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26.05.2009  (oeibf)

Abgeschlossene Projekte 2005

Berufliche Ausbildung

Leonardo da Vinci Projekt "JOB - Berufliche Basisqualifikationen für Jugendliche ohne Berufsausbildung"

Soziale Situation beim Bildungszugang. Motive und Hintergründe von Bildungswegentscheidungen in Österreich: Expertise MIGRATION WIEN

Soziale Situation beim Bildungszugang. Motive und Hintergründe von Bildungswegentscheidungen in Österreich: Expertise NIEDERÖSTERREICH

Ganztägige Volksschulen

Bildung für Nachhaltige Entwicklung an BMHS

Bildungs-Benchmarking Österreich 2005. Ein vergleichender Bericht auf Basis von OECD-Daten

Leistungsdaten des Berufswettbewerbs für kaufmännische Lehrlinge

Berufliche Weiterbildung, Höherqualifizierung

Anbieter von Erwachsenenbildung in Wien

"Access to lifelong learning" - Modul 1 der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "g-p-s - generationen potenziale stärken"

Bildungsinformation und -beratung

Role Models und Mentoring für/von Menschen mit Behinderung

"Role Models Project" - Virtuelles Mentoring für junge Frauen: Erweiterung

bib-infonet: Vom Informationsnetzwerk zum Qualitätsnetzwerk

Evaluationsforschung

Kursevaluierung für die Landesgeschäftsstelle des AMS Wien. Berichtsjahr 2004/05 und Berichtsjahr 2005

Evaluierung des Projekts "gemeinsam erweitern"

Arbeitsmarktbeobachtung

Situation erwerbstätiger Frauen in Österreich

Benachteiligte Jugendliche: Qualitative und quantitative Erhebungen, arbeitsmarkt- und bildungspolitische Schlussfolgerungen

Qualifikationsbedarf der Zukunft V: Gesundheit und Sport: Jobmotoren für Österreich?

AKNÖ Jugendstudie 2005: Fokusgruppendiskussionen zum Thema "Transition"

Bildungsökonomie

Die Kosten für das Nachholen von Bildungsabschlüssen: Grundlagen für ein Normkostenmodell in der Erwachsenenbildung

Analyse der Struktur der Berufsschulinternate in Österreich

Neue Lehr- und Lernformen

NEXUS II - Kommunikation, Beratung und Vernetzung zur Kompetenzentwicklung in Erwachsenenbildungseinrichtungen

Internationale Forschungskooperationen

Fach- und Referenznetzwerk für CEDEFOP: Dokumentationsarbeiten

Handbuch Bauwirtschaft Österreich/Slowenien: Vergleich des Systems industrieller Beziehungen und der Rahmenbedingungen für Beschäftigte im Bereich Bau-Holz in der Region Kärnten - Slowenien

Research on the legal and tax situation of professional and managerial staff (P&MS): National agreements and experiences concerning expatriate employees, legal benefits and tax incentives for P&MS


26.05.2009  (oeibf)

Leonardo da Vinci Projekt Berufliche Basisqualifikationen für Jugendliche ohne Berufsausbildung

Der Zweck der Erhebungen im Rahmen des Projektes "Berufliche Basisqualifikationen für Jugendliche ohne Berufsausbildung" (im Rahmen von Leonardo da Vinci), die in der Verantwortung des öibf lagen, war es, relevante Aspekte des Lernverhaltens und der Lernmotivation bei österreichischen Jugendlichen und Jugendlichen in den Partnerländern zu analysieren und zu interpretieren. Welche Aspekte dabei als relevant einzustufen sind, ergibt sich aus den Aufgabenstellungen des Projektes. Zum einen soll das im Rahmen von JOB geplante Dynamische Lerninstrument (DYLE) beruflich verwertbare Grundkompetenzen vermitteln, zum anderen ist für den Erfolg dieser Aufgabe eine möglichst optimale Berücksichtigung der Lernbedürfnisse der Zielgruppe erforderlich. Diese beiden Ansprüche machten es notwendig, die erhobenen Daten unter zwei Gesichtspunkten zu analysieren:

  • Welche biographischen und sozialen Hintergründe bzw. Interessenlagen bestimmen das Lernverhalten bei der Zielgruppe und wie kann auf dieses hinsichtlich des zu erreichenden Lernziels Rücksicht genommen werden (etwa durch Gestaltung der Benutzeroberfläche)?
  • Welche Kompetenzen (z.B. Sprachkenntnisse) können in Bezug auf den Umgang mit einem IKT gestützten Lerninstrument und der internationalen Einbettung des Projektes erwartet werden?

Produkte waren: 

Schlögl, Peter/Hafner, Helmut (2004): Lernkontexte von Jugendlichen an der Schnittstelle Pflichtschule und weiterführende Bildung. Eine explorative Befragung zur Schaffung von Grundlagen für die Ausgestaltung des dynamischen Lerninstrumentes DYLE im Rahmen des Leonardo da Vinci Projektes "Berufliche Basisqualifikationen für Jugendliche ohne Berufsausbildung". Österreichischer Länderbericht.

Neubauer, Barbara (2005): Learning contexts of young people. Synthesis report of surveys carried out under the Leonardo da Vinci project "Basic vocational skills for young people without vocational qualifications" in Austria, Denmark, Portugal and Slovenia. Download pdf.

Projektlaufzeit: November 2003 bis Oktober 2005
mit Unterstützung von CEDEFOP und Mitteln des BMBWK
öibf-Projekt-Nr. 03/14
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Barbara Neubauer, Helmut Hafner
in Kooperation mit LKT am TGM


26.05.2009  (oeibf)

Soziale Situation beim Bildungszugang. Motive und Hintergründe von Bildungswegentscheidungen in Österreich: Expertise MIGRATION WIEN

Motive und Hintergründe von Bildungswegentscheidungen werden unter dem Gesichtspunkt der Migration näher analysiert. Um diesen Prozess zu unterstützen führte das öibf eine Expertise (beruhend auf der repräsentativen Querschnitterhebung vom Herbst 2003) durch. Als Personen mit Migrationshintergrund werden dabei jene Personen zusammengefasst, welche daheim überwiegend nicht Deutsch sprechen (Türkisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch oder anderes) bzw. zweisprachig sind. Für die Teilnahme an der Befragung war ein Mindestmaß an Deutschkenntnissen vorauszusetzen: MigrantInnen mit geringen Sprachkompetenzen sind deswegen unterrepräsentiert. Aufgrund der mitunter geringen Fallzahl bei Kreuztabellen (rund 200 Personen in der Kernzielgruppe) werden verstärkt die "tatsächlichen" mit den statistisch "erwarteten" Zellverteilungen verglichen, sodass sich Tendenzen ableiten lassen können. Hier finden Sie die Studie als Download.

Projektlaufzeit: Dezember 2004 bis Jänner 2005
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 04/27
Projektleitung:
Norbert Lachmayr


26.05.2009  (oeibf)

Soziale Situation beim Bildungszugang. Motive und Hintergründe von Bildungswegentscheidungen in Österreich: Expertise NIEDERÖSTERREICH

Motive und Hintergründe von Bildungswegentscheidungen werden unter dem Gesichtspunkt der Regionalität näher analysiert. Um diesen Prozess zu unterstützen führte das öibf zwei Expertisen durch (beruhend auf der repräsentativen Querschnitterhebung vom Herbst 2003): Wien bzw. Niederösterreich wurde dabei Restösterreich gegenübergestellt. Das Hauptaugenmerk der Auswertung lag beim Vergleich der Erwartungswerte mit dem tatsächlich beobachteten Antwortverhalten. Hier finden Sie die Studie als Download.

Projektlaufzeit: Dezember 2004 bis Februar 2005
im Auftrag der Arbeiterkammer Niederösterreich
öibf-Projekt-Nr. 05/03
Projektleitung:
Norbert Lachmayr


26.05.2009  (oeibf)

Ganztägige Volksschulen

Die vorliegende Studie über die Einstellungen zu ganztägigen Volksschulen in Österreich und deren Umsetzungsperspektive beruht auf einer telefonischen Erhebung in den Bezirkshauptstädten Österreichs (ohne Wien), welche im April und Mai 2005 durchgeführt wurde. 76 von 86 Bürgermeiste­rInnen konnten diesbezüglich befragt werden, was angesichts der schwierig zu erreichenden Zielgruppe einer sehr hohen Ausschöpfungsquote von 88% entspricht. Generell wird die Sinnhaftigkeit einer Nachmittagsbetreuung von den BürgermeisterInnen gesehen, jedoch ist die Finanzierung für die meisten Städte nicht durchführbar, sodass primär Geld vom Bund bzw. von Bund und Land gefordert wird. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: Februar bis Mai 2005
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 05/02
Projektleitung:
Norbert Lachmayr; Projektmitarbeit: Marita Malzer


26.05.2009  (oeibf)

Bildung für Nachhaltige Entwicklung an BMHS

In einer Pilotstudie wurden aktuelle Ansätze an Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) unter­sucht. Dabei wurde das Spannungsfeld beruflicher Orientierung/Arbeits­marktchancen von AbsolventInnen vs. Kompetenzen/Qualifikationen, die über Themen der Nachhaltigkeit vermittelt bzw. erworben werden können, über eine Erhebung mit quantitativen und qualitativen Elementen näher beleuchtet. Befragt wurden Lehrkräfte und SchulleiterInnen an der HTL Donaustadt, dem IBC Hetzendorf (HAS/HAK) sowie an der HBLA Ursprung – eine Schule aus dem Bereich Landwirtschaft. Zum Einsatz kam einerseits ein dreiseiti­ger Fragebogen zum Selbstausfüllen für das Lehrpersonal, andererseits wurden persönliche leitfadenbasierte Interviews mit Lehrkräften und Schul­leiterInnen geführt. Nachfolgend einige Ergebnisse dieser Untersuchung:
  • Die Fähigkeit zum vernetzten, systemischen Denken und die Ver­ständigungs- und Kommunikationskompetenz werden – sowohl was die Vermittlung an der Schule als auch die Jobchancen der AbsolventInnen betrifft – von den befragten Lehrkräften als besonders wichtig eingestuft.
  • Diese im Zuge von BNE vermittelten Schlüsselkompetenzen werden nach Ansicht mehrerer InterviewpartnerInnen mittlerweile von Beschäftigungsbetrieben höher bewertet als fachliche Kenntnisse, die nach dem Berufseinstieg leichter "on the job" oder bei Einschu­lungen erworben werden können. Unternehmen, die bereits Absol­ventInnen beschäftigen, präferieren nach Angabe der befragten Lehrkräfte Teamfähigkeit, Kommunikationskompetenz und v.a. verantwortungsbewusstes und selbstständiges Handeln.
  • Über Zertifikate nachgewiesene Spezialkennt­nisse/Zusatzqualifika­tio­nen erhöhen insbesondere die Jobchancen der AbsolventInnen: Im Rahmen von Freifächern besteht in der HAK Hetzendorf für die SchülerInnen die Möglichkeit einer Mediations­ausbildung, an der HTL Donaustadt werden etwa Abfall-, Umwelt- und Brandschutzbeauftragte sowie Sicherheitsvertrauenspersonen ausgebildet.
Projektlaufzeit: Mai 2003 bis September 2005
im Auftrag des FORUM Umweltbildung
öibf-Projekt-Nr. 05/10
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr, Susanna Henkel

26.05.2009  (oeibf)

Bildungs-Benchmarking Österreich 2005. Ein vergleichender Bericht auf Basis von OECD-Daten

Alle in den letzten Jahren veröffentlichten internationalen Vergleichsstudien und Bildungsdaten zeigen eine recht unterschiedliche Performanz des österreichischen Bildungssystems. Mit der systematischen Aufarbeitung dieser Befunde beschäftigt sich der gegenständliche Bericht. Und dies auf Basis der aktuell veröffentlichten Daten der Vergleichsstudie "Education at a Glance 2005" der OECD. Für den Bereich der Bildung halten die OECD und zunehmend auch die EU einen sehr umfassenden und jährlich aktuali­sierten Datenbestand bereit. Aus der genannten Ausgangssituation und der Landesperspektive ergibt sich eine spezifische Herangehensweise: Ein Vergleichsraster wird mit (möglichst) aktuellen Daten aus den internationalen Datenkörpern gefüllt. Der Bericht gliedert sich im wesentlichen in folgende Kapitel:
  • Darstellung der Internationalen Standard-Klassifikation der Bildungsstufen (ISCED-97)
  • Elementar- und Primarbereich
  • Sekundarstufe
  • Hochschulen
  • Berufsbildung: Abschluss- und Erwerbsquoten

Für die Ländervergleichsindikatoren wird:

  • die Positionierung für Österreich eingestuft (Stärken, Mittelfeld, Schwächen)
  • dem OECD-Schnitt gegenübergestellt
  • mit den jeweiligen Minimum- und Maximumwerten in den Ländern verglichen

Die Darstellung in den Überblickstabellen bietet eine Gliederung in Stär­ken, Mittelfeld und Schwächen an. Hier finden Sie die Studie als Download.

Projektlaufzeit: September 2005
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 05/19
Projektleitung:
Peter Schlögl


26.05.2009  (oeibf)

Leistungsdaten des Berufswettbewerbs für kaufmännische Lehrlinge

Auch 2005 wurde wie in den Jahren zuvor der Berufswettbewerb für Lehr­linge in kaufmännischen Berufen von der Kammer für Arbeiter und Ange­stellte für Wien und der Gewerkschaft der Privatangestellten durchgeführt. An diesem Wettbewerb beteiligten sich über 4.730 Lehrlinge. Diese Personen teilen sich in folgende drei Bereiche: 26 kaufmännische Lehr­berufe, Handelschulen und Bürokaufleute der Stadt Wien. Das öibf wertete die Leistungsergebnisse in den Bereichen Allgemein­bildung und Berufsbildung in den allgemein bildenden wie berufsbildenden Bereichen bezüglich unterschiedlicher Faktoren wie Geschlecht, Lehrberuf, Klasse, Sprachumfeld und Zufriedenheit aus. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: März bis September 2005
im Auftrag der Gewerkschaft der Privatangestellten (Fachausschüsse)
öibf-Projekt-Nr. 05/20
Projektleitung:
Norbert Lachmayr


26.05.2009  (oeibf)

Anbieter von Erwachsenenbildung in Wien

Das öibf nahm im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte Wien eine Sonderauswertung eines speziellen öibf-Datensatzes vor, der im Jahr 2004 erarbeitet wurde. Die Befragung der Erwachsenenbildungsträger erfolgte im Juni 2004. Es handelte sich dabei um eine Vollerhebung bei 1.755 Erwachsenenbildungs-/Weiterbildungseinrichtungen in Österreich, darunter 935 Einrichtungen aus Wien. Von Wiener Einrichtungen konnten 139 Antworten ausgewertet werden (Rücklauf 14,9% bezogen auf Wien). Inhaltlich bezog sich die Sonderauswertung auf Merkmale der Bildungs­anbieter wie Rechtsform und Gründungsjahr, Bildungsschwerpunkt und Angebotsbereiche, Anzahl der MitarbeiterInnen und freiberuflich Unterrich­tende (diese Daten wurden auch nach Geschlecht ausgewertet), Anzahl der Bildungsveranstaltungen und Kursteilnahmen, spezielle KundInnen und AuftraggeberInnen (Wirtschaft, AMS), Vernetzung der Bildungseinrichtun­gen, Einsatz von Fern- oder Selbststudienelementen und Gender Main­streaming. Die Ergebnisse wurden in einem Bericht dargelegt. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: Jänner bis Februar 2005
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 04/20
Projektleitung:
Maria Gutknecht-Gmeiner; Projektmitarbeit: Renate Pucher


26.05.2009  (oeibf)

EQUAL-Projekt g-p-s: Access to lifelong learning

In dieser Phase wurde im Rahmen des ESF-Förderprogramms EQUAL die bundesweite Entwicklungspartnerschaft "generationen.potenziale.stärken g-p-s" konsolidiert, die transnationale Kooperation "Age Alliance" mit Partnerprojekten in Großbritannien, Polen und Deutschland aufgebaut und der definitive Antrag für das öibf-Modul "Access to lifelong learning" fertiggestellt. Die Aktion 2, die eigentliche Umsetzungsphase des Projekts, läuft seit 1. Juli 2005 unter der öibf-Projekt-Nr. 05/18.

Projektlaufzeit: Jänner bis Juni 2005
gefördert vom BMWA und ESF – EQUAL
öibf-Projekt-Nr. 05/01
Projektleitung:
Erika Kanelutti; Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr


26.05.2009  (oeibf)

Role Models und Mentoring für/von Menschen mit Behinderung

Immer mehr Menschen mit Behinderungen üben neue und interessante Berufe aus. Diese Menschen können in beruflichen Entscheidungsphasen als Vorbilder für andere (junge) Menschen mit Behinderung bzw. Menschen mit Behinderung, die sich in einer Phase der beruflichen (Neu-)Orientie­rung befinden, fungieren. Ihre nichttraditionellen Bildungs- und Berufs­wege, ihre Erfahrungen können andere dazu ermutigen, ähnliche Wege zu gehen. Diese Erfahrungen wurden mittels Fragebogen und persönlicher Befragung gesammelt und als Bildungs- und Berufsbiografien in die Datenbank der Website www.rolemodels.at eingespeist. Die Website enthält neben dieser Datenbank mit mittlerweile 30 Bildungs- und Berufsbiografien, Beiträge zu Schwerpunktthemen (z.B. Behindertenbeauftragte an Universitäten), eine ausführliche kommentierte Linkliste, die Möglichkeit virtuelle Postkarten zu verschicken (E-Cards) und eine ausführliche Information zum durchgeführten Projekt. Zahlreiche PionierInnen wurden angeregt, ihre Bildungs- und Berufs­biografien zur Verfügung zu stellen und sich darüber hinaus mit der möglichen Rolle als MentorIn auseinander zu setzen. In zwei Workshops wurde versucht, die Rahmenbedingungen für ein Mentoringprojekt, bei dem Mentoringbeziehungen zwischen Menschen mit Behinderungen initiiert, begleitet und evaluiert werden sollen, abzustecken.

Projektlaufzeit: April 2004 bis April 2005
im Auftrag des Bundessozialamts
öibf-Projekt-Nr. 04/09
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Erika Kanelutti, Katarina Miljevic


26.05.2009  (oeibf)

Role Models Project - Virtuelles Mentoring für junge Frauen: Erweiterung

Die virtuelle Komminikationsplattform www.jobs4girls.at hat es sich zum Ziel gesetzt, die Berufs- und Bildungswegentscheidungen von Mädchen und jungen Frauen v.a. in Richtung einer nicht-traditionellen Berufs- und Bildungswahl zu unterstützen. Neben Informationen zu Ausbildungen und Berufen sowie Links zu Berufsinformationen, Datenbanken, Ausbildungs- und Beratungseinrichtungen bildet das Herz der Website eine Datenbank mit mittlerweile mehr als 250 Ausbildungs- und Berufsbiografien von Frauen unterschiedlichsten Alters, mit unterschiedlichsten Berufen und Bildungsabschlüssen. In diesen Biografien erzählen Frauen von ihren Erfahrungen (z.B. bei der Jobsuche) und Wünschen (z.B. Traumberuf), von Zweifeln, Hürden und Problemen und wie sie diese überwunden, gelöst und gemeistert haben. Sie beschreiben ihren bisherigen Ausbildungs- und Berufsweg, ihren Arbeits- und Aufgabenbereich und erzählen z.B. auch über jene Tätigkeiten, die ihnen am meisten Spaß machen. Wie auch in den Jahren zuvor die Website ist seit 2001 online sollte auch im Jahr 2005 eine Datenbankerweiterung erfolgen: Das öibf recher­chierte weitere fünf Berufsbiografien von Frauen in den Bereichen Technik, Handwerk, Wissenschaft und IKT. Darüber hinaus erfolgte eine Aktuali­sierung der auf der Website dargestellten Statistiken.

Projektlaufzeit: April bis Dezember 2005
im Auftrag der Stadt Wien, MA 57 - Frauenbüro der Stadt Wien
öibf-Projekt-Nr. 04/23
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Birgit Tombor, Tanja Pavlicek


26.05.2009  (oeibf)

bib-infonet: Vom Informationsnetzwerk zum Qualitätsnetzwerk

Das zweijährige Projekt schließt an das Vorgängerprojekt "Informations­netzwerk für Bildungsberatung" an, das seit dem Jahr 2000 mit Mitteln des ESF und des BMBWK umgesetzt wurde. Standen im ursprünglichen Projekt die Unterstützung der österreichischen BildungsberaterInnen in ihrer Professionalisierung und die dazu notwendige Entwicklung von Ver­net­zungsinstrumentarien im Vordergrund, so wurden im Laufe des gegen­ständlichen Folgeprojekts markante inhaltliche und organisatorische Er­weiterungen vorgenommen: Als unmittelbares Instrument der Vernetzung und des Informations­transfers wurde – neben der Durchführung eines bun­desweiten Vernetzungs­meetings und der laufenden Redaktion einer fach­spezifischen Website – der "Newsletter für BildungsberaterInnen" neu konzipiert und aufgelegt. Daneben wurden folgende zwei Fragenbereiche intensiv bearbeitet:

1. Darstellung und Sichtbarmachung von Beratungsdienstleistungen:

Selbst die eigenen Trägerorganisationen haben oft kein sehr klares Bild von den Aufgabenbereichen und Möglichkeiten der Bildungsberatung. Noch weniger deutlich wird dieser Arbeitsbereich in der Öffentlichkeit wahrgenommen. In enger Zusammenarbeit mit einer ExpertInnengruppe wurden die Arbeitsfelder der Bildungsberatung analysiert und zur Grundlage für eine visualisierte Datenbank aufbereitet. Dieses Instrument erlaubt Dienstleistungen der Bildungsberatung nicht nur differenziert visuali­siert darzustellen, sondern kann auch zur Qualitätsentwicklung und Selbstevaluierung der Bildungsberatung eingesetzt werden.

2. Zugang zu Individualförderungen für Weiterbildung:

Das öibf koordiniert den bundesweiten Ausbau einer Datenbank zu Individualförderungen im Bildungsbereich. Diese wurde auf Grundlage einer bestehenden regionalen Kursförderungsdatenbank neu aufgesetzt und ist seit Oktober 2005 unter der Domain www.kursfoerderung.at abrufbar. Um eine umfassende Erhebung und laufende Wartung aller relevanten Förderungsdaten sowie die nachhaltige Verankerung und Nutzbarkeit der Datenbank zu gewährleisten, wurden Kooperationen mit kompetenten Partnerorganisationen in den Bundesländern aufge­baut.

Projektlaufzeit: Juli 2003 bis September 2005
in Projektpartnerschaft mit ÖSB Consulting
gefördert vom BMBWK und ESF-Ziel 3
öibf-Projekt-Nr. 03/21
öibf: Erika Kanelutti
ÖSB: Monika Natter, Ursula Pfrimer, Melinda Roberts, Susanne Trautenberg


26.05.2009  (oeibf)

Kursevaluierung für die Landesgeschäftsstelle des AMS Wien. Berichtsjahr 2004/05 und Berichtsjahr 2005

Das öibf wurde mit der begleitenden Evaluierung der Kursmaßnahmen des Arbeitsmarkservice Wien für den Zeitraum März 2004 bis Februar 2005 beauftragt. Anschließend auch für den Zeitraum März bis September 2005. In Berichten für Bildungs-/Schulungsträger, die regionalen Geschäftsstel­len des AMS Wien und die Landesgeschäftsstelle Wien wurden die Antwor­ten der TeilnehmerInnen von Maßnahmen mittels Fragebögen ausgewertet.

  • März 2004 bis Februar 2005: Insgesamt waren dies 13.015 Personen bei 30 Bildungs-/Schulungsträgern, die in diesem Zeitraum im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik Fragebögen ausgefüllt haben. Der eingesetzte Fragebogen war vorgegeben.
  • März bis September 2005: Insgesamt waren es hier 8.996 Personen bei 27 Bildungs-/Schulungsträgern, die in diesem Zeitraum im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik Fragebögen ausgefüllt haben.

Die Darstellung der Daten folgt, nach einer Beschreibung der Stichprobe, im wesentlichen den Fragegruppen des Fragebogens:

  • allgemeine Kurszufriedenheit
  • Zufriedenheit mit dem Arbeitsmarktservice und dessen Leistungen
  • Fragen zur Qualität des Bildungs-/Schulungsträgers

Auswertungen in speziellen Einzelberichten erfolgen nach den einzelnen regionalen Geschäftsstellen und nach den Trägereinrichtungen.

Projektlaufzeit: Mai 2004 bis Dezember 2005
im Auftrag des AMS Wien
öibf-Projekt-Nr. 04/06 und 05/16
Projektleitung:
Norbert Lachmayr; Projektmitarbeit: Peter Schlögl, Renate Pucher, Tanja Pavlicek


26.05.2009  (oeibf)

Evaluierung des Projekts "Gemeinsam erweitern"

Das öibf wurde von der Leitung des Projektes "Gemeinsam erweitern" mit einer begleitenden externen Evaluierung beauftragt. Der Auftrag umfasst eine Evaluierung in zwei Stufen: eine Zwischenevaluierung zur Projekt­halbzeit und eine Endevaluierung zu Projektende. Die Zwischenevaluierung war formativ geprägt um der Projektleitung bzw. dem Projektausschuss steuerungsrelevante Daten zur Verfügung stellen zu können. Die Endeva­luierung ist summativ und ermöglicht eine abschließende Beurteilung der Relevanz und Wirksamkeit des Projektes. Sowohl Zwischen- als auch End­evaluierung beruhen auf quantitativen und qualitativen empirischen Unter­uchungen von Umsetzungen und Ergebnissen. Ziel war es, über eine forma­le Bewertung der Umsetzung und Wirkung des Projektes hinaus im Rahmen einer begleitenden Projektberatung

  • den Informationsstand und das Bewusstsein über zentrale Qualitäts­merkmale bei der Projektdurchführung zu fördern,
  • gemeinsam mit Projektleitung und Partnerschaft konkrete Maßnah­men zur Steuerung und Verbesserung der Projektaktivitäten zu er­arbeiten sowie
  • Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Strategien, Maßnahmen und Arbeitsweisen des Projekts anzubieten.

Projektlaufzeit: April 2004 bis August 2005
im Auftrag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes
öibf-Projekt-Nr. 03/12
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Maria Gutknecht-Gmeiner, Clara Fritsch

26.05.2009  (oeibf)

Situation erwerbstätiger Frauen in Österreich

Während Frauen in Hinblick auf die Bildungshöhe bereits mit Männern nahezu auf allen Ebenen zumindest gleichgezogen haben, besteht auf den einzelnen Bildungsebenen selbst noch immer eine teilweise starke ge­schlechtsspezifische Segregation. Diese setzt sich am Arbeitsmarkt fort: Die Erwerbsbeteiligung von Frauen nimmt zwar kontinuierlich zu, zusätz­liche Frauenarbeitsplätze entstehen aber vornehmlich in den traditionellen Frauenberufen des Dienstleistungssektors. Begleitet wird diese Entwicklung durch einen Anstieg der Arbeitslosigkeit, der bei Frauen in den letzten Jahren stärker ausgefallen ist als bei Männern. Das Forschungsprojekt setzte sich zum Ziel, die Situation erwerbstätiger Frauen in insgesamt 20 Berufsbereichen näher zu beleuchten. Auf Basis sekundärstatistischer Auswertungen – insbesondere jener der Volkszählung 2001 – sowie zahlreicher ExpertInneninterviews wurde die Erwerbstätigkeit von Frauen in Österreich näher beschrieben. Die folgenden Schwerpunkte wurden gesetzt:

  • Welche wirtschaftlichen und technologischen Trends sind in den einzelnen Berufsfeldern auszumachen?
  • Wie hoch ist der Frauenanteil in den einzelnen Berufsfeldern, welche Berufe weisen besonders hohe bzw. niedrige Frauenanteile auf?
  •  Welche Vorbildung und Ausbildung weisen erwerbstätige Frauen in den Berufsfeldern auf?
  • Was sind typische Tätigkeitsbereiche/Aufgabenfelder für Frauen bzw. Männer in den Berufsfeldern?
  • Welche Arbeitszeiten/Arbeitsbelastungen sind für erwerbstätige Frauen in den Berufsfeldern charakteristisch?
  • In welchen beruflichen Positionen sind Frauen in den Berufsfeldern tätig? Welche Karrierechancen haben sie?
  • Welche Einkommen beziehen Frauen in den einzelnen Berufsfeldern und wie hoch ist der Gender Pay Gap?
Projektlaufzeit: Juli 2003 bis Juli 2005
im Auftrag des AMS Österreich
öibf-Projekt-Nr. 03/09
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Maria Gutknecht-Gmeiner, Barbara Neubauer, Eva Schacherbauer, Waltraud Schlögl

26.05.2009  (oeibf)

Benachteiligte Jugendliche: Qualitative und quantitative Erhebungen, arbeitsmarkt- und bildungspolitische Schlussfolgerungen

Jugendliche, die im Anschluss an die Pflichtschule keine weiterführende Ausbildung besuchen bzw. diese nicht abschließen, stellen in allen Ländern eine Gruppe relevanter Größe dar. Hier ist Österreich weder positiv noch negativ besonders hervorzuheben. Gleichzeitig ist anzunehmen, dass sich die Korrelation von niedrigem Bildungsniveau und Arbeitslosigkeitsrisiko in Zukunft verstärken wird. Maßnahmen für Jugendliche, die aus dem einen oder anderen Grund nicht mit konventionellen Lehrplätzen, Lehrgangs- oder Kursmaßnahmen zu erreichen oder zu integrieren sind, bedürfen darüber hinausgehender Maßnahmen. Diese möglichen Maßnahmen setzen an unterschiedlichen Ebenen und dort wiederum bei verschiedenen Zielgruppen (Teilgruppen der Jugendlichen selbst, BeraterInnen, Lehrende sowie Entscheidungsträger in Institutionen und Politik) an:

  • Berufsorientierung und Bildungsmotivation
  • Übergangsbegleitende Maßnahmen
  • Ausbildungsbegleitende Maßnahmen
  • Valorisierung, Validierung und Zertifizierung von Kompetenzen

Hier finden Sie den Bericht als Download

Projektlaufzeit: Dezember 2004 bis November 2005
im Auftrag des AMS Österreich
öibf-Projekt-Nr. 04/28
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Regine Wieser, Norbert Lachmayr, Susanna Henkel
in Kooperation mit ibw (Helmut Dornmayr, Arthur Schneeberger)


26.05.2009  (oeibf)

Qualifikationsbedarf der Zukunft V: Gesundheit und Sport: Jobmotoren für Österreich?

Diese Fachtagung wurde im Rahmen der Reihe Qualifikationsbedarf der Zukunft heuer erstmals mit einem Sektorenschwerpunkt durchgeführt. Zentrale Frage war: Ist der Bereich Gesundheit und Sport ein Wachstums­markt? Der gesellschaftliche Bedarf ist in diesen Bereichen jedenfalls hoch – sowohl aufgrund einer älter werdenden Gesellschaft als auch aufgrund eines generellen Wertewandels, der zu immer größerer Nachfrage im Fitness- und Wellnessbereich sowie im Sporttourismus führt. Bewirkt dieser gesellschaftliche Bedarf deshalb auch mehr Beschäftigung in diesen Bereichen? Läuft der "Jobmotor" bereits auf vollen Touren oder wird er (noch) durch verschiedenste Faktoren gehemmt? Im Rahmen der Tagung wurden von österreichischen und ausländischen ReferentInnen die aktuelle Situation und neueste Entwicklungen aus dem Blickwinkel der Wissenschaft und Praxis beleuchtet.

Projektlaufzeit: Dezember 2004 bis Dezember 2005
im Auftrag des AMS Österreich
öibf-Projekt-Nr. 05/04
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Renate Pucher
in Kooperation mit ibw


26.05.2009  (oeibf)

AKNÖ Jugendstudie 2005: Fokusgruppendiskussionen zum Thema

Die steigende Problematik beim Übergang von der Pflichtschule in weiterführende Bildung oder den Arbeitsmarkt (z.B. Lehrstellenmangel, beschränkte Ausbildungsplätze an Schulen, unsichere Arbeitsmarktchancen auch für qualifizierte Personen) ergeben für eine gesetzliche Interessenvertretung vielfältige Ansatzpunkte. In der vorliegenden Studie "Transition" (Wechsel, Übergang) wird ein zweistufiger Ansatz gewählt, um aus Sicht der Jugendlichen in Niederösterreich relevante Problemfelder zu identifizieren. Im ersten Teil der Studie erfolgt eine Kurzdarstellung der rezenten wissenschaftlichen Diskussion sowie der gegenwärtigen Datenlage. Hierfür wurden österreichische und zentrale deutschsprachige Publikationen herangezogen. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse der Focusgroups mit Jugendlichen aus Niederösterreich dargestellt. Konkrete Fragen sind unter anderem:
  • Welche Erwartungen haben Jugendliche an die erste Berufstätigkeit, verbunden mit einem gelungenen Einstieg ins Erwachsenen- und Erwerbsleben?
  • Wo wurden bereits positive/negative Erfahrungen beim Übergang ins Erwerbsleben gemacht?
  • Welche Faktoren müssen erfüllt sein, um sich bei der Orientierung und beim Einstieg gut betreut (bzw. nicht allein gelassen) zu fühlen?
  • Wer sind die Schlüsselorganisationen dieser Übergangsphase?

Hier finden Sie die Studie als Download.

Projektlaufzeit: Mai bis Juli 2005
im Auftrag der Arbeiterkammer Niederösterreich
öibf-Projekt-Nr. 05/11
Projektleitung:
Norbert Lachmayr; Projektmitarbeit: Martina Piff, Renate Pucher


26.05.2009  (oeibf)

Die Kosten für das Nachholen von Bildungsabschlüssen: Grundlagen für ein Normkostenmodell in der Erwachsenenbildung

In unserer Gesellschaft ist ein genereller Trend zur Höherqualifizierung festzustellen. Diese Bildungsexpansion wird aber durch einzelne Entwick­lungen konterkariert. So beginnen mehr als 8% eines Altersjahrganges (immerhin über 7.000 Jugendliche) nach der Beendigung der Schulpflicht keine weiterführende Ausbildung. Die Volkszählung 2001 weist bei den 20- bis 25-Jährigen einen Anteil von 17% aus, die keinen Abschluss der oberen Sekundarstufe vorzuweisen haben. Die Arbeitnehmerorganisationen fordern in ihren Programmen einen freien Bildungszugang für das Nachholen von Bildungsabschlüssen. Dies ist in Form der Schulen für Berufstätige vielfach gegeben (Ausnahme sind die Werkmeisterschulen, die i.d.R. gebührenpflichtig sind). Das Nachholen von Bildungsabschlüssen ist wie die gesamte Erwachsenenbildung in Österreich aber ein gemischtfinanziertes System. Neben öffentlichen Mitteln werden auch Mittel der Arbeitsmarktpolitik sowie individuelle Mittel aufgebracht. Um eine Planungsgrundlage für den tatsächlichen Aufwand für das Gebührenfreistellen dieser Bildungsgänge zu erhalten, ist die Ermittlung von Gestehungskosten erforderlich. Bisher sind jedoch keine Daten über die Kosten für das Nachholen einzelner Abschlüsse pro Kursplatz bekannt. Aufgabenstellung war es demnach – unabhängig von möglichen Finanzie­rungsquellen – abzuschätzen, wie viel folgende Abschlüsse pro AbsolventIn bzw. Lehrgangsplatz kosten:
  • Nachholen Hauptschulabschluss
  • Berufsreifeprüfung
  • Studienberechtigungsprüfung
  • Reifeprüfung
  • Vorbereitung auf den Lehrabschluss
Projektlaufzeit: September 2004 bis Juni 2005
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 04/21
Projektleitung:
Peter Schlögl

26.05.2009  (oeibf)

Analyse der Struktur der Berufsschulinternate in Österreich

Der Bericht gliedert sich in zwei Schwerpunktteile. Während im ersten Teil eine Analyse der Struktur der Berufsschulinternate in Österreich erfolgt, werden im zweiten Teil die Regelungen bezüglich der Internatskosten für Lehrlinge in den Kollektivverträgen angegeben. Als Grundlage der Datenerhebung diente das aktuelle Verzeichnis der Berufsschulen in Österreich des Bundesministeriums für Bildung, Wissen­schaft und Kultur (Stand: Februar 2005) sowie eine Analyse von Kollektiv­verträgen. Am Beginn der Untersuchung wurde an alle Berufsschulen in den Bundes­ländern (außer Wien), ein Fragebogen mit Begleitbrief geschickt. Der Fragebogen enthielt Fragen bezüglich:

  • Bettenkapazität
  • pädagogisches Personal (Anzahl und Ausbildung)
  • Kostenstruktur (Kosten pro Person und Tag, Übernahme der Kosten)
  • Berufsbranche(n) am Standort
  • Angebote im Internat (Unterstützung beim Lernen/Freizeit/Sport)
  • Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: April bis September 2005
im Auftrag der AK Wien
öibf-Projekt-Nr. 05/07
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Liane Mikulics


26.05.2009  (oeibf)

NEXUS II - Kommunikation, Beratung und Vernetzung zur Kompetenzentwicklung in Erwachsenenbildungseinrichtungen

Durch die im Rahmen des Projektes gesetzten Maßnahmen konnte auf den Ergebnissen von ONESTEP und NEXUS aufbauend zu einer weiteren Profes­sionalisierung von Erwachsenenbildungseinrichtungen und der handelnden AkteurInnen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Durchführung innovativer Bildungsmaßnahmen beigetragen werden. Durch die zuneh­mend stärkere Integration des Lernmanagementsystems (LMS) BSCW konnte der Zugang zu Vorbereitungskursen für die Berufsreife- und die Studienberechtigungsprüfung weiter verbessert werden, sei es in Form von Fernlehrgängen, durch selbststudienunterstützte Lehrgänge oder den Einsatz der Lernplattform als Informationsdrehscheibe in bestehenden Präsenzkursen. Die zu Beginn bestehenden Grenzen bei der Projektdurch­führung durch die beschränkten Ressourcen auf der Lernplattform BSCW konnten im Berichtsjahr gelöst werden, sodass in der abgelaufenen Pro­jektphase alle Kurse mit ODL-Elementen auf dem netzwerkeigenen Server zusammengeführt werden konnten. Die Bereitschaft der ESF-Trägereinrichtungen zur zukünftigen Bereit­stellung von TeilnehmerInnendaten aus ihren Verwaltungssystemen ist ein großer Erfolg für das Projekt NEXUS II. Die vertrauensbildenden Maßnah­men seitens des öibf sind auf fruchtbaren Boden gefallen, und so besteht in der Folgeperiode bis zum Abschluss der Programmplanungs­periode die Möglichkeit, die Daten der TeilnehmerInnen und Teilnahmen nach einem einheitlichen Standard zentral zu entwickeln und aufzubereiten. Ob die zum Teil doch in Konkurrenz stehenden Anbieter auch in der konkreten Umsetzung zu einer konstruktiven Mitarbeit zu gewinnen sein werden, gilt besonderes Augenmerk zu schenken. Die gut funktionierende Kooperation mir der VHS 21 und dem PIB soll diesbezüglich weiter fortgesetzt werden. Offen sind noch einzelne Punkte hinsichtlich der Abgrenzung und Trenn­schärfe zu der in Relaunch befindlichen Website http://erwachsenenbildung.at, die erst mit Juni 2005 in Pilotform zugänglich war. Die Feinab­stimmung wird intensiver Kommunikation mit dem dortigen Entwicklungs­team bedürfen. Hier finden Sie die Studie als Download.

Projektlaufzeit: März 2004 bis Februar 2005
mit Förderung des BMBWK und des ESF-Ziel 3
öibf-Projekt-Nr. 04/17
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Christian Gary, Erika Kanelutti, Norbert Lachmayr


26.05.2009  (oeibf)

Fach- und Referenznetzwerk für CEDEFOP: Dokumentationsarbeiten

CEDEFOP – das Europäisches Zentrum zur Förderung der Berufsbildung – hat die Kooperation mit nationalen Einrichtungen hinsichtlich der Durch­führung von Auftragsstudien und Beiträgen zu sowie die Beteiligung an Netzwerken auf dem Gebiet der Berufsbildung im Jahr 2000 neu ausge­schrie­ben. Im Aufruf AMI/VET/2000-1 des CEDEFOP werden diesbezüglich viel­fältige Aufgabenbereiche für Konsortien angesprochen. In Österreich wurde durch eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur der Prozess der Bildung eines nationalen Bieterkonsortiums eingeleitet. Als Ergebnis dieses Prozesses hat sich eine Gruppe von fünf Forschungseinrichtungen zusammengefunden, die im engeren Sinne mit Berufsbildungsforschung in Österreich und im interna­tionalen Zusammenhang befasst ist, die "Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschung" (abf-austria). Die involvierten Einrichtungen sind:

  • ibw, Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft
  • IHS, Institut für Höhere Studien
  • ZBW, Zentrum für Bildung und Wirtschaft GmbH Graz
  • öibf, Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung
  • 3s Unternehmensberatung, superior:skills:solutions

Das öibf deckt im Rahmen des Konsortiums die Arbeiten der Dokumenta­tion der einschlägigen Publikationen ab. Hier finden Sie die Dokumentation als Download.

Projektlaufzeit: April 2004 bis März 2005
mit Unterstützung von CEDEFOP und Mitteln des BMBWK
öibf-Projekt-Nr. 04/05
Projektleitung: Pete
r Schlögl; Projektmitarbeit: Katarina Miljevic, Renate Pucher


26.05.2009  (oeibf)

Handbuch Bauwirtschaft Österreich/Slowenien: Vergleich des Systems industrieller Beziehungen und der Rahmenbedingungen für Beschäftigte im Bereich Bau-Holz in der Region Kärnten -

Gegenstand des Projekts war die Adaptierung eines vom öibf entwickelten und umgesetzten Handbuches für BetriebsrätInnen in den beiden Regionen Kärnten und Julisch Venetien-Friaul (Vergleich des Sys­tems industrieller Beziehungen und der Rahmenbedin­gungen für Beschäf­tigte im Bereich Bau-Holz in der Eures-T-Euralp Region Kärnten – Friaul-Julisch Venetien) für Slowenien. Es wurde damals ein zweisprachiges BeraterInnenhandbuch entwickelt, das folgende Bereiche umfasste:
  • Struktur der Gewerkschaften
  • Kollektivvertrag
  • Sozialversicherung
  • Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK)
  • Steuerliche Regelungen

Der Inhalt wurde auf den aktuellen gesetzlichen und kollektivvertraglichen Stand gebracht und für beide Länder zweisprachig erarbeitet (deutsch/slowenisch). Hier finden Sie den deutschsprachigen Bericht als Download.

Projektlaufzeit: März bis Juli 2005
im Auftrag des ÖGB Kärnten
unterstützt durch die Europäische Kommis­sion, DG Erweiterung
öibf-Projekt-Nr. 05/05
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Petra Grießner
in Zusammenarbeit mit Oskar Komac (ZSSS), Georg Steiner (ÖGB), Alois Peer, Jelka Kadunc


26.05.2009  (oeibf)

Research on the legal and tax situation of professional and managerial staff (P&MS): National agreements and experiences concerning expatriate employees, legal benefits and tax incentives for P&am

This report is located in the framework of a ETUC – EUROCADRES project and should present an overview of the current situation of professionals and managers (P&MS) concerning tax and legal situation. There are some countries that have introduced tax incentives for expatriate managers and created special status for managers or above a certain income level. On the other hand, the legal status as a manager – if it exists – often means exclusion from collective agreements, working time regulations etc. The research should present an overview of the specific situation of P&MS and provide the basis for the discussion at a conference for EUROCADRES’s mobilnet advisors in Portoroz, Slovenia, where the experts will have the possibility to complete the document. Arrangements that have not been taken into consideration: concerning foreign diplomatic personell, members of armed forces etc., bilateral agreements (f.i.Portugal: employees of international organisations, foreign building contractors or auctioneers from NATO-related activities). Information on taxation has the status-quo of 2004, information con­cerning application of collective agreements and work and residence permit quoted as far as available. The description of the moilnet.org-Homepage was made in the end of August 2005. Download report.

Projektlaufzeit: März bis September 2005
im Auftrag von EUROCADRES
öibf-Projekt-Nr. 05/17
Projektleitung:
Norbert Lachmayr; Projektmitarbeit: Ingrid Putz