Informatik
  • IT-Elektronik
  • IT-Kaufmann/-frau
Neben statistischen Auswertungen und Analysen wurden leitfadengestützte Interviews mit VertreterInnen der Ausbildungsbetriebe, überbetrieblicher Ausbildung- und Erwachsenenbildungseinrichtungen, der Lehrlingsstellen der Wirtschaftskammern, von Berufsschulen, dem AMS und mit Arbeit­geber- sowie ArbeitnehmerInnenvertreterInnen geführt.

Projektlaufzeit: Juli 2001 bis April 2002
im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit
in Zusammenarbeit mit ibw
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Peter Schlögl


30.06.2009  (oeibf)

Kursevaluierung für die Landesgeschäftsstelle des AMS Wien: Jahresbericht 03/2001 - 02/2002

Im Dezember 2001 wurde das öibf mit einer (Nach-)Evaluierung der Kurs­maßnahmen des AMS Wien im Zeitraum März 2001 bis Februar 2002 beauftragt. Im gegenständlichen Bericht werden die Fragebögen der TeilnehmerInnen der Maßnahmen ausgewertet. Insgesamt waren dies 9.050 Personen, die im Zeitraum März bis Februar 2002 im Rahmen der Maßnahmen Fragebögen ausgefüllt haben. Der eingesetzte Fragebogen war vorgegeben. Die Darstellung der Daten folgt, nach einer Beschreibung der Stichprobe, den Fragegruppen des Fragebogens. Im Wesentlichen sind dies Linear­auswertungen sowie Kreuztabellen. Auswertungen nach den einzelnen Regionalen Geschäftsstellen sowie Trägereinrichtungen erfolgen in den speziellen Einzelberichten.   

Projektlaufzeit: Dezember 2001 bis Mai 2002
im Auftrag des AMS LGS Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Alex Belschan, Alfred Silber, Ingrid Putz


30.06.2009  (oeibf)

Berufsorientierung und -einstieg von Mädchen in einen geteilten Arbeitsmarkt

Nach wie vor kann von einer gewaltigen Teilung des Arbeitsmarkts in (zumeist besser bezahlte und abgesicherte) Männerberufe und (zumeist schlechter eingestufte) Frauenberufe gesprochen werden. Um nur ein eklatantes Beispiel herauszugreifen: 2001 entschieden sich noch immer 53% der weiblichen Lehrlinge für nur drei Lehrberufe: "Einzelhandels­kauffrau", "Friseurin und Perückenmacherin (Stylistin)" sowie "Bürokauf­frau" (demgegenüber wählten 24% der männlichen Lehrlinge die drei Lehr­berufe "Kraftfahrzeugmechaniker" bzw. "Kraftfahrzeugtechniker", "Elektro­installateur" bzw. "Elektroinstallationstechniker", "Tischler"). Auf Basis dieses geschlechtsspezifisch geprägten Arbeitsmarkts wird mit der vorliegenden Untersuchung einerseits ein genaueres Bild bestehender Strukturen und Bedingungen für junge Frauen im Ausbildungssystem, während der Berufsorientierung und beim Einstieg in den Arbeitsmarkt nachgezeichnet. Andererseits wird Antworten auf die Frage nach den möglichen Gründen für das bestehende Ungleichgewicht nachgegangen, um Lösungsansätze zu deren Überwindung zu entwickeln. Hierzu wurden umfangreiche empirische Erhebungen sowie Literatur- und Datenanalysen durchgeführt. Für zentrale Berichtsstellen wurde zudem die Expertise der Mädchenberatungsstelle Mafalda eingeholt. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden in zwei Bänden dokumentiert: Band I: Berufsorientierung und -einstieg von Mädchen in einen geteilten Arbeitsmarkt – Empirische Erhebungen zum Berufswahlprozess von Mädchen. Band II: Geteilte (Aus-)Bildung und geteilter Arbeitsmarkt in Fakten und Daten   

Projektlaufzeit: Jänner bis Oktober 2002
im Auftrag des Arbeitsmarktservice Österreich
in Zusammenarbeit mit L&R Social Research
Projektleitung:
Maria Gutknecht-Gmeiner; Projektmitarbeit: Regine Wieser, Ingrid Putz, Elisabeth Gräfinger, Clara Fritsch, Jutta Scheibelberger


30.06.2009  (oeibf)

Lehrberufe mit Zukunft. Antizipative Qualifikationsforschung durch Unternehmensbefragung und Einsatz von Branchen-Scouts

Jugend am Werk bildet in seinen Lehrwerkstätten unterschiedliche Lehrberufe des Metall-und Elektrobereichs, des Holzbereichs und des Textilbereichs aus. Aufgrund sich verändernder Arbeitsmarktchancen und der Etablierung neuer Lehrberufe sollte mithilfe eines breit gefächerten Methodenmixes (Literatur- und Datenanalyse, qualitative ExpertInnen­befragung, teilstandardisierte Unternehmensbefragung, Fallbeispiele, In­ternetrecherche) untersucht werden, welche Chancen am Arbeitsmarkt für die auszubildenden Jugendlichen mit dem aktuellen Lehrberufsangebot von Jugend am Werk verbunden sind und welche anderen Lehrberufe des Metall-/Elektrobereichs sowie des technischen bzw. IT-Bereichs das Angebot von JaW bereichern könnten. Den Kern der Studie stellt eine detaillierte Betrachtung und Bewertung aller aktuell bei Jugend am Werk ausgebildeten Lehrberufe sowie potenziell interessanter Lehrberufe nach einheitlichen Kriterien hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktchancen bzw. Zukunftsträchtigkeit dar. Den Rahmen bilden ein Überblick über die österreichweite Situation am Arbeits- und Lehrstellenmarkt der interessierenden Branchen, Prognosen über deren weitere Entwicklung, eine Zusammenschau der aktuellen Diskussion zu Veränderungen in Berufsbildern und Lehrberufsliste sowie die detaillierte Darstellung der Ergebnisse der eingesetzten methodischen Instrumente. Die Empfehlungen für die Veränderung des Lehrberufsangebots von Jugend am Werk werden durch die Identifizierung von Zusatzqualifikationen be­gleitet, die einerseits den Einstieg der LehrabsolventInnen von JaW in den Arbeitsmarkt erleichtern und andererseits als Grundlage für die Angebots­planung von Ausbildungsmodulen (z.B. für die zwischenbetriebliche Lehr­lingsausbildung) genützt werden können. 

Projektlaufzeit: August 2001 bis April 2002
im Auftrag von Jugend am Werk
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Peter Schlögl, Edith Gruber


30.06.2009  (oeibf)

Arbeitsmarktgutachten über die Einrichtung einer wirtschaftsjuristischen Studienrichtung an der Universität Innsbruck. Bedarfs-, Kohärenz- und Akzeptanzanalyse

Von der rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck wird die Einrichtung einer wirtschaftsjuristischen Studienrichtung geplant. Zielsetzung des Studienangebots ist es, Juristinnen und Juristen sowie juristisch kompetente Managerinnen und Manager für österreichische Unternehmen und wirtschaftsnahe Berufe auszubilden, die im Gegensatz zu universaljuristisch ausgebildeten AbsolventInnen vertiefte Kenntnisse in wirtschaftsorientierten Rechtsfächern sowie fundierte Kenntnisse im ökonomischen Bereich erfordern. Kernziel der vorliegenden Studie war eine dementsprechende Bedarfs- und Akzeptanzanalyse, wobei vor allem der potenzielle Arbeitsmarkt und die Beschäftigungsaussichten für WirtschaftsjuristInnen näher geprüft und eingeschätzt werden sollten sowie die zu erwartende Akzeptanz bei Studierenden. Methodisch wurde in der vorliegenden Studie mit einem Mix aus Literatur- und Dokumentenanalyse, sekundärstatistischen Auswertungen und Exper­tInneninterviews vorgegangen. Mit dieser vielfältigen methodischen Herangehensweise wurde nicht zuletzt versucht, die unzureichende statistische Datenlage und die generelle Schwierigkeit, gesicherte Prognosen für ökonomisch-soziale Prozesse zu leisten, auszugleichen.

Projektlaufzeit: Mai bis Juni 2002
im Auftrag des Fakultätsgremiums der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Judith Veichtlbauer, Alex Belschan


30.06.2009  (oeibf)

Preisentwicklung bei Angeboten der beruflichen Weiterbildung - Entwicklungen 2002

Wie schon im Herbst 2000 hat das Österreichische Institut für Berufs­bildungsforschung eine Studie über die Kostenentwicklung bei den An­geboten der beruflichen Weiterbildung durchgeführt. Diese Erhebung bezog sich auf eine Detailauswertung des Verbraucherpreisindexes, der über die letzten Jahre hinweg in der Verbrauchsgruppe Bildung und Freizeit relevante Subpositionen enthält (Kurse der beruflichen Weiterbildung, Sprachkurse). Der Vergleich der Einzelpositionen in der Verbrauchsgruppe Bildung und Freizeit ergibt ein differenziertes Bild. Preisrückgängen von über 45% ste­hen Preissteigerungen bis deutlich über 200% gegenüber (Basis 1986=0). Die Preisrückgänge betreffen vor allem Waren der (Unterhaltungs-)Elek­tronik. Preissteigerungen hingegen sind vornehmlich bei unterschiedlichen Dienstleistungen feststellbar.   

Projektlaufzeit: August bis Dezember 2002
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Alex Belschan


30.06.2009  (oeibf)

Private Bildungsausgaben der Eltern von SchülerInnen in öffentlichen Schulen der oberen Sekundarstufe in Wien

Im September und Oktober 2002 wurden Eltern von Wiener Schülerinnen und Schülern zu ihren Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Schul­besuch ihrer Kinder befragt. Diese Erhebung erfolgte mit Unterstützung der Elternvereine. Die Eltern von SchülerInnen der Oberstufen der allgemein­bildenden höheren Schulen sowie der berufsbildenden mittleren und höhe­ren Schulen wurden mittels eines zweiseitigen Fragebogens befragt, welche Aufwände sie haben für:
  • allgemeine Schulmaterialien (Hefte, Bücher, Taschenrechner o.Ä.)
  • berufsspezifische Schulmaterialien (Berufskleidung, Werkstätten­gelder, Werkzeuge o.Ä.)
  • PC-Ausrüstung
  • Verpflegung
  • persönliche Ausstattung
  • Sprachferien
  • Nachhilfe
Projektlaufzeit: März bis November 2002
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Ingrid Putz


30.06.2009  (oeibf)

Nationale Koordination des CEDEFOP Train the Trainer Networks

1999 wurde auf Initiative des CEDEFOP, des BMUK, des ÖGB und der WKÖ das Training of Trainers Network Austria zur Unterstützung und Förderung der Ausbildung der Ausbilderinnen und Ausbilder gegründet. Zentrales Kommunikationsmittel stellt die Website des Netzwerks (http://www.ausbilder.at/) dar, die im Rahmen eines Gründungsworkshops präsentiert wurde. Die Ziele des Netzwerks sind:
  • Dokumentation und Austausch von Informationen zum Thema "Ausbildung der AusbilderInnen"
  • Förderung der Verständigung und der Zusammenarbeit zwischen den TeilnehmerInnen des Netzwerks
  • Veranstaltung von Workshops und Treffen zum Erfahrungsaustausch
  • Einrichtung eines Diskussionsforums im Internet
  • Weiterentwicklung von Methoden und Materialien zur Ausbildung der AusbilderInnen
  • Förderung der Einrichtung regionaler und branchenspezifischer Kooperationen und Projekte zur Ausbildung der AusbilderInnen

Mitglieder können Organisationen, Unternehmen oder Personen sein, die in Österreich mit dem Thema "Ausbildung der AusbilderInnen" befasst sind.

Projektlaufzeit: seit 1999
in Kooperation mit ibw
Projektleitung:
Regine Wieser


30.06.2009  (oeibf)

Leitung und Dokumentationsarbeiten REFER - Referenznetzwerk für CEDEFOP

CEDEFOP – Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung - hat die Kooperation mit nationalen Einrichtungen hinsichtlich der Durchführung von Auftragstudien und Beiträge zu sowie Beteiligung an Netzwerken auf dem Gebiet der Berufsbildung 2000 neu ausgeschrieben. Im Aufruf AMI/VET/2000-1 des CEDEFOP werden diesbezüglich vielfältige Aufgaben­bereiche für Konsortien angesprochen. In Österreich wurde durch eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK) der Prozess der Bildung eines nationalen Bieterkonsortiums eingeleitet. Als Ergebnis dieses Prozesses haben sich eine Gruppe von acht Forschungseinrichtungen, die im engeren Sinne mit Berufsbildungsforschung in Österreich und im internationalen Zusammenhang befasst sind, zur Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschung (abf - austria) zusammengefunden. Die involvierten Einrichtungen sind:

  • IBE, Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung
  • ibw, Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft
  • IHS, Institut für höhere Studien
  • IQUA, Institut für experimentelle Qualifikations- und Arbeitsmarkt­forschung
  • IWI, Industriewissenschaftliches Institut
  • öibf, Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung
  • 3s, superior skills solutions
  • WIFO, Wirtschaftsforschungsinstitut

Das öibf deckt im Rahmen des Konsortiums die Arbeiten der Dokumen­tation der einschlägigen Publikationen ab. Für das erste Arbeitsjahr wurde Mag. Peter Schlögl zum Konsortienleiter gewählt und hat die Vertragsarbeiten mit CEDEFOP und dem BMBWK (das eine nationale Zusatzfinanzierung bereitstellt) abgewickelt.   

Projektlaufzeit: seit März 2002
mit Unterstützung von CEDEFOP und Mitteln des BMBWK Sek. II
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Ingrid Putz