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21.08.2009  (oeibf)

Abgeschlossene Projekte 2001

Berufliche Ausbildung

Berufsbildungsatlas für Menschen mit Behinderung

Kompetenzen von SchulpflichtabgängerInnen: Vorstudie

Berufliche Erstausbildung in alternierender Form. Ein internationaler Vergleich

Internationale Konzepte von alternierenden Ausbildungen. Drei Fallbeispiele

Ausbildungs- und Berufswünsche von Jugendlichen der 9. und 10. Schulstufe in Wien

BewerberInnen an Fachhochschul-Studiengängen

Berufliche Weiterbildung, Höherqualifizierung

Bundesgesetz für berufliche Weiterbildung

Aktuelle Entwicklungen bei den TeilnehmerInnen- und AbsolventInnenzahlen bei der Berufsreife- und Studienberechtigungsprüfung im Sommer 2001

Hintergrundbericht zum Österreichischen Länderbericht. Memorandum über Lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission

Bericht über aktuelle Entwicklungen des Sozialdialoges bezüglich beruflicher Weiterbildung in Österreich

Kurzdarstellung des österreichischen Bildungswesens. Unter besonderer Berücksichtigung der beruflichen Weiterbildung

Bildungsinformation und -beratung

Angebote des Zweiten Bildungswegs und der beruflichen Weiterbildung im Großraum Wien. Aktualisierung der Broschüre der AK Wien

"Role Model Project": Virtuelles Mentoring für junge Frauen

PISA-Plus. Zusatzerhebungen zur Leistungstestung bei 15-Jährigen im Rahmen der OECD-Erhebungen zu Berufsinformation und Berufswahlvorbereitung

Literaturrecherche - Analyse zu Einstellungsmustern Jugendlicher "Jugend - Zeitgeschichte - Politik"

Grenzüberschreitender Vergleich von Bildungsabschlüssen - Kärnten und Friaul/Julisch Venetien

Evaluationsforschung

Evaluierung und Fiskalanalyse der "Initiative Lehrling" 1997 bis 2000 im Rahmen von Jugend am Werk. Abschlussbericht einer Längsschnittuntersuchung zur Ermittlung der Zielerreichung, Effektivität und Effizienz

Akzeptanzanalyse und Audit von ODL-Lehrgängen an der VHS Floridsdorf

Arbeitsmarktbeobachtung

Erwerbs- und bildungsbiografische Verläufe von Jugendlichen mit und ohne Berufsausbildung

Gegenüberstellung von Lehrstellenangebot und -nachfrage

Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung anhand der Beschäftigungsdynamik. Aktuelle Tendenzen unter besonderer Berücksichtigung mittlerer Qualifikationen

Neue Berufsfelder: Früherkennung durch Analyse und Focus-Groups

Bildungsökonomie

Preisentwicklung bei Angeboten der beruflichen Weiterbildung. Entwicklungen 2001

Finanzierung der Erwachsenenbildung in Österreich. Volumen, aktuelle und alternative Mechanismen

Internationale Forschungskooperationen

VET Innovations through arrangements in collective agreements to facilitate access to lifelong learning. National Report Luxembourg

Innovative VET practices and initiatives in combating social exclusion and their contribution to Lifelong Learning for lower/unskilled workers: Current developments and case studies in Luxembourg

VET arrangements and developments: Current situation, innovations and case studies in Liechtenstein

Nationale Koordination des CEDEFOP Train the Trainer Network


21.08.2009  (oeibf)

Berufsbildungsatlas für Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung sind ebenso wie nichtbehinderte, wenn nicht in noch weit höherem Ausmaß, auf Information und Beratung bezüglich der beruflichen Ausbildungswege und der damit verbundenen Perspektiven angewiesen. Aus- und Weiterbildung bzw. Höherqualifizierungen stellen insbesondere für diese Bevölkerungsgruppe, die von Arbeitslosigkeit in relativ hohem Maß betroffen bzw. bedroht ist, einen wichtigen Faktor für die berufliche Integration dar. Gesammelte Informationen über Aus- und Weiterbildungsangebote für Menschen mit Behinderung liegen in Österreich – nicht zuletzt aufgrund der zersplitterten Kompetenzlage – allerdings nicht in übersichtlicher Form vor. Ziel des diesem Bericht zugrundeliegenden Projekts war es daher Aus- und Weiterbildungsangebote des mittleren und höheren Qualifizierungssegments zu dokumentieren, die sich entweder ausschließlich an Menschen mit Behinderung richten, die integrativ geführt werden oder aber regelmäßig von Menschen mit Behinderung besucht werden. Die Projektidee stammt vom Verein "Blickkontakt", der Interessengemeinschaft sehender, sehbehinderter und blinder Menschen, der gemeinsam mit dem ÖIBF Daten und Fakten recherchierte.

Projektlaufzeit: Dezember 2000 bis Juni 2001
im Auftrag der Bundesgeschäftsstelle des Arbeitsmarktservice Österreich, Abt. 13 BIQ
Projektteam:
Regine Wieser, Michael Krispl, Elisabeth Wundsam


21.08.2009  (oeibf)

Kompetenzen von SchulpflichtabgängerInnen: Vorstudie

Im Februar 2000 wurde vom BMUKA zu einem ExpertInnentreffen geladen, mit der Zielsetzung, die ständig ansteigenden Anforderungen an Jugendliche am Übergang in den Arbeitsmarkt bzw. bei weiterer Bildungsbeteiligung zu diskutieren. Es wurden VertreterInnen des Ministeriums, der Sozialpartner, der Wissenschaft sowie der Schulen eingeladen. Um die erwarteten und erwartbaren Kompetenzen von Jugendlichen, die aus der Schulpflicht abgehen, zu identifizieren, wurden mit VertreterInnen von wissenschaftlichen Einrichtungen seitdem weitere Treffen abgehalten. Ergebnis dieses Prozesses war ein Offert der Bietergemeinschaft Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) und Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung (öibf), das einen Projektplan für die Identifikation und Dokumentation von Erwartungen an AbgängerInnen aus der Schulpflicht darstellte. Die Projektdurchführung ist in zwei Phasen gegliedert: Einerseits eine Vorstudie, die eine Analyse der relevanten Forschungsliteratur sowie explorative Gespräche mit VertreterInnen der einzelnen betroffenen Institutionen bzw. Gruppen umfasst. Dies sollte die Grundlage für die Erhebungsdimensionen sowie die AdressatInnen der Hauptbefragung festlegen. Andererseits eine Hauptstudie, die in Form einer mehrstufigen Delphi-Erhebung eine konsensuale Eingrenzung und Definition von erwarteten und erwartbaren Kompetenzen ermöglicht. Der Bericht stellt die Dokumentation der ersten Phase dar. Kernstück des Berichts ist eine Liste von Kompetenzen, die auf Basis von Literaturanalyse, ExpertInnengesprächen und einer mehrfachen Verdichtung durch die AutorInnen entwickelt wurde. Wesentliche Schritte dabei waren, die vielfältigen "Architekturen" von Begriffen und Überbegriffen auf eine operationale Ebene, nämlich jene des pädagogischen Handelns, zurückzuführen. Aus einer zunächst mehr als 200 Begriffe umfassenden Liste wurde die gegenständlich vorliegende erarbeitet. Diese Liste wird Grundlage der ExpertInnenbefragungen im Rahmen der Hauptbefragung sein. Weiters umfasst der gegenständliche Bericht eine Liste von betroffenen und relevanten Einrichtungen, die in die Befragung mit einbezogen werden sollen.

Projektlaufzeit: Juni bis September 2001
im Auftrag des bm:bwk
Projektteam: Peter Schlögl, Susanne Klimmer, Regine Wieser


21.08.2009  (oeibf)

Berufliche Erstausbildung in alternierender Form. Ein internationaler Vergleich

Der vorliegende Bericht stellt überblicksartig die gegenwärtig international eingesetzten Formen von alternierenden Ausbildungen mit Hilfe eines einheitlichen Rasters dar. Neben einer Eingrenzung und Definition von alternierenden Ausbildungen werden wesentliche Strukturmerkmale und die pädagogischen Rahmenbedingungen dargestellt. Als wesentliche Merkmale einer Gegenüberstellung wurden entwickelt:

1. Aufbau
2.
Administration
3. Betriebliche Erstausbildung
4. Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb der Schulpflicht
5. Berufsabschluss
6. Schnittstellen beim Berufseintritt
7. Entwicklungen 

Diese Elemente wurden primär hinsichtlich der Mitgliedstaaten der europäischen Union recherchiert und zusammengestellt.

Projektlaufzeit: Februar bis März 2001
Projektteam: Peter Schlögl, Elisabeth Freundlinger


21.08.2009  (oeibf)

Internationale Konzepte von alternierenden Ausbildungen. Drei Fallbeispiele

Basierend auf Analysen und einer internationalen Recherche wurden drei Fallbeispiele für alternierende Ausbildungen ausgewählt. Diese wurden hinsichtlich struktureller Merkmale dargestellt. Die ausgewählten Länder waren:
  • Finnland
  • Norwegen
  • Vereinigtes Königreich
Projektlaufzeit: bis Juli 2001
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektteam:
Peter Schlögl, Elisabeth Freundlinger

21.08.2009  (oeibf)

Ausbildungs- und Berufswünsche von Jugendlichen der 9. und 10. Schulstufe in Wien

Im Auftrag der Arbeiterkammer für Wien führte das öibf gegen Ende des 1. Semesters des Schuljahres 2000/2001 eine repräsentative Erhebung zu Bildungswahl und Bildungslaufbahn von Jugendlichen der 9. und 10. Schulstufe in Wien durch. Insgesamt 1890 Jugendliche der 9. und 10 Schulstufe wurden unter anderem zu ihren Ausbildungs- und Berufswünschen, der Zufriedenheit mit der gewählten Ausbildung, den Gründen für ihre Ausbildungswahl und der Nutzung verschiedenster Angebote hinsichtlich Berufsorientierung und -beratung befragt.

Projektlaufzeit: Oktober 2000 bis März 2001
im Auftrag der AK Wien
Projektleitung:
Regine Wieser

21.08.2009  (oeibf)

BewerberInnen an Fachhochschul-Studiengängen

Um den Andrang zu den Fachhochschul-Studiengängen festzustellen hat die Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung mit einer Erhebung zu den aktuellen BewerberInnenzahlen im Studiensemester 2001/02 beauftragt. Diese Zahlen werden dem Platzangebot gegenübergestellt und in der Entwicklung der Jahre seit der Einführung der FH-Studiengänge dargestellt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es in Österreich insgesamt 20 Erhalter von Fachhochschul-Studiengängen, die 94 Studiengänge erhalten. Diese Studiengänge zeichnen sich durch ein festgelegtes Studienplatzangebot aus. Seit der Einführung der ersten Studiengänge 1994/95 liegt ein Überhang an Bewerbungen gegenüber dem Ausbildungsplatzangebot vor. Einen Überblick über die Verteilung der Erhalter und die Zahl der Studiengänge wird geleistet. Weiters sind die unterschiedlichen Organisationsformen der Bildungsangebote angeführt. 

Projektlaufzeit: September 2001
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektteam:
Peter Schlögl, Elke Dall


21.08.2009  (oeibf)

Bundesgesetz für berufliche Weiterbildung

Gemessen an den AdressatInnen ist der Weiterbildungsbereich das größte Segment des Bildungswesens. In Österreich stehen rund 1,5 Mio. Personen in schulischer oder universitärer Ausbildung über drei Mio. Erwerbspersonen als potenziellen TeilnehmerInnen an Weiterbildung gegenüber. Dennoch ist das österreichische Bildungssystem stark auf die Phase im Vorfeld der Erwerbsphase konzentriert. Eine systematische Strukturierung der Weiterbildungslandschaft oder auch Grundlagen dafür sind noch ausständig. Gegenstand dieser Expertise war es, Regelungsbereiche eines solchen Gesetzes für berufliche Weiterbildung zu identifizieren.

Projektlaufzeit: März bis Oktober 2001
im Auftrag der AK Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl


21.08.2009  (oeibf)

Aktuelle Entwicklungen bei den TeilnehmerInnen- und AbsolventInnenzahlen bei der Berufsreife- und Studienberechtigungsprüfung im Sommer 2001

Mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich und der Bundesarbeitskammer haben das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) und das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) eine Erhebung der aktuellen TeilnehmerInnen- und AbsolventInnenzahlen der Berufsreifeprüfung durchgeführt, da gegenwärtig keine öffentlichen Statistiken über diesen neuen Sektor des Bildungswesens vorliegen. Insgesamt haben sich im Wintersemester 2000/01 7.228 Personen in Erwachsenenbildungs-einrichtungen auf die BRP vorbereitet und 12.284 Kursplätze in den 4 Gegenständen belegt (theoretisch können alle vier Lehrgänge gleichzeitig belegt werden). Die aktuellen Zahlen für das Sommersemester 2001 weisen 6.075 Personen und insgesamt 9.966 Kursbelegungen aus. Der Anteil der teilnehmenden Frauen beträgt im Schnitt ca. 54%, rund 2/3 der TeilnehmerInnen sind AbsolventInnen einer Lehre. Diese Veränderung der TeilnehmerInnenzahlen wird durch die alternierende Organisationsform der Kurse bei einigen großen Anbietern hervorgerufen und ist nicht in einem Nachfragerückgang begründet. Vielmehr setzt sich der positive Trend beim Zulauf zur BRP fort, wenn man die Zahlen seit 1999 betrachtet. Seit der Einführung der BRP ist die Zahl jener Personen, die an Vorbereitungskursen teilnehmen, konstant gestiegen. TeilnehmerInnen jeweils im Sommersemester: 1999: 4.512; 2000: 5.100; 2001: 6.075.

Projektlaufzeit: Juli bis September 2001
im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich und Bundesarbeitskammer
Projektteam: Susanne Klimmer (ibw), Chris Gary, Peter Schlögl


21.08.2009  (oeibf)

Hintergrundbericht zum Österreichischen Länderbericht. Memorandum über Lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission

Der vorliegende Bericht stellt eine Zusammenstellung derzeit verfügbarer veröffentlichter Forschungsarbeiten und im Rahmen des Konsultationsprozesses eingegangener Stellungnahmen zum Thema des lebenslangen Lernens dar, wie es im Arbeitsdokument der EU-Kommission formuliert ist. Die Auseinandersetzung mit dem Memorandum sollte auch kritische Einschätzungen von Positionen des Arbeitsdokumentes umfassen. Hierzu sollten auch die Ergebnisse der vom bm:bwk organisierten Koordinationsworkshops zu den Grundbotschaften des Memorandums und der abschließenden Veranstaltung am 20. Juni 2001 beitragen. Der vorliegende Bericht über die Botschaften wurde in einem mehrstufigen Verfahren vom ibw – Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (Verfasser: Dr. Arthur Schneeberger) und vom öibf (Verfasser: Mag. Peter Schlögl in Zusammenarbeit mit Christian Gary) in Absprache mit dem bm:bwk und in Zusammenarbeit mit dem Koordinationsbüro für Lebenslanges Lernen erstellt. Über die Website des Koordinationsbüros wurden die Roh- und die Zwischenfassung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wobei jeweils zur Stellungnahme eingeladen wurde. Der österreichische Länderbericht zum Memorandum der Europäischen Kommission über lebenslanges Lernen folgt im Aufbau weitgehend der Struktur des Arbeitsdokumentes. Zunächst werden Anlass, Ziele und Umsetzungsbedingungen auf einer einführenden oder konzeptionellen Ebene thematisiert. Bereits diese grundlegenden Konzepte und Zieldefinitionen enthalten wesentliche Implikationen und wurden daher einer umfassenden Diskussion und Meinungsbildung unterzogen. Nur durch ausreichende Kommunikation und Verständigung über die grundlegenden Konzepte ist eine fruchtbare Diskussion der Fragen zu den nachfolgenden Spezifikationen (Schlüsselbotschaften) zu leisten. Hier finden Sie den Länderbericht als Download.

Projektlaufzeit: April bis Juli 2001
im Auftrag des bm:bwk
Projetteam: Arthur Schneeberger (ibw), Peter Schlögl, Chris Gary, Ingrid Putz (öibf)


21.08.2009  (oeibf)

Bericht über aktuelle Entwicklungen des Sozialdialoges bezüglich beruflicher Weiterbildung in Österreich

Betriebliche Weiterbildung, lebensbegleitendes Lernen, Höher-, Weiter- und Anpassungsqualifizierung sind aktuelle Schlagworte. Die Bedeutung und der Nutzen für die Einzelnen, die Unternehmen und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung eines Staates werden von kaum jemandem in Frage gestellt. Für die Einzelnen werden der persönliche und karriereorientierte Nutzen und eine bessere Positionierungsmöglichkeit am Arbeitsmarkt hervorgestrichen, für die Unternehmen entsprechend qualifizierte ArbeitnehmerInnen als notwendige Voraussetzung für Bestand und Erfolg betrachtet. Unter gesamtwirtschaftlichem Blickwinkel werden adäquat – an den Strukturwandel angepasst – qualifizierte ArbeitnehmerInnen als zentrales Element für eine hohe Beschäftigungsbeteiligung, niedrige Arbeitslosigkeit und gute Gesamtperformance der Wirtschaft diskutiert. Im vorliegenden Bericht wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich diese allgemeine Wertschätzung von Aus- und Weiterbildung und des lebensbegleitenden Lernens auf Ebene der Kollektivverträge bzw. Betriebsvereinbarungen niederschlägt. Neben den allgemeinen Zugängen zu Weiterbildungsfragen der Kollektivvertragspartner stehen dabei insbesondere etwaige Maßnahmen und Initiativen für niedrigqualifizierte ArbeitnehmerInnen sowie FacharbeiterInnen, deren Qualifikationen aufgrund struktureller Änderungen nicht mehr nachgefragt werden, im Vordergrund der Untersuchung: 

  • Welchen Stellenwert und welche Positionen nehmen die Sozialpartner bezüglich Aus- und Weiterbildungsfragen bzw. des lebensbegleitenden Lernens ein?
  • Welche Rolle spielen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in Kollektivverträgen und den entsprechenden Sozialpartnerverhandlungen?
  • Wie wird die Situation auf betrieblicher Ebene – den Betriebs- und sonstigen Vereinbarungen – eingeschätzt? 

Die Ausarbeitung dieser Fragestellungen erfolgte einerseits auf Basis von im Jahr 2000 erfolgten Interviews mit zentralen AkteurInnen des österreichischen Kollektivvertragssystems sowie ausgewählten betrieblichen AkteurInnen, andererseits aufgrund der Analyse wesentlicher Dokumente, wie Kollektivverträgen und exemplarischen Betriebsvereinbarungen.

Projektlaufzeit: Juni 2001
im Auftrag der Hans-Böckler Stiftung
Projektleitung: Peter Schlögl


21.08.2009  (oeibf)

Kurzdarstellung des österreichischen Bildungswesens. Unter besonderer Berücksichtigung der beruflichen Weiterbildung

Für ein transnationales Projekt des Berufsförderungsinstitutes Wien (bfi Wien) wurde eine Kurzdarstellung des österreichischen Bildungswesens erarbeitet. Schwerpunkte der Darstellungen waren die berufliche und berufsbezogene Weiterbildung, sofern sie unmittelbare zum Bildungssystem hat. Ergänzend wurde die Situation der arbeitsmarktpolitischen Qualifizierung dargestellt.

Projektlaufzeit: Jänner 2001
im Auftrag des bfi Wien
Projektleitung: Peter Schlögl


21.08.2009  (oeibf)

Angebote des Zweiten Bildungswegs und der beruflichen Weiterbildung im Großraum Wien. Aktualisierung der Broschüre der AK Wien

Zu der 1999 von der AK Wien beauftragten Recherche für die Erstellung einer Broschüre, die Angebote des Zweiten Bildungswegs und abschlussorientierte Bildungsgänge im Großraum Wien im Überblick darstellt, nahm das öibf nun eine Aktualisierung der Inhalte vor. Dies erfolgte einerseits durch die Überprüfung der derzeit angeführten Bildungsmöglichkeiten (inkl. der Daten der Bildungsanbieter) sowie die Analyse neu hinzugekommener Angebote. Die Bildungsangebote wurden generell nach dem Kriterium der berufsbegleitenden Form ausgewählt. Im Anhang finden sich Wochenstundentafeln zu einigen Bildungsgängen, um exemplarisch über Inhalte und Umfang zu informieren. Zu den Bildungsangeboten sind Kontaktadressen angeführt, bei denen Materialien und Informationen erhältlich sind. Weiters wird im Text auf Spezialbroschüren und Internetseiten verwiesen. Die Sammlung der Angebote erstreckt sich auf drei Abschnitte:

1. Zweiter Bildungsweg: Nachholen schulischer und beruflicher Abschlüsse

2. Berufliche Weiterbildung: Auf Berufsabschlüsse aufbauende Bildungsgänge mit öffentlich anerkannten Abschlüssen
3.
Postsekundäre und tertiäre Ausbildungen: Bildungsgänge, die eine Reifeprüfung (Matura) voraussetzen und ebenfalls zu öffentlich anerkannten Abschlüssen führen. 

Projektlaufzeit: September bis Dezember 2001
im Auftrag der AK Wien
Projektteam:
Ingrid Putz, Peter Schlögl


21.08.2009  (oeibf)

Role Model Project: Virtuelles Mentoring für junge Frauen

Im Fall von nichttraditionellen Bildungs- und Berufswahlentscheidungen sind die Anforderungen an Mädchen und Frauen relativ hoch, Unterstützung in diesem Prozess ist sehr wichtig. Diese Unterstützung kann z.B. von Frauen kommen, die bereits in einem Berufsfeld tätig sind, das den Berufswünschen der Interessentin entspricht. Mit Informationen über konkret gewordene, nicht traditionelle Berufskarrieren von Frauen und damit eigene berufliche Chancen sind Schritte zur Realisierung auch unkonventioneller Berufswege leichter zu bewältigen. Die virtuelle Kommunikationsplattform http://www.jobs4girls.at soll Mentoring für Berufs- und Bildungswegentscheidungen unterstützen. Berufsbiografien von Frauen sollen als Beispiele dienen und Optionen eröffnen.

Projektlaufzeit: April bis Dezember 2000
im Auftrag der Stadt Wien, Magistratsabteilung 57 – Frauenbüro der Stadt Wien
Projektleitung: Regine Wieser


21.08.2009  (oeibf)

PISA-Plus. Zusatzerhebungen zur Leistungstestung bei 15-Jährigen im Rahmen der OECD-Erhebungen zu Berufsinformation und Berufswahlvorbereitung

PISA (Programme for International Student Assessment) wird als ein dezentralisiertes Projekt der OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) in ihren rund 30 Mitgliedsstaaten in Drei-Jahresschritten durchgeführt. In dieser groß angelegten Vergleichsstudie werden mit international genormten Test­instrumenten die Leistungen der 15-/16-jährigen Schülerinnen und Schüler in wichtigen Fachbereichen wie Lesen und Mathematik erhoben. Im Mai 2000 wurden rund 6000 Schülerinnen und Schüler des Geburtsjahrgangs 1984 getestet. Im Rahmen dieses Projekts wurde eine Zusatzbefragung im Auftrag des AMS Österreich durchgeführt. Das öibf entwickelte in Absprache mit dem Auftraggeber einen Fragebogen bezüglich Berufsinformation und Berufswahlvorbereitung der SchülerInnen, der von den Jugendlichen der PISA-Stichprobe im Anschluss an die Testung beantwortet wurde.

Projektlaufzeit: Dezember 1998 bis Juni 2000
im Auftrag des AMS Österreich; in Kooperation mit PISA Zentrum Österreich
Projektteam: Peter Schlögl, Regine Wieser, Alex Belschan


21.08.2009  (oeibf)

Literaturrecherche - Analyse zu Einstellungsmustern Jugendlicher

Die vorliegende Literaturanalyse sollte den aktuellen Forschungsstand bezüglich der politischen Einstellungen Jugendlicher in Österreich sowie den Wissensstand und Zugang zur geschichtlichen Entwicklung der Zweiten Republik feststellen. Dabei wurden besonders österreichische Erhebungen des Zeitraums 1990 – 2001 ausgewertet. Die Analyse wurde anhand folgenden Rasters erarbeitet.
  • Gesellschaftspolitische Einstellungen
  • Demokratie bzw. demokratische Verhaltensformen
  • Interesse an politischen Entwicklungen
  • Rolle des Staates (Ich und Wir-Wahrnehmung)
  • Gesellschaftliche Positionierung, Partizipation
  • Einflüsse aus persönlichem Lebensbereich
  • Zukunftsvorstellung
Projektlaufzeit: Jänner bis Dezember 2001
im Auftrag der AK Wien
Projektteam:
Ingrid Putz, Peter Schlögl

21.08.2009  (oeibf)

Grenzüberschreitender Vergleich von Bildungsabschlüssen - Kärnten und Friaul/Julisch Venetien

Der Österreichische Gewerkschaftsbund führte im Rahmen von EURES-EURALP eine Studie zum grenzüberschreitenden Vergleich von Bildungsabschlüssen in der Region Kärnten, Friaul/Julisch-Ventien durch. Kärnten und Friaul/Julisch-Venetien bilden eine europäische Region, die von einer gemeinsamen historischen Vergangenheit und einer langen Tradition der Verständigung und Zusammenarbeit zwischen den beiderseits der Grenze lebenden Bevölkerungen geprägt ist. EURALP ist ein bedeutender Aktionsträger und ein wichtiges beschäftigungspolitisches Instrument der Europäischen Union. Dennoch müssen noch Hindernisse überwunden werden, um den Weg zu einer effizienten Zusammenarbeit zwischen Kärnten und Friaul-Julisch-Venetien zu öffnen. Eines dieser Hindernisse stellen die unterschiedlichen Bildungssysteme und Angebotsstrukturen von Qualifizierungsmaßnahmen dar. Diese sollen auf vergleichender Basis gegenübergestellt werden. Ziel ist es den AkteurInnen (ArbeitnehmerInnen, ArbeitgeberInnen, BeraterInnen u.A.) eine praxisorientierte Grundlage zur Erhöhung der Transparenz von erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten anzubieten. Aufgabe des öibf war es ein zweisprachiges BeraterInnenhandbuch (deutsch/italienisch) rund um die Frage zu erarbeiten: Ist der erzielte (oder der zu erzielende) Abschluss im jeweils anderen Land gültig und welche Befähigungen bzw. Berechtigungen sind damit verbunden?Diese Frage war gemäß der Anerkennungsrichtlinien der Europäischen Union für zahlreiche zumeist reglementierte Berufe abzuklären. Nicht so einfach ist dies bei beruflichen Kompetenzen, die nicht im postsekundären oder tertiären Bildungssegment erworben werden, oder durch berufliche bzw. berufsbezogene Weiterbildung angeeignet werden. Das Handbuch enthält neben Grafiken und Beschreibungen auch ein zweisprachiges Glossar sowie zahlreiche Adressen und Links.

Projektlaufzeit: Februar bis Dezember 2001
Projektteam:
Regina Demml, Peter Schlögl, Ingrid Putz


21.08.2009  (oeibf)

Evaluierung und Fiskalanalyse der Initiative Lehrling

Das öibf führte im Auftrag des ÖGB und von JaW eine Längsschnittuntersuchung der "Initiative Lehrling" durch, wofür alle sich in Ausbildung befindenden Lehrlinge mittels standardisiertem Fragebogen sowie alle AusbilderInnen und einzelne Lehrlinge mittels qualitativer Interviews befragt wurden. Einen Kern der Erhebung stellten die Erfassung der Zufriedenheit mit der Ausbildung und die persönliche Befindlichkeit der Jugendlichen in der Maßnahme (Zukunftsaussichten, Lebenszufriedenheit, Gesundheit) dar. Inhaltlich ergänzt wurde die Erhebung durch Fragen nach der Berufswahl und Motivation sowie nach dem Freizeitverhalten der Jugendlichen und durch Befragungen von AusbilderInnen und BerufsschullehrerInnen. Diese Studie stellt eine Längsschnittuntersuchung über die "Initiative Lehrling" und die Entwicklung und Chancen der Jugendlichen in dieser selbstständigen Ausbildungseinrichtung dar. Diese Vorgangsweise ermöglichte eine umfassende Evaluierung der Initiative, da sie alle Entwicklungsphasen und den Beginn der Berufstätigkeit der Jugendlichen berücksichtigt. Neben schriftlichen Befragungen und Interviews wurde eine Fiskalanalyse der Maßnahme erarbeitet.

Projektlaufzeit: Juni bis Dezember 2000
im Auftrag von Jugend am Werk
Projektteam:
Nadja Bergmann, Regine Wieser, Peter Schlögl, Georg Brandenburg, Andrea Schaffar


21.08.2009  (oeibf)

Akzeptanzanalyse und Audit von ODL-Lehrgängen an der VHS Floridsdorf

Die Evaluierung des ersten Projektjahres von ELOPA (im Rahmen des Teilprojektes an der VHS 21) durch das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung hatte die Aufgabe einer externen Qualitätskontrolle. Dies sowohl was die Prozess- als auch was die Produktqualität betrifft. Der vorliegende Ergebnisbericht gliedert sich in Kapitel über die Teilerhebungen sowie eine Zusammenfassung und Darstellung von Verbesserungsvorschlägen. Um einen umfassenden Eindruck über das Projekt zu gewinnen, wurden vielfältige Erhebungen durchgeführt. Dies waren:
  • Audit bei ProjektkoordinatorInnen
  • Fragebogenerhebung bei TeilnehmerInnen von Mathematiklehrgängen
  • Interviews mit Mathematik-KursleiterInnen
  • Interviews mit TeilnehmerInnen des ODL-Lehrganges
  • Bewertung des Lernmanagementsystems

Vorrangiges Ziel der gegenständlichen Evaluation war nicht die Lehrgangsqualität, sondern die Qualität des Gesamtprojektes. Einbezogen wurden alle Mathematiklehrgänge, die auf einen Abschluss auf Reifeprüfungsniveau (AHS, Berufsreifeprüfung BRP) vorbereiten und die Vorbereitungslehrgänge auf die Studienberechtigungsprüfung (SBP), soweit diese in das Projekt integriert sind. 

Projektlaufzeit: April bis Juni 2001
im Auftrag der VHS Floridsdorf
Projektteam:
Peter Schlögl, Chris Gary


21.08.2009  (oeibf)

Erwerbs- und bildungsbiografische Verläufe von Jugendlichen mit und ohne Berufsausbildung

Bezogen auf die Arbeitsmarktlage kann für Personen mit höchstens Pflichtschulabschluss im Vergleich mit Personen mit weiterführender (Berufs-)Ausbildung von einer schlechteren Arbeitsmarktsituation ausgegangen werden, trotz der relativ geringen Erwerbsbeteiligung – insbesondere von Frauen. Einige Zahlen können dies verdeutlichen: Die Erwerbsquote 1998 betrug insgesamt 69,5%, jene der 15- bis 60-jährigen Frauen 62,2% und jene der 15- bis 65-jährigen Männer 76,3%. Dieses Projekt konzentriert sich auf den Bereich Jugendlicher und junger Erwachsener – 15- bis 25-jährige – und berücksichtigt u.a. folgende Fragestellungen:
  • Wie sind die Erfahrungen bei Arbeitssuche und Bewerbungen im Vergleich zwischen Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen mit und ohne berufsbildenden Abschluss?
  • Wie lassen sich ihre Erwerbskarrieren (Beschäftigungen, Unterbrechungen, Arbeitslosigkeit, ...) charakterisieren?
  • Wie erleben sie ihre konkrete Arbeitssituation und Entwicklungsmöglichkeiten in den Beschäftigungsverhältnissen?
  • Wie stellen sich die schulische und die Ausbildungskarriere dieser Gruppen dar und wie wird diese ex post erlebt?
  • An welchen qualifizierenden Maßnahmen haben sie seither oder hätten sie gerne teilgenommen (was sind Zugangsbarrieren zu Qualifikationsangeboten)? Wird ein solcher individueller Bedarf überhaupt wahrgenommen?
  • Welche Inhalte und Formen von Qualifizierungs- und Bildungsmaßnahmen wären für diese Zielgruppe adäquate Angebote?
Projektlaufzeit: Jänner bis Dezember 2000
im Auftrag des Arbeitsmarktservice Österreich
Projektteam:
Nadja Bergmann, Ingrid Putz, Peter Schlögl, Regine Wieser, Chris Gary

21.08.2009  (oeibf)

Gegenüberstellung von Lehrstellenangebot und -nachfrage

Die Situation am Lehrstellenmarkt zeigte sich in Österreich in den 90er Jahren zum dritten Mal in der zweiten Republik sehr angespannt. In den 50er Jahren reagierte man mit einem Jugendeinstellungsgesetz, zu Beginn der 80er Jahre (in Folge sehr starker Geburtenjahrgänge) mit umfangreichen Förderungen zur Lehrlingseinstellung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Der rückläufige Anteil der dualen Ausbildung an der Bildungsbeteiligung im Anschluss an die Schulpflicht wurde durch die zu dieser Zeit einsetzende Expansion des berufsbildenden mittleren und höheren Schulwesens überlagert. Dies hat neben der demographischen Entwicklung (in den nächsten Jahren sind weiterhin für rund 95.000 bis 99.000 Jugendliche nach Beendigung ihrer Schulpflichtzeit Bildungsangebote bereit zu stellen) auch strukturelle Gründe innerhalb der Arbeitswelt (Tertiärisierung, Regionalisierung, Globalisierung, neue Produktions- und Fertigungsmethoden, Informationstechnologie u.v.m.). Angebotsseitig stellt sich die Entwicklung am Lehrstellenmarkt für die Situation nach den Sommermonaten derart dar: Die demografische Entwicklung lässt auch in den nächsten Jahren keine Entlastung in der entsprechenden Alterskohorte erwarten. Das Arbeitsmarktservice Österreich geht davon aus, dass bei einer Stabilisierung der Lehrlingsquote knapp über 40% der Altersjahrgänge erst nach 2008 ein Rückgang der Lehrlinge im ersten Lehrjahr zu erwarten sein wird. Nach einem Überblick über den Stand des Lehrlingsangebots- und -nachfrageverhältnisses von sehr häufig erlernten Lehrberufen per Dezember 2000 wird auch die Entwicklung der Quote während der letzten Jahre betrachtet werden. Herangezogen werden sowohl Berufsgruppen (Klassifizierung nach berufssystematischen Kennziffern) als auch einzelne, häufig erlernte Lehrberufe.

Projektlaufzeit: Dezember 2000 bis März 2001
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektteam:
Peter Schlögl, Regine Wieser


21.08.2009  (oeibf)

Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung anhand der Beschäftigungsdynamik. Aktuelle Tendenzen unter besonderer Berücksichtigung mittlerer Qualifikationen

Die wirtschaftliche Entwicklung sollte gemäß der Datenlage nach Sektoren und Branchen hinsichtlich deren Entwicklung und nachhaltigen Arbeitsplatzkonsolidierung nach Qualifikationsbedarf aufgeschlüsselt werden. Dazu wurden neben den Daten der Statistik Österreich, der Wirtschaftsforschungsinstitute und des EUSTAT auch empirische Untersuchungen und internationale relevante Erhebungen (z.B. IAB/Prognos AG) herangezogen. Neben der allgemeinen Entwicklung der Beschäftigung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen ist insbesondere die Struktur der Beschäftigten nach Bildungsabschlüssen von Relevanz. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die Beschäftigungsentwicklung als ein Indikator für die Wirtschaftsentwicklung herangezogen werden kann. Die Aufgabenstellung sah vor, dass mittlere Qualifikationen besonders herauszuarbeiten sind.

Projektlaufzeit: Dezember 2000 bis Jänner 2001
im Auftrag Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektleitung:
Peter Schlögl


21.08.2009  (oeibf)

Neue Berufsfelder: Früherkennung durch Analyse und Focus-Groups

Aktuelle Informationen über neu entstehende und sich wandelnde Tätigkeitsanforderungen sind sowohl für die Bildungspolitik als auch für die Bildungspraxis von entscheidender Bedeutung. Frühzeitige Kenntnisse der sich ändernden Qualifikationsanforderungen sind für relevante Angebotsgestaltung unerlässlich. Vielfach sind diese Informationen aber noch nicht in auswertbarer Form aufbereitet, oder bleiben zu allgemein für die Gestaltung von konkreten Bildungsangeboten. Diesem Umstand trägt das öibf mit einem gemischt methodischen Ansatz Rechnung. Vor diesem Hintergrund wurde das öibf vom Verband Wr. Volksbildung mit der Durchführung eines Projektes beauftragt, das dynamische und für die Volkshochschulen bedeutsame Entwicklungen transparent macht und eine Angebotsentwicklung ermöglichen sollte. Die interessierenden Themenbereiche des gegenständlichen Projektes wurden einerseits auf Basis von explorativen Literaturanalysen und weiters in Absprache mit den MitarbeiterInnen des Verbandes Wr. Volksbildung festgelegt. Diese waren: 
  • Agenturen für alles Erdenkliche (Autos, Anwälte, Au pair, Reparatur, ...)
  • Home-Service
  • Bio-Produktvertrieb und -vermarktung
  • Erwachsenenbildung

Zu jedem der vier Berufsfelder wurden ExpertInnengespräche, Literatur- und Dokumentenanalysen sowie je eine Focus-Group (Diskussionsrunden mit ExpertInnen) organisiert. Ziel dabei war es, neben den allgemeinen Trends am Arbeits- und Dienstleistungsmarkt, die Möglichkeiten von eigenständigen oder komplementären Bildungsangeboten zu erschließen. Diese Diskussionsrunden wurden zum Teil als Weiterbildungsveranstaltungen für MitarbeiterInnen der Wr. Volkshochschulen vom Herbst 2000 bis Herbst 2001 durchgeführt.   

Projektlaufzeit: Jänner 2000 bis Dezember 2001
im Auftrag des Verbandes Wr. Volksbildung
Projektteam:
Peter Schlögl, Chris Gary, Elisabeth Freundlinger


21.08.2009  (oeibf)

Preisentwicklung bei Angeboten der beruflichen Weiterbildung. Entwicklungen 2001

Wie schon im Herbst 2000 hat das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung eine Studie über die Kostenentwicklung bei den Angeboten der beruflichen Weiterbildung durchgeführt. Diese Erhebungen bezogen sich einerseits auf eine Detailauswertung des Verbraucherpreisindexes, der über die letzten Jahre hinweg in der Verbrauchsgruppe Bildung und Freizeit relevante Subpositionen enthält (Kurse der beruflichen Weiterbildung, Sprachkurse). Und andererseits eine Sichtung von einschlägigen Kursangeboten in Wien und Umgebung. In der aktuellen Studie wurden mittels festgelegten Suchbegriffen in den vorliegenden Kursdatenbanken nach Angeboten gesucht und diese hinsichtlich ihrer Kosten verglichen. Der Vergleich der Einzelpositionen in der Verbrauchergruppe Bildung und Freizeit ergibt ein differenziertes Bild. Preisrückgängen von über 45% stehen Preissteigerungen bis deutlich über 200% gegenüber (Basis 1986=0). Die Preisrückgänge betreffen vor allem Waren der (Unterhaltungs-)Elektronik. Preissteigerungen hingegen sind vornehmlich bei unterschiedlichen Dienstleistungen feststellbar. Betroffen von den überdurchschnittlichen Steigerungen im Jahr 2000 sind wiederum die Kurse zur beruflichen Weiterbildung – diese haben sich hinsichtlich der Kosten seit dem Beginn der Beobachtung 1986 nun mehr als verdreifacht – sowie die Sprachkurse. Es zeigt sich damit ein ungebrochener Trend der überdurchschnittlichen Teuerung der Angebote der beruflichen Weiterbildung sowie auch bei Sprachkursen. 

Projektlaufzeit: August bis Dezember 2001
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Projektteam:
Peter Schlögl, Alex Belschan


21.08.2009  (oeibf)

Finanzierung der Erwachsenenbildung in Österreich. Volumen, aktuelle und alternative Mechanismen

Der vorliegende Bericht hat die Zielsetzung, die gegenwärtigen Finanzierungsdarstellungen der Erwachsenenbildung in Österreich zusammenzustellen und eine grobe Bewertung von Finanzierungsmechanismen für Erwachsenenbildung zu leisten. Die Finanzierungslandschaft der Erwachsenenbildung ist in Österreich sehr heterogen. Dies liegt einerseits an der kompetenzrechtlichen Situation (keine Bundeskompetenz). Andererseits an der Vielfältigkeit der Erwachsenenbildung selbst. Erschwerend kommt hinzu, dass die Datenbasis sehr lückenhaft ist und zum Teil auf – auch weiter zurückliegende – Einzelerhebungen mit unterschiedlichen Konzeptionen zurückgegriffen werden muss.

Projektlaufzeit: März bis April 2001
im Auftrag des Karl Renner Instituts
Projektteam:
Peter Schlögl, Judith Veichtlbauer


21.08.2009  (oeibf)

VET Innovations through arrangements in collective agreements to facilitate access to lifelong learning. National Report Luxembourg

Angesichts weit greifender gesellschaftlicher Veränderungsprozesse, die zu einem neuen Modell einer "Informationsgesellschaft" geführt haben, wird der Zugang zu Wissen und die ständige Aktualisierung individueller Kenntnisse und Fähigkeiten zu einem Schlüssel, der über die soziale Inklusion und die beständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben entscheidet. Gerade im Zusammenhang mit beruflicher Weiterbildung wird dieser Strukturwandel in der Gesellschaft schlagend; nicht nur aus sozialpolitischen Überlegungen wie soziale Sicherheit, Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit oder Chancengleichheit, sondern auch aus wirtschaftspolitischen Zielen, zu denen insbesondere Fragen der Standortsicherung oder Wettbewerbsfähigkeit zu zählen sind. Kollektive Vereinbarungen, die den Zugang zu allgemeiner und beruflicher Weiterbildung für eine große Gruppe von Beschäftigten in der gleichen Weise regeln, können dazu geeignet sein, selektiven Zugangsbedingungen entgegenzuwirken. Diese egalisierende Wirkung ist insbesondere für ArbeitnehmerInnen von Bedeutung, die bereits jetzt mit einer besonderen Ungleichheit konfrontiert sind: Un- und Niedrigqualifizierte brauchen die besondere Unterstützung ihrer Vertretungsorgane, um auf einem sich ändernden Arbeitsmarkt bestehen zu können. Die vorliegende Analyse hat sich zum Ziel gesetzt, Kollektivverträge und Betriebsvereinbarungen in Luxemburg zu identifizieren und zu analysieren, in denen auf besonders innovative Weise das Thema der (beruflichen) Weiterbildung geregelt wurde. Insbesondere ist dabei die Gruppe von un- und niedrigqualifizierten Beschäftigten von Interesse, ebenso wie jene, die von strukturellen Veränderungsprozessen in der Art betroffen sind, dass ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr nachgefragt werden.

Projektlaufzeit: August bis November 2001
im Auftrag von CEDEFOP
Projektleitung:
Chris Gary


21.08.2009  (oeibf)

Innovative VET practices and initiatives in combating social exclusion and their contribution to Lifelong Learning for lower/unskilled workers: Current developments and case studies in Luxembourg

Insbesondere niedrig- und unqualifizierte Personen sind im Erwerbsleben in vielerlei Hinsicht vor besondere Probleme gestellt und als Risikogruppe in erhöhtem Maße von einer Ausgrenzung aus dem Arbeitsmarkt betroffen. Weiters zählen hiezu aber auch Jugendliche ohne Schul- und Berufsabschluss, ältere ArbeitnehmerInnen sowie Berufsrückkehrerinnen. Daher erscheint es angezeigt, Barrieren und Ungleichheit im Zugang zu (Weiter-) Bildung abzubauen. Diesen am stärksten benachteiligten Gruppen müssen Möglichkeiten geboten werden, nicht nur ihren Rückstand aufzuholen, sondern auch neues Wissen zu erwerben, um Prozesse der sozialen Gefährdung, der Marginalisierung und somit der sozialen Ausgrenzung zu bekämpfen. Vor diesem Hintergrund werden aus beschäftigungs- und bildungspolitischer Perspektive jene Rahmenbedingungen und Maßnahmen beleuchtet, die in Luxemburg für die genannten Risikogruppen gesetzt werden; möglichst getragen von dem Anspruch, einen kontinuierlichen und lebensbegleitenden Lernprozess zu initiieren. Die Studie beinhaltet eine Analyse der Rahmenbedingungen und strategisch ausgerichteter Ansätze sowie Fallanalysen innovativer Umsetzungen.

Projektlaufzeit: Februar bis Juni 2001
im Auftrag von CEDEFOP
Projektleitung:
Chris Gary


21.08.2009  (oeibf)

VET arrangements and developments: Current situation, innovations and case studies in Liechtenstein

Berufsbildung steht angesichts von technologischem und gesellschaftlichem Wandel europaweit vor neuen Herausforderungen und entsprechenden Reformbestrebungen, die im Verlauf der 90er Jahre angesichts von Arbeitsmarktproblemen, neuen Qualifikationsanforderungen und Veränderungen im ökonomischen und sozialen Gefüge zunehmend verstärkt wurden. Die Europäische Union hat auf die Dynamik des Strukturwandels mit einer stärkeren rechtlichen Verankerung des Bildungsbereichs als Politikfeld der Union (Maastricht 1991) und betontem programmatischen Gewicht auch der Berufsbildung reagiert. Ähnliches gilt auch für Reformbemühungen auf nationaler Ebene, nicht zuletzt in jenen Ländern, deren Berufsbildungssystem wie in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, dual organisiert ist. Paradigmatisch für diese Bemühungen kann eine groß angelegte 7 Länder-Konferenz zur dualen Berufsausbildung im Juli 1998 genannt werden, an der auch Vertreter Liechtensteins teilnahmen. Ziel dieser Konferenz war, bereits im Vorfeld Strukturprobleme der nationalen Berufsbildungssysteme zu identifizieren, Problemlösungen und künftige Entwicklungen zu diskutieren und auf transnationaler Ebene eine Reformdiskussion zu forcieren. Der vorliegende Bericht legt entsprechend dem Arbeitsprogramm der CEDEFOP bzw. im Rahmen des Projekts "Observing Innovation in VET" sowohl eine Bestands­aufnahme der Strukturen und Akteure des Berufsbildungswesens in Liechtenstein, wie auch die Darstellung und Analyse innovativer Strategien und Initiativen vor.   

Projektlaufzeit: Dezember 2000 bis Februar 2001
im Auftrag von CEDEFOP
Projektteam:
Judith Veichtlbauer, Alex Belschan


21.08.2009  (oeibf)

Nationale Koordination des CEDEFOP Train the Trainer Network

1999 wurde auf Initiative des CEDEFOP, des BMUK, des ÖGB und der WKÖ das Training of Trainers Network Austria zur Unterstützung und Förderung der Ausbildung der Ausbilderinnen und Ausbilder gegründet. Zentrales Kommunikationsmittel stellt die Homepage des Netzwerks (http://www.ausbilder.at/) dar, die im Rahmen eines Gründungsworkshops präsentiert wurde. Die Ziele des Netzwerks sind:

  • Dokumentation und Austausch von Informationen zum Thema "Ausbildung der AusbilderInnen"
  • Förderung der Verständigung und der Zusammenarbeit zwischen den TeilnehmerInnen des Netzwerks
  • Veranstaltung von Workshops und Treffen zum Erfahrungsaustausch
  • Einrichtung eines Diskussionsforums im Internet
  • Weiterentwicklung von Methoden und Materialien zur Ausbildung der AusbilderInnen
  • Förderung der Einrichtung regionaler und branchenspezifischer Kooperationen und Projekte zur Ausbildung der AusbilderInnen
  • Teilnahme am europäischen TTnet des CEDEFOP (Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung, siehe auch die Web-Site http://www.trainingvillage.gr) 

Mitglieder können Organisationen, Unternehmen oder Personen sein, die in Österreich mit dem Thema "Ausbildung der AusbilderInnen" befasst sind.   

Projektlaufzeit: 1999 bis Dezember 2001
mit Unterstützung des ÖGB und des bm:bwk; in Kooperation mit ibw
Projektleitung:
Regine Wieser