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01.03.2010  (oeibf)

Abgeschlossene Projekte 2009

Bildungsentscheidungen u. -beteiligung

Bundesweite Erhebung zur sozialen Situation von Bildungswegentscheidungen: Follow-Up-Erhebung 2008

Bedarfs- und Akzeptanzanalyse Schulversuch "Computer-Science-Management"

Role Model-Project: Virtuelles Mentoring für junge Frauen: Erweiterung und Aktualisierung

Beitrag zum sechsten Bericht zur Lage der Jugend in Österreich

Zugänge zu technischen und wirtschaftlichen Fachhochschul-Studiengängen in Wien und Umgebung über Zusatzprüfungen oder Studienberechtigungsprüfung 

Modernisierung in der beruflichen Bildung

AMS-Qualifizierungsangebote als Schritt zur Lehrabschlussprüfung

Konzepte einer Teil-Strategie für die Integration von Lernergebnissen des nicht formalen Lernens in einen künftigen nationalen Qualifikationsrahmen

KOMINAWI - Kompetenzorientiertes Modul in den Naturwissenschaften an der Handelsakademie des bfi Wien

Expertise zur Zukunftsfähigkeit der beruflichen Bildung in Österreich

Qualität und Professionalisierung

Ausbildungsdokumentation und Praxistest-Ordnungen

Kompetenzprofile und Schulungskonzepte für Peer Review

Wissenschaftliche Begleitung für die Weiterentwicklung der Weiterbildungsakademie hin zu einer stärker an Lernergebnissen orientierten Konzeption

Informationsportal für BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen zu Information und Beratung über (Weiter-)Bildung

Wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung einer Charta für anbieterneutrale Bildungsberatung im BMUKK und esf-finanzierten Projekt "Bildungsberatung Wien"

Wissenschaftliche Begleitung der Implementierung eines österreichischen Qualitätsrahmenmodells für die Erwachsenenbildung

Qualifikationsforschung

Beruflich verwertbare Weiterbildungsmaßnahmen

MAP:ECVET - Medical Assistance Professions and ECVET

Profilbildung in der Sekundarstufe - Nacherhebung 

Cases of Good Practice: Sechs Fallbeispiele für die erfolgreiche berufliche Integration von benachteiligten Jugendlichen

Evaluationsforschung

Sammlung zur rechtlichen Situation der Erwachsenenbildung in Österreich

Leistungsdaten des Wiener Berufswettbewerbs für kaufmännische Lehrberufe. Ergebnisse 2009

Wiener Berufswettbewerb für kaufmännische Lehrberufe im Vergleichszeitraum 2003-2009

Schulporträt KMS Selzergasse

Aus Theorie wird GM-Praxis: Umsetzung von Gender Mainstreaming an der FH des bfi Wien

Peer Review Extended II

Peer Review Netzwerk

Koordination Peer Review in Österreich - Mentoring Peer Review

Fach- und Referenznetzwerk ReferNet für CEDEFOP 2009 - Bibliografische Arbeiten sowie Policy-Reporting


01.03.2010  (oeibf)

Bundesweite Erhebung zur sozialen Situation von Bildungswegentscheidungen

Die AK Wien und der ÖGB beauftragten 2003 die erste Studie "Soziale Situation beim Bildungszugang in Österreich". Fünf Jahre nach der ersten Studie erfolgte nun die Nachfolgeerhebung im Auftrag der AK Wien. Diesmal lag noch mehr Augenmerk auf der ersten Laufbahnentscheidung. Im Herbst 2008 wurden für Österreich repräsentativ 5.163 Eltern, deren Kinder sich unmittelbar vor oder nach einer schulischen Schnittstelle befinden, zur Bildungsaspiration, Schulwahlmotive, umfangreichen soziodemografischen Merkmalen des Haushaltes sowie Image und Erreichbarkeit von Bildungseinrichtungen, Leistungsaspekten des Kindes und private Schulkosten befragt. Es beteiligten sich 225 Schulen, 2.532 SchülerInnen wurden befragt. Aufgrund des Umfanges und der Qualität des Datensatzes sind Sonderauswertungen (z.B. bzgl. Migrationshintergrund, Geschlecht, regionale Aspekte) sowie methodische Grundlagenforschung angestrebt bzw. in Vorbereitung.

Projektlaufzeit: November 2007 bis Mai 2009
Auftraggeber: AK Wien (Abt. Schul- und Hochschulpolitik)
Kooperationspartner: Johannes-Kepler-Universität Linz, Institut für Soziologie, Abt. empirische Sozialforschung (Prof. Johann Bacher)
öibf-Projektnr.: 07/28
Projektleitung: Norbert Lachmayr
Projektmitarbeit: Barbara Rothmüller


01.03.2010  (oeibf)

Bedarfs- und Akzeptanzanalyse Schulversuch Computer-Science-Management

Vor dem Hintergrund einer nach wie vor starken geschlechtsspezifischen Segregation innerhalb des Bildungs- und Beschäftigungssystems und eines geringen Frauenanteils im Bereich Technik, wird mit "Computer - Science - Management" ein neuer Schulversuch entwickelt, der Informationstechnik und Naturwissenschaften zu den Mädchen bringen soll. Die Ausbildungsschwerpunkte stellen eine erstmalige Kombination aus Informationstechnik, Wirtschaft und Sprachen dar. Ein wesentliches Ziel ist die Förderung von Mädchen in technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen.
Es wurden zwischen Oktober 2008 und Juni 2009 insgesamt 36 Mädchen aus sieben Schulen interviewt, wobei darauf geachtet wurde, dass das Sample sowohl Mädchen vor bzw. in der Phase der Ausbildungswahl (d.h. in der 8. Schulstufe) als auch Mädchen, die diese Entscheidung bereits hinter sich hatten (9.-13. Schulstufe), umfasste. In der letzten Gruppe fanden sich einerseits Mädchen, die eine technische Ausbildung gewählt hatten, andererseits auch solche, die sich gegen eine technische Ausbildung entschieden hatten. Auch wurden alle relevanten Schultypen durch das Sample abgedeckt.

Projektlaufzeit: Oktober 2008 bis Mai 2009
Auftraggeber: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
öibf-Projektnr.: 08/21
Projektleitung: Maria Gutknecht-Gmeiner
Projektmitarbeit: Nadja Madlener


01.03.2010  (oeibf)

Role Model-Project - Virtuelles Mentoring für junge Frauen: Erweiterung und Aktualisierung

Die virtuelle Kommunikationsplattform www.jobs4girls.at hat es sich zum Ziel gesetzt, die Berufs- und Bildungswegentscheidungen von Mädchen und jungen Frauen v.a. in Richtung einer nicht-traditionellen Berufs- und Bildungswahl zu unterstützen. Neben Informationen zu Ausbildungen und Berufen sowie Links zu Berufsinformationen, Datenbanken, Ausbildungs- und Beratungseinrichtungen bildet das Herz der Website eine Datenbank mit Ausbildungs- und Berufsbiografien von Frauen unterschiedlichsten Alters, mit unterschiedlichen Berufen und Qualifikationsebenen. In diesen Biografien erzählen Frauen von ihren Erfahrungen (z.B. bei der Jobsuche) und Wünschen (z.B. Traumberuf), von Zweifeln, Hürden und Problemen und wie sie diese überwunden, gelöst udn gemeistert haben. Sie beschreiben ihren bisherigen Ausbildungs- und Berufsweg, ihren Arbeits- und Aufgabenbereich und erzählen z.B. auch über jene Tätigkeiten, die ihnen im Job am meisten Spaß machen.
Nach de Etablierung im jahr 2001 wurde die hohe Zugriffszahlen verzeichnende Website wiederholt inhaltlich überarbeitet, aktualisiert und um neue Inhalte erweitert. Im Rahmen dieses Projekts lag hinsichtlich der Datenbankerweiterung um weitere 20 Biografien zum einen der Schwerpunkt auf jungen Frauen, die sowohl eine Lehrausbildung in einem nicht-traditionellen Beruf durchlaufen als auch über Erfahrungen bezüglich des jährlich stattfindenden Töchtertags verfügen. Zum anderen wurden Ausbildungs- und Berufserfahrungen von Frauen mit Migrationshintergrund sowie von jungen Frauen mit Behinderungen verstärkt in die Erhebung miteinbezogen. Neben einer inhaltlichen Überarbeitung zeichnet das öibf auch für die Aktualisierung der Bildungsstatistiken und Links verantwortlich.

Projektlaufzeit: Oktober 2008 bis April 2009
Auftraggeberin: Frauenabteilung der Stadt Wien
öibf-Projektnr.: 08/23
Projektleitung: Regine Wieser
Projektmitarbeit: Judith Proinger 
 


01.03.2010  (oeibf)

Beitrag zum sechsten Bericht zur Lage der Jugend in Österreich

Auf Basis eines durch eine Sachverständigenkommission ausgewählten Exposés wurde das öibf zur Erstellung eines Beitrages für den sechsten Bericht zur Lage der Jugend in Österreich eingeladen, der sich mit den Themen Bildungswege und Bildungswahl befasste. Die Bildungsbeteiligung Jugendlicher in den vielfältigen Bildungs- und Ausbildungsformen wird im Überblick für die untere und obere Sekundarstufe sowie hinsichtlich des Übergangs zu postsekundären und tertiären Bildungswegen dargestellt. Es soll damit nicht ausgesagt werden, dass Lernen ausschließlich in formalen Bildungsprogrammen stattfindet, aber die Datenlage zum informellen Lernen Jugendlicher ist praktisch inexistent. Die Verwaltungsdaten sowie empirische Studien zeigen, dass die Vielfalt von Bildungswegen mit einer starken geschlechtsspezifischen, sozialen, und zum Teil regionalen Stratifikation - anders gesprochen ungleichen Bildungschancen - der Jugendlichen einher geht. Der Beitrag beschreibt die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an den vielfältigen Ausprägungen formaler Bildungsgänge sowie stellt Daten und Befunde zu Motiven und Hintergründen der realisierten Bildungswahl dar. Den Abschluss bilden ausgewählte Empfehlungen für die Politik mit Hinblick auf Bildung und Lernprozesse Jugendlicher.

Projektlaufzeit: März bis September 2009
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft, Jugend und Familie
öibf-Projektnr.: 09/13
Projektleitung: Peter Schlögl 


01.03.2010  (oeibf)

Zugänge zu technischen und wirtschaftlichen Fachhochschul-Studiengängen in Wien und Umgebung über Zusatzprüfungen oder Studienberechtigungsprüfung

Der geleistete Überblick fokussiert auf die Zugangsmöglichkeiten für wirtschaftliche und/oder technische Fachhochschulstudiengänge in Wien und Umgebung. Betrachtet wird die Situation für Personen ohne Reifeprüfung, die über Zusatzprüfungen oder Studienberechtigungsprüfung die Aufnahmekriterien nachholen. Es zeigt sich, dass die Zugangsbedingungen zu den einzelnen FH-Studiengängen nicht ganz einheitlich sind und es daher nicht möglich ist, allgemeine Empfehlungen für eine bestimmte Vorgangsweise darzustellen. Im Einzelfall können viele verschiedene Faktoren zu berücksichtigen sein und generell ist daher immer eine rechtzeitige Kontaktaufnahme mit den jeweils zuständigen Stellen anzuraten. An den Fachhochschulen sind das die jeweiligen Leitungen der einzelnen Studiengänge.
Im Bericht wurde die komplexe Situation durch folgende Gliederung dargestellt:
1. Zugangsvoraussetzungen für Studien an Universitäten und Fachhochschulen:
1.1. Zugangsvoraussetzungen für Studien an Universitäten - ein kurzer Überblick
1.2. Zugang für Fachhochschul-Studiengänge
2. Studienziel und Studienreform
3. Aufnahmevoraussetzungen
3.1. Mit ausreichender beruflicher/fachlicher Vorbildung
3.2. Ohne entsprechende Vorbildung
4. Möglichkeiten der Vorbereitung
5. Lern- und Zeitplanung
6. Finanzierungsmöglichkeiten

Projektlaufzeit: Jänner bis März 2009
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich BGS, Abt. ABI
öibf-Projektnr.: 09/04
Projektleitung: Peter Schlögl
Projektmitarbeit: Wolfgang Brückner


01.03.2010  (oeibf)

AMS-Qualifizierungsangebote als Schritte zur Lehrabschlussprüfung?

Entwicklung eines Konzeptes zur gezielten Nutzung des Instruments der Kompetenzmatrix zur Beschreibung von Zielkompetenzen bei bislang nicht zertifizierten AMS-finanzierten Schulungsmaßnahmen.

In dem Projekt wurde in Kooperation mit dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) und der Prospect Unternehmensberatung GmbH ein Konzept für die sukzessive Erarbeitung von Kompetenzmatrixen für all jene AMS-finanzierten Aus- und Weiterbildungsangebote, die bislang ohne formalen Abschluss geendet haben und auch (noch) nicht als Teilqualifizieurungen für formale Ausbildungen anerkannt sind, entwickelt.
Dieses Konzept wurde so detailliert ausgearbeitet, dass das Arbeitsmarktservice auf dieser Basis entscheiden kann, in welchen Schritten die Erarbeitung von Kompetenzmatrixen beauftragt werden soll und welche Anforderungen damit für das AMS Österreich und seine Landesorganisationen verbunden sind.

Projektlaufzeit: Juli bis November 2009
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
öibf-Projektnr.: 09/11
Projektleitung am öibf: Norbert Lachmayr
KooperationepartnerInnen: ibw (Petra Stöhr) und Prospect Unternehmensberatung GmbH
 


01.03.2010  (oeibf)

Konzepte einer Teil-Strategie für die Integration von Lernergebnissen des nicht formalen Lernens in einen künftigen nationalen Qualifikationsrahmen

Um die Komplexität bei de Entwicklung eines nationalen Qualifikationsrahmens zu reduzieren wurde vorgeschlagen, die vielfältigen Lernprozesse, welche Grundlage von Lernergebnissen sind, in drei Korridoren zu bearbeiten. Um konzeptionelle Vorarbeiten für den Korridor 2 - nicht-formales Lernen (K2) - zu erarbeiten, wurde das öibf seitens des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) beauftragt, für die Arbeits- und Strategiegruppe zum nicht-formalen Lernen eine erste Umsetzungsstrategie für den K2 zu entwickeln. Diese Arbeiten wurden durch ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen des formalen Systems, der Erwachsenenbildung sowie den Sozialpartnerorganisationen begleitet. Generelles Ziel war und ist es, für die außerhalb des Formalsystems erworbenen Qualifikationen ein Modell der Systematisierung anzubieten, das in späterer Folge eine erleichterte und objektive Zuordnung zu einer der Niveaustufen des NQR ermöglicht. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: Oktober 2008 bis September 2009
Auftraggeber: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
öibf-Projektnr.: 08/15
Projektleitung: Peter Schlögl
Projektmitarbeit: Krisztina Dér, Norbert Lachmayr


01.03.2010  (oeibf)

KOMINAWI - Kompetenzorientiertes Modul in den Naturwissenschaften an der Handelsakademie des bfi Wien

Ziel des Entwicklungs- und Forschungsvorhaben war es, ein Modell für eine systematische, jahrgangsübergreifende Abstimmung der Lehr-/Lerninhalte einzelner naturwissenschaftlicher Unterrichtsgegenstände an der Handelsakademie zu erarbeiten und damit die Basis für ein transparentes und nachvollziehbares Prüfen in dem gemeinsamen Reifeprüfungsgegenstand Naturwissenschaften zu legen. Zudem wurde der Versuch unternommen, die gegenwärtig in Umsetzung begriffenen Innovationen im Bildungswesen mit den aktuellen bildungspolitischen Steuerungsinstrumenten in der Berufsbildung der oberen Sekundarstufe miteinander zu verschränken und daraus stringente Begrifflichkeiten für die Bildungspolitik, -administration und -praxis abzuleiten.

Projektlaufzeit: Oktober 2008 bis Dezember 2009
Auftraggeber: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
In Kooperation mit dem Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität Graz sowie einem LehrerInnenteam an den kfm. Schulen des bfi Wien
öibf-Projektnr.: 08/25
Projektleitung: Peter Schlögl
Projektmitarbeit: Judith Proinger


01.03.2010  (oeibf)

Expertise zur Zukunftsfähigkeit der beruflichen Bildung in Österreich

Die berufliche Bildung stellt ein wichtiges Verbindungs- und Übergangselement des Bildungssystems mit dem Beschäftigungssystem dar. In Österreich umso mehr, als ein im internationalen Vergleich hoher Anteil an jungen Menschen (über 80%) im Anschluss an die Schulpflicht in weiterführende Bildungsprogramme wechselt, die berufliche oder berufsvorbildende Ziele verfolgen. Als zentrale Gründe für die Modernisierungsbedarfe wurden ausgewiesen:
-
Strukturelle Gründe innerhalb der Arbeitswelt, wie Tertiärisierung, Regionalisierung, Globalisierung, neue Produktions- und Fertigungsmethoden, Informations- und Kommunikationstechnologie, u.v.m. üben einen Anpassungsdruck auf die Bildungssysteme weltweit aus
-
Die Situation am Lehrstellenmarkt zeigt sich in Österreich seit Mitte der 1990er Jahre zum dritten Mal in der zweiten Republik sehr angespannt
-
Die Frage der Qualität von Berufsbildungssystemen und deren Anpassungsfähigkeit wird im Europäischen Raum zunehmend thematisiert (was übrigens auch für die Hochschulen gilt)
-
Mehrere nationale und internationale Studien zu Bildungschancen zeigen, dass der Bildungsstand und das Einkommen der österreichischen Eltern auf die gewählte Schullaufbahn und den Bildungserfolg der Kinder vergleichsweise hohen Einfluss haben
-
Im Zusammenhang mit lebenslangem Lernen wird zunehmend eine nachvollziehbare Balance zwischen Erstausbildung und Weiterbildung sowie die Durchlässigkeit der Bildungssysteme thematisiert.

Projektlaufzeit: Dezember 2008 bis März 2009
Auftraggeber: Österreichische Gewerkschaftsjugend
öibf-Projektnr.: 08/28
Projektleitung: Peter Schlögl


01.03.2010  (oeibf)

Ausbildungsdokumentation und Praxistest-Ordnungen

Gemäß der Richtlinie zur Fördeurng der betrieblichen Ausbildung von Lehrlingen (vgl. § 19c BAG) sind Betriebe förderbar, wenn deren Lehrlinge zur Hälfte der Lehrzeit erfolgreich an einem qualitätsbezogenen Ausbildungsnachweis (Praxistest) teilnehmen. Dazu haben Betriebe mehrere Voraussetzungen zu erfüllen, wie etwa das Führen einer Ausbildungsdokumentation zum Nachweis der Praxis hinsichtlich der Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen des Berufsbilds und die positive Absolvierung eines Praxistests durch den Lehrling innerhalb eines festgelegten Zeitraums während der Ausbildung.
Im Rahmen des gegenständlichen Projekts entwickelte das öibf anhand der vom im Bundes-Berufsausbildungsbeirat eingerichteten Förderausschusses festgelegten Prüfungsmethoden (Arbeitsprobe, Geschäftsfall etc.) und in Abstimmung mit fachkundigen ExpertInnen Praxistest-Prüfungsordnungen für die Lehrberufe der Berufsbereiche "Gesundheit und Körperpflege", "Holz, Glas, Ton", "Lebens- und Genussmittel", "Papier, Druck, Foto, Medien", "Textil, Mode, Leder", "Tiere und Pflanzen" sowie "Transport". Jede Prüfungsordnung beinhaltet - ausgehend von einer Analyse des jeweiligen Berufsbilds - die zu überprüfenden Fertigkeiten, die Beschreibung der Prüfungsmethode, Bewertungshinweise und die Prüfungsdauer. 
Darüber hinaus erstellte das öibf anhand von zwei Berufen prototypische Vorgaben für die Ausgestaltung der vom Betrieb im Rahmen einer Lehrausbildung zu führenden Ausbildungsdokumentation. Die vom Förderausschuss freigegebenen Prototypen stellen sodann die Basis für die für alle Berufe zu entwickelnden Ausbildungsdokumentation dar.

Projektlaufzeit: November 2008 bis Dezember 2009
Auftraggeber: Förderausschuss des Bundes-Berufsausbildungsbeirats
öibf-Projektnr.: 08/32
Projektleitung: Regine Wieser
Projektmitarbeit: Barbara Neubauer  


01.03.2010  (oeibf)

Kompetenzprofile und Schulungskonzepte für Peer Review

Für eine systemweite, qualitätvolle Einführung von Peer Review als Instrument der QualitätsInitiative Berufsbildung in Österreich ab 2009 wurden Kompetenzprofile und Vermittlungskonzepte für die verschiedenen AkteurInnen erarbeitet, die der österreichischen Peer Review Koordinationsstelle ARQA-VET als Grundlage für weitere Arbeit dienen. Ziel waren praxisorientierte Anforderungsprofile und Schulungskonzepte, die qualitativen (wissenschaftlichen) Standards genügen, um österreichweit einheitliche Schulungsmaßnahmen und eine einheitliche konzeptuelle Ausrichtung zu gewährleisten.
Die Leistungen umfassten zwei Module: ein Konzept für eine Facilitator-Schulung sowie ein Kompetenzprofil für Peers und ein Konzept für die Peer-Schulung.

Projektlaufzeit: Jänner bis Mai 2009
Auftraggeberin: ARQA-VET - Österreichische Referenzstelle für Qualität in der Berufsbildung
öibf-Projektnr.: 08/31
Projektleitung: Maria Gutknecht-Gmeiner
Projektmitarbeit: Judith Proinger


01.03.2010  (oeibf)

Wissenschaftliche Begleitung für die Weiterentwicklung der Weiterbildungsakademie hin zu einer stärker an Lernergebnissen orientierten Konzeption

Lernergebnisse oder learning outcomes sind aktuell in aller Munde und in den meisten Schlüsseldokumenten der Europäischen und nationalen Bildungspolitik nicht mehr wegzudenken. Diesem nahezu schon inflationären Gebrauch stehen eher bescheidene konzeptionelle Grundlagen zu learning outcomes (LO) gegenüber. Vielfach handelt es sich um knappe Beschreibungen, was LO im pädagogischen Gefüge leisten kann bzw. welchen Ansprüchen - formal oder pädagogisch - LO gerecht werden soll.
Die laufenden Arbeiten der Weiterentwicklung des rezenten Curriculums in Richtung eines stärker an einer LO orientierten Form wurden durch ein WBA-internes Team geleistet. Die Expertise insb. im Zusammenhang mit der notwendigen Perspektive hin auf den künftigen NQR wurde durch das öibf bereitgestellt.

Projektlaufzeit: September 2008 bis Dezember 2009
Auftraggeber: Bundesinstitut für Erwachsenenbildung
öibf-Projektnr.: 08/19
Projektleitung: Peter Schlögl


01.03.2010  (oeibf)

Informationsportal für BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen zu Information und Beratung über (Weiter-)Bildung

In moderierten Gruppengesprächen, deren Organisation in Kooperation zwischen ÖGB und öibf erfolgte, wurde der Bedarf der Zielgruppe, die später NutzerInnen sein sollen, erhoben und dokumentiert. Auf Basis der Bedarfserhebung sowie eines Vergleichs mit verwandten Informationsportalen (www.ams.at, www.erwachsenenbildung.at, www.bibb.de usw.) wurde ein Strukturvorschlag des Informationsportals erarbeitet, der ergänzt mit den zu entwickelnden Textteilen, bereits auf die spätere technische Umsetzung hin konzipiert wurde.
Die Textbausteine für die abgestimmte Struktur wurden seitens des öibf erarbeitet und dem VÖGB zur redaktionellen (jornalistischen) Bearbeitung übergeben. Die Textabschnitte sind auf die Elemente der Struktur des Informationsportals abgestimmt und können in Folge unmittelbar eingespeist werden. Die Einspeisung der Texte erfolgt seitens des VÖGB.

Projektlaufzeit: Februar bis September 2009
Auftraggeber: Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung
öibf-Projektnr.: 09/08
Projektleitung: Peter Schlögl
Projektmitarbeit: Barbara Neubauer


01.03.2010  (oeibf)

Wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung einer Charta für anbieterneutrale Bildungsberatung im BMUKK und esf-finanzierten Projekt "Bildungsberatung Wien"

Aufgabe war es, fachliche Unterstützung zu bieten bei der Erarbeitung einer Charta, die alle zentralen Elemente zum Aufbau eines BeraterInnenpools sowie der Implementierung von Standards für trägerneutrale Beratung unter Anbindung der Institutionen der Erwachsenenbildung und darüber hinaus, berücksichtigt.
Die Leistungen umfassten Planung und Vorbereitung der Projektteamsitzungen mit dem Projektträger, die Moderation von Teamsitzungen (bzw. Tagesordnungspunkten dieser Sitzungen) sowie die entsprechenden redaktionellen Arbeiten.

Projektlaufzeit: Dezember 2008 bis Jänner 2009
Auftraggeberin: Wiener Volkshochschulen GmbH (Projektkoordinatorin)
öibf-Projektnr.: 08/26
Projektleitung: Peter Schlögl


01.03.2010  (oeibf)

Wissenschaftliche Begleitung der Implementierung eines österreichischen Qualitätsrahmenmodells für die Erwachsenenbildung

Die österreichische Erwachsenenbildungslandschaft zeichnet sich durch eine große Vielzahl von Einrichtungen und Angeboten aus. Je nach Definition, was eine EB-Einrichtung ist, liegen die genannten Zahlen bei bis zu 3.000 Einrichtungen, Viele, aber bei weitem nicht alle, Einrichtungen verfügen über das eine oder andere Qualitätssiegel. Für (potenzielle) TeilnehmerInnen gibt es zu dieser institutionellen Vielfalt auch noch eine schlecht überschaubare Anzahl von "Qualitäts-Prädikaten" (ISO, EFQM, LQW u.v.m.) selbst, die bei Erwachsenenbildungseinrichtungen zur Anwendung kommen. Gleichzeitig wurden in zunehmendem Ausmaß in den Bundesländern Qualitätskriterienlisten oder Verfahren der externen Qualitätssicherung (wie etwa das OÖ Qualitätssiegel) etabliert, um Verzeichnisse von anerkannten Bildungsanbietern zu erstellen, die wesentliche Grundlage für die Gewährung von Individualförderungen (Bildungskonto, -scheck u.a.) darstellen. In einem wissenschaftlich begleiteten Projekt hat das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, gemeinsam mit VertreterInnen der Bundesländer sowie der großen Erwachsenenbildungsverbände nun einen Vorschlag für ein österreichweites Rahmenmodell zur Anerkennung von Qualitätsbemühungen in der Erwachsenenbildung entwickelt. Übergeordnetes Ziel des entwickelten Qualitätsrahmenmodells (mit dem Arbeitstitel Ö-Cert) ist es, ein überregional akzeptiertes Anerkennungsverfahren für bestehende Qualitätsinitiativen zu sein, das die Verlässlichkeit der Qualitätsbemühungen der EB-Organisationen transparent macht und auf Basis von zwischen allen AkteurInnen abgestimmten Kriterien, zu gegenseitiger Anerkennung - vorrangig zwischen den Bundesländermodellen - führen kann. Ausdrücklich kein Ziel war es, ein neues Qualitätsmanagementsystem oder -verfahren für EB-Institutionen zu entwickeln.

Projektlaufzeit: Jänner bis Dezember 2009
Auftraggeber: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
In Kooperation mit der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Abt. Erwachsenen- und Berufsbildung
öibf-Projektnr.: 09/02
Projektleitung und -mitarbeit: Peter Schlögl und Univ.-Prof.in Dr.in Elke Gruber  


01.03.2010  (oeibf)

Beruflich verwertbare Weiterbildungsmaßnahmen

Ergebnis des Projekts ist eine umfangreiche Liste arbeitsmarktrelevanter (berufsqualifizierender, höher qualifizierender und beschäftigungssichernder) Weiterbildungsmaßnahmen abseits formaler (Erst-)Ausbildungen sowie die inhaltliche Beschreibung dieser Maßnahmen. Der Fokus liegt dabei auf zukunftsträchtigen Berufsbereichen bzw. Branchen mit hoher quantitativer und qualitativer Bedeutung für den Arbeitsmarkt (Bau, Baunebengewerbe und Holz; Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht; Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation; Gesundheit und Medizin; Handel und Verkauf; Hotel- und Gastgewerbe; Maschinen, KFZ und Metall; Soziales, Erziehung und Bildung; Verkehr, Transport und Zustelldienste). Die entsprechende Eingrenzung erfolgte durch ExpertInnen-Befragung in den ausgewählten Branchen.

Projektlaufzeit: Jänner bis Dezember 2009
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
In Kooperation mit dem ibw (Wolfgang Bliem)

öibf-Projektnr.: 08/33
Projektleitung: Norbert Lachmayr
Projektmitarbeit: Martin Mayerl, Eva-Maria Peter


01.03.2010  (oeibf)

MAP:ECVET - Medical Assistance Professions and ECVET

MAP:ECVET entwickelte ein ECVET-basiertes Transparenz- und Leistungspunktesystem für die berufliche Bildung der medizinischen Assistenzberufe im diagnostischen, therapeutischen und pflegerischen Bereich. Dieses Modell ermöglicht den Vregleich, die Anrechnung und Anerkennung von Ausbildungen, Ausbildungsteilen und Berufskompetenzen im medizinischen Assistenzbereich europaweit (basierend auf einer exemplarischen Darstellung für sechs europäische Länder). Eine quantitative Erhebung unter Angehörigen der Berufsgruppe der medizinischen Assistenzberufe, eine intensive Analyse der Vorläuferprojekte sowie der Einbezug des aktuellen Diskussionsstands von ECVET und dem Europäischen Qualifikationsrahmens waren die Grundlage, um einen Kompetenzraster zu entwickeln, der es erlaubt, die einzelnen nationalen Ausbildungen darzustellen. Parallel dazu wurde ein Memorandum of Mutual Trust entwickelt, das die unterzeichnenden Einrichtungen zur Einhaltung einheitlicher Abläufe und Qualitätsstandards im ECVET-Einsatz verpflichtet. In einer kurzen Pilotphase wurden diese Projektergebnisse auf ihre praktische Eignung hin mit der Zielgruppe getestet und auf der Basis der Ergebnisse adaptiert. Die Projektpartnerschaft bestand aus einer Mischunng von Zielgruppenvertretereinrichtungen, Ausbildungseinrichtungen für den medizinischen Assistenzberufe, Sozialpartnereinrichtungen, Arbeitgeber (Spitäler) und Valorisierungseinrichtungen.
Siehe auch: http://www.map-ecvet.eu/


Projektlaufzeit: Oktober 2007 bis Dezember 2009
Auftraggeber: Leonardo da Vinci
öibf-Projektnr.: 07/25
Projektleitung: Maria Gutknecht-Gmeiner
Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr, Krisztina Dér
 


01.03.2010  (oeibf)

Profilbildung in der Sekundarstufe - Nacherhebung

Im Rahmen einer bundesweiten Erhebung zur Profilbildung in der Sekundarstufe wurden 2006/2007 die Bildungsanstalten für Kindergarten- und Sozialpädagogik nicht berücksichtigt. Dies ist nun im Rahmen einer Nacherhebung geschehen.
Um die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen für die anderen Schultypen der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen zu gewährleisten, wurde dabei der gleich Fragebogen verwendet. Auch die Vorgangsweise bei der Fragebogenerstellung ist in der genannten Studie aus dem Jahr 2007 detailliert beschrieben.
Bei den Bildungsanstalten für Kindergarten- und Sozialpädagogik wurde eine Vollerhebung durchgeführt. Der Rücklauf betruf insgesamt 83% (bei einer Grundgesamtheit von 30) und war damit deutlich höher als bei den anderen Schultypen der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (insgesamt 57%).

Projektlaufzeit: Oktober 2008 bis Jänner 2009
Auftraggeberin: Arbeiterkammer Wien
öibf-Projektnr.: 08/17
Projektleitung: Maria Gutknecht-Gmeiner
Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr, Krisztina Dér


01.03.2010  (oeibf)

Cases of Good Practice: Sechs Fallbeispiele für die erfolgreiche berufliche Integration von benachteiligten Jugendlichen

Die Vermittlung von benachteiligten Jugendlichen in den ersten Arbeitsmarkt ist Ziel verschiedener Projekte des Bundessozialamts. Eine Website, die sich insbesondere an Unternehmen und damit an potenzielle ArbeitgeberInnen richtet, soll die Arbeit dieser Projekte und Maßnahmen unterstützen, indem u.a. die erfolgreiche Vermittlung von Jugendlichen anhand von Fallbeispielen dargestellt wird.
Im Vordergrund der Fallbeispiele steht die Geschichte der Integration sowohl aus Sicht der Jugendlichen selbst als auch aus Sicht der AusbilderInnen, Vorgesetzten bzw. BetriebsinhaberInnen. Dabei interessieren die individuellen Stärken und Schwächen der Jugendlichen in Selbst- und Fremdsicht genauso wie die Hintergründe bzw. Motive der Einstellung und die Erfahrungen, die im Zuge der Integration gemacht wurden.
Die bereits 2007 vom öibf erarbeiteten drei Fallbeispiele wurden in diesem Folgeprojekt durch weitere sechs ergänzt. Die leitfadenbasierte Befragung von Jugendlichen und UnternehmensvertreterInnen erfolgte in Unternehmen des Handels- und Dienstleistungsbereichs. Die aufgezeichneten Interviews wurden schriftlich ausgewertet und sind auch als akustischer Zusammenschnitt der Originalaussagen ("O-Töne") auf der Website www.ikaduk.at abrufbar.

Projektlaufzeit: Dezember 2007 bis März 2009
Auftraggeber: Verein T.I.W.
öibf-Projektnr.: 07/31
Projektleitung: Regine Wieser


01.03.2010  (oeibf)

Sammlung zur rechtlichen Situation der Erwachsenenbildung in Österreich

Unklare Begriffsverwendungen von Volks- und Erwachsenenbildung, jahrzehntelange politisch-ideologische Diskurse sowie die nicht eindeutige Aufgabenzuschreibung von Bund und Länder aufgrund eines seit jahrzehntealtem verfassungsrechtlichen Provisoriums charakterisieren die rechtliche Situation der Erwachsenenbildung (EB) in Österreich.
Die vorliegende Sammlung soll die Entwicklungen charakterisieren sowie eine Übersicht der aktuellen Zuständigkeiten liefern. Die Recherche erwies sich als komplex, nicht zuletzt aufgrund kaum vorhandener Überblicksstudien zu diesem Thema. Entsprechend ist eine kurze historische Herangehensweise notwendig, um die besondere rechtliche Situation der EB in Österreich nachvollziehen zu können.
Die einzelnen Gesetze sind nach dem Erscheinungsdatum geordnet, thematische Zuordnungen erwiesen sich aufgrund Mehrfachzuordnungen als nicht zielführend.

Projektlaufzeit: August bis Dezember 2009
Auftraggeberin: Arbeiterkammer Wien
öibf-Projektnr.: 09/12
Projektleitung: Norbert Lachmayr 


01.03.2010  (oeibf)

Leistungsdaten des Wiener Berufswettbewerbs für kaufmännische Lehrberufe. Ergebnisse 2009

Der Berufswettbewerb der kaufmännischen Jugend wird seit Jahren an den kaufmännischen Berufs- und Handelsschulen durchgeführt. Er wird von der Arbeiterkammer Wien gemeinsam mit der Gewerkschaft der Privatangestellten veranstaltet. Der jährliche Berufswettbewerb ist eine Wissensüberprüfung über die Fertigkeiten und Kenntnisse, die Lehrlingen in Berufsschule und Betrieb vermittelt werden. Der Berufswettbewerb ist somit eine "Leitungsschau" sowie eine Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung bzw. die Abschlussprüfung. Die Veranstaltung findet zuerst in den Schulklassen statt. Die jeweils Besten aus dieser Ausscheidung werden zu einer Landesausscheidung eingeladen, bei der die LandessiegerInnen ermittelt werden.
An diesem Wettbewerb beteiligten sich im aktuellen Jahr 6.069 Lehrlinge. Diese Personen teilen sich in folgende drei Bereiche: kaufmännische Lehrberufe, Handelsschulen und Bürokaufleute der Stadt Wien.

Das öibf wertete die Leistungsergebnisse in den allgemein bildenden (z.B. Deutsch- und Englischkenntnisse) und berufsbildenden Bereichen bezüglich der Faktoren: Geschlecht, Lehrberufe, Klasse, Sprachumfeld und Zufriedenheit aus.

Projektlaufzeit: April bis Mai 2009
Auftraggeber: Gewerkschaft der Privatangestellten (Fachausschüsse)
öibf-Projektnr.: 09/05
Projektleitung: Norbert Lachmayr


01.03.2010  (oeibf)

Wiener Berufswettbewerb für kaufmännische Lehrberufe im Vergleichszeitraum 2003-2009

Um das vorhandene Datenmaterial des Berufswettbewerbs seit 2003 optimal zu nützen, wurden über 38.000 Leistungsdaten im Zeitvergleich dargestellt: Gesucht wurden Entwicklungstendenzen und stabile Entwicklungen rund um die Leistungen der Jugendlichen ab dem Jahr 2003.
Neben Gesamtdarstellungen wurde pro Lehrberuf der Zeitverlauf grafisch und tabellarisch dargestellt.

Projektlaufzeit: April bis Mai 2009
Auftraggeber: Gewerkschaft der Privatangestellten (Fachausschüsse)
öibf-Projektnr.: 09/06
Projektleitung: Norbert Lachmayr


01.03.2010  (oeibf)

Schulporträt KMS Selzergasse

Fremdsprachen lernen - wie kann das gehen, wenn mehr als 80% der Kinder eine andere Muttersprache als Deutsch sprechen? Die Kooperative Mittelschule Selzergasse hat auf diese Frage eine Antwort gefunden: Sie nutzt die Sprachen, die die SchülerInnen mitbringen, als "Schatz und Geschenk". Viele der SchülerInnen sind MigrantInnen der zweiten oder dritten Generation und eine doch bedeutende Anzahl von ihnen ist in einer Art "sprachlichem Nirwana" aufgewachsen - sie beherrschen weder ihre Muttersprache noch Deutsch wirklich und haben einen stark eingeschränkten Wortschatz. Mehr als ein Zehntel sind außerordentliche SchülerInnen, ein Zehntel hat sonderpädagogischen Förderbedarf, der Anteil an IntegrationsschülerInnen ist überdurchschnittlich hoch. Auch im Kollegium, das aus insgesamt 47 LehrerInnen besteht, ist eine breite Palette an Sprachen vertreten. 
Im vorliegenden Projekt wurde anhand eines Schulporträts versucht, folgende Fragen zu dokumentieren: Wie geht eine Schule mit dieser Vielfalt um? Was sind an der KMS Selzergasse die wichtigsten Projekte und Maßnahmen, mit denen Leistung gefördert, Vielfalt unterstützt, Unterricht qualitativ hochwertig gestaltet, Selbstverantwortung angeregt, ein aktives und von allen getragenes Schulleben entfaltet und dabei die Schule als Ganze beständig weiterentwickelt werden soll?

Projektlaufzeit: Dezember 2008 bis Juni 2009
Auftraggeber: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
öibf-Projektnr.: 08/30
ProjektmitarbeiterInnen: Maria Gutknecht-Gmeiner und das Schulporträt-Team: http://isv-gemeinsamlernen.bmukk.gv.at/schulportraets/team/default.aspx
    


01.03.2010  (oeibf)

Aus Theorie wird GM-Praxis: Umsetzung von Gender Mainstreaming an der FH des bfi Wien

Im Rahmen des Projekts wurden zwei GM-Audits an der FH des bfi Wien durchgeführt. Das erste Audit fand am 17. und 18. Juni 2008, das zweite am 3. und 4. Juni 2009 am Standort Wohlmutstraße 22, 1020 Wien statt. Die auditierten Bereiche waren: Personelle Zusammensetzung der FH; Aufbau von Gender Know-how; Gendergerechte Sprache; Infrastruktur und geschlechterdifferenzierte Statistik. Insbesondere wurden nicht nur Management, Stabstellen, Administration und angestellte Lehrende, sondern auch externe LektorInnen sowie Studierende befragt. Auf die Auditbereiche "Personal", "Prozessmanagement" sowie "inhaltliche Verankerung von GM und gendergerechte Didaktik" wurde bei der Auswahl der InterviewpartnerInnen besonders geachtet.
Die Bemühungen der FH des bfi Wien um Ausgewogenheit bei den Personalbesetzungen werden in der Institution durchaus - wenn auch nicht durchgängig - wahrgenommen, als Lackmus-Test für die Umsetzung von Gender Mainstreaming gelten die tatsächlichen Fortschritte in diesem Bereich. Aus diesem Grund wurde die weibliche Besetzung der neuen Studiengangsleitung quer durch alle Bechäftigtengruppen sehr positiv aufgenommen, die Strategie eines Ausgleichs in der Personalpolitik ist jedoch aus Sicht der meisten befragten MitarbeiterInnen weiter zu verfolgen, da sowohl in der Zusammensetzung des Personals als auch in der Verteilung der Macht und Anerkennung noch große Unterschiede zwischen den Geschlechtern bestehen.
Das Projekt hat dazu geführt, dass Gender Mainstreaming zu einem Thema innerhalb der FH des bfi Wien geworden ist, die Entwicklung eines Gender-Bewusstseins bei einem großen Teil der MitarbeiterInnen konnte erreicht werden.

Projektlaufzeit: September 2007 bis September 2009
Auftraggeberin: Fachhochschule des bfi Wien
öibf-Projektnr.: 07/21
Projektleitung: Maria Gutknecht-Gmeiner  


01.03.2010  (oeibf)

Peer Review Extended II

Das öibf koordinierte das Leonardo da Vinci-Projekt "Peer Review Extended II", das den Innovationstransfer der beiden ersten Projekte sicherstellen sollte. Projektpartner waren 13 Einrichtungen aus neun Ländern (Österreich, Tschechische Republik, Dänemark, Spanien, Finnland, Portugal, Türkei, Slowenien, Vereinigtes Königreich), darunter neun Berufsbildungseinrichtungen. Das Projekt förderte die Verbreitung der Ergebnisse der ersten beiden Projekte bei den verschiedenen Stakeholder-Gruppen und unterstützte den Transfer des Europäischen Peer Review-Verfahrens sowohl in neue Länder (Tschechische Republik, Slowenien, Türkei) als auch in den Weiterbildungssektor. Zusätzlich wurde das Verfahren in Slowenien für Einrichtungen der Weiterbildungs- und Berufsberatung angepasst und in einem separaten Handbuch dargelegt. Die Erfahrungen aus den drei Peer Review-Projekten wurden in zwei Readern (DE/EN) publiziert.
Zur Unterstützung weiterer sechs Pilotversuche, an denen die bislang nicht involvierten österreichischen berufsbildenden Schultypen sowie eine Einrichtung mit einem beruflichen Weiterbildungsangebot teilnahmen, wurde in europäischer Zusammenarbeit ein umfassendes Peer Training entwickelt und getestet. Das Projekt endete mit einer Abschlusskonferenz im September 2009 in Lissabon. Siehe auch: http://www.peer-review-education.net/ (DE/EN)

Projektlaufzeit: November 2007 bis Oktober 2009
mit Förderung der Europäischen Kommission
öibf-Projektnr.: 07/27
Projektleitung: Maria Gutknecht-Gmeiner
Projektmitarbeit: Judith Proinger


01.03.2010  (oeibf)

Peer Review Netzwerk

Ziel der von ARQA-VET beauftragten Machbarkeitsstudie war zu klären, wie das in europäischer Zusammenarbeit entwickelte und an österreichischen Pilotschulen bereits erfolgreich getestete Europäische Peer Review-Verfahren an österreichischen berufsbildenden Schulen eingeführt werden kann und welche Rahmenbedingungen, Entwicklungsarbeiten und Unterstützungsleistungen dafür erforderlich sind.
Es wurden zu diesem Zweck im Zeitraum von März 2008 bis November 2008 sämtliche AkteurInnen des österreichischen berufsbildenden Schulsystems im Rahmen von Workshops und/oder qualitativen Befragungen in die Studie einbezogen. Dazu zählten v.a. VertreterInnen der Schulen als primäre Zielgruppe, die QIBB-Steuergruppe/die Sektion II des BMUKK, die LandesschulinspektorInnen aller Schultypen, die LandesqualitätsprojektmanagerInenn sowie die Pädagogischen Hochschulen. Ebenso wurden Erfahrungen aus Peer Review-Pilotierungen im Rahmen von QIBB berücksichtigt.
Die Machbarkeitsstudie zur Implementierung von Peer Review in QIBB war so angelegt, dass sie synergetisch mit dem Aufbau eines Peer Review-Netzwerks verknüpft war. Zusätzlich wurden (Zwischen-)Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für die Konzeption der Pilotumsetzung von Peer Review im Rahmen von QIBB (Pilotprojekt "Peer Review im Rahmen von QIBB") genutzt bzw. umgekehrt auch erste Erfahrungen aus der Pilotierung in die Machbarkeitsstudie eingespeist.
Als Ergebnis liegen auf der Basis der Rückmeldungen der verschiedenen Zielgruppen konkrete Empfehlungen zur Implementierung eines für Österreich "maßgeschneiderten" Peer Review-Verfahrens vor.

Projektlaufzeit: Jänner 2008 bis Jänner 2009
Auftraggeberin: ARQA-VET - Österreichische Referenzstelle für Qualität in der Berufsbildung
öibf-Projektnr.: 08/03
Projektleitung: Maria Gutknecht-Gmeiner
Projektmitarbeit: Judith Proinger


01.03.2010  (oeibf)

Koordination Peer Review in Österreich - Mentoring Peer Review

Im vorliegenden Projekt wurde das Europäische Peer Review-Verfahren an sieben berufsbildenden Schulen aus ganz Österreich im Rahmen der QualitätsInitiative Berufsbildung (QIBB) unter der Koordination des öibf pilotiert. Ziel war die Adaptierung und Testung des Verfahrens, die Anpassung von Formularen und Handreichungen, die Zuordnung der Europäischen Qualitätsbereiche an QIBB sowie die umfassende Unterstützung der Schulen und der Peers während aller Phasen des Peer Reviews. Die Unterstützungsleistungen umfassten neben individueller Beratung einen Workshop für Facilitator, die Vermittlung von Peers an die Schulen und eine zwitägige Schulung für Peers. Zudem wurden ein Kick-Off sowie ein Abschlussworkshop veranstaltet. Die zweitägigen Peer-Besuche wurden erfolgreich zwischen April und Mai 2009 durchgeführt. Eine Fragebogenerhebung diente der Evaluation des Prozesses.
Als weitere Unterstützungsleistung für die teilnehmenden Schulen und um die vorhandenen Erfahrungen aus den europäischen Peer Review-Projekten zu nutzen, wurde ein Mentoring-Projekt aufgesetzt. Sieben erfahrene Peers bzw. Peer Review-OrganisatorInnen (Facilitator) wurden als MentorInnen ausgewählt. Durch einen Briefung- und einen Debriefing-Workshop wurden ein gemeinsames Verständnis und eine abgestimmte Vorgehensweise gewährleistet. Das Angebot wurde gut angenommen.

Projektlaufzeit: April 2008 bis November 2009
Auftraggeber: Bundesministerium für Unterrricht, Kunst und Kultur
öibf-Projektnr.: 08/08 und 08/11
Projektleitung: Maria Gutknecht-Gmeiner
Projektmitarbeit: Judith Proinger


01.03.2010  (oeibf)

Fach- und Referenznetzwerk ReferNet für CEDEFOP 2009 - Bibliografische Arbeiten sowie Policy-Reporting

CEDEFOP - das Europäische Zentrum zur Förderung der Berufsbildung - kooperiert mit nationalen Einrichtungen bzw. Netzwerken hinsichtlich der Durchführung von Dokumentations- und Rechercheaufträgen auf dem Gebiet der Berufsbildung. In Österreich hat sich eine Gruppe von fünf Forschungseinrichtungen zusammengefunden, die im engeren Sinne mit Berufsbildungsforschung in Österreich und im internationalen Zusammenhang befasst sind und diese Arbeiten durchführen - die Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschung (abf-Austria). Die involvierten Einrichtungen sind neben dem öibf

  • ibw, Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft
  • IHS, Institut für Höhere Studien
  • ZBW, Zentrum für Bildung und Wirtschaft GmbH (2009 ausgeschieden)
  • 3s Unternehmensberatung, superior:skills:solutions

 

Das öibf deckt im Rahmen des Konsortiums die Arbeiten der Dokumentation der einschlägigen Publikationen ab und hat am nationalen Hintergrundbericht für den Europäischen Policy Report des Zentrums mitgearbeitet. Ergebnisse der Arbeiten finden Sie unter: http://www.refernet.at    

Die Auswahlbibliografie "Berufsbildung und Lebenslanges Lernen" wurde vom öibf im Rahmen der Arbeiten für das ReferNet (www.refernet.at) zusammengestellt. Sie beinhaltet Literaturhinweise zu 2009 erschienenen Publikationen aus Österreich oder einem starken Österreichbezug. Neubauer, Barbara/Dér, Krisztina (2010): Auswahlbibliografie "Berufsbildung und Lebenslanges Lernen." Einschlägige Veröffentlichungen aus Österreich im Jahr 2009. Wien. Die Auswahlbibliografie ist hier als Download verfügbar.


Projektlaufzeit: Jänner bis Dezember 2009
mit Förderung des CEDEFOP und des BMUKK
öibf-Projektnr.: 09/01
Projektleitung:
Peter Schlögl
Projektmitarbeit:
Barbara Neubauer, Krisztina Dér