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29.06.2009  (oeibf)

Abgeschlossene Projekte 2004

Berufliche Ausbildung

Jugendliche zwischen Karriere und Misere. Die Lehrausbildung in Österreich: Innovationen und Herausforderungen

Leistungsdaten des Berufswettbewerbs für kaufmännische Lehrlinge

Soziale Situation beim Bildungszugang in Österreich

Privatschulen in Österreich

Wiener Bildungsbericht

Bildungs-Benchmarking Österreich. Ein vergleichender Bericht auf Basis von OECD-Daten

Leonardo da Vinci Projekt "Peer Review as an Instrument of Quality Assurance and Development"

Berufliche Weiterbildung, Höherqualifizierung

"Salzburger Gespräche": Tagungsorganisation und -dokumentation

Schulen für Berufstätige

AbsolventInnen der höheren Schulen für Berufstätige. Eine sekundärstatistische Analyse

Aktuelle Bildungszeitmodelle in Österreich

Instrumente zur Sicherung der Qualität und Transparenz in der Erwachsenenbildung (INSI-QUEB)

Bildungsinformation und -beratung

"Role Models Project": Virtuelles Mentoring für junge Frauen

Karrierecheck

Elternbilder

Studieninformation und -beratung: Repräsentative Befragung von StudienanfängerInnen an Wiener Universitäten und Fachhochschulen

Neukonzeptionierung und Aktualisierung der Inhalte der AK-Broschüre "Zweiter Bildungsweg"

Evaluationsforschung

Evaluation und Promotion AMS-Qualifikations-Barometer

Evaluierung der AMS-Berufsinformations-Broschüren "Jobchance Lehre" und "Jobchance Schule"

Kursevaluierung für die Landesgeschäftsstelle des AMS Wien

Evaluierung des SOKRATES-Projekts "mo.bi.le"

Arbeitsmarktbeobachtung

Mobilitätshindernisse österreichischer ArbeitnehmerInnen in das EWR-Ausland

Personalsuche im EWR-Ausland. Ergebnisse und Empfehlungen

Arbeitsmarktperspektiven von WellnesstrainerInnen

Qualifikationsbedarf der Zukunft IV: "Geringqualifizierte: Hemmnis, Bedarf, Chance"

Bildungsökonomie

Bildungsgutschein der AK Wien. Ergebnisse der TeilnehmerInnenbefragung 2004

Bildung als neue soziale Frage des 21. Jahrhunderts. Eine Erhebung zur Bewertung der Relevanz und zukünftigen Bedeutung von Bildungserträgen aus Sicht von BildungsexpertInnen

Aufwendungen für Weiterbildung und Erwachsenenbildung der Arbeiterkammern, des ÖGB sowie der Gewerkschaften in Österreich

Indirekte, Opportunitäts- und soziale Kosten der beruflichen Weiterbildung

Aufwendungen für Erwachsenenbildung unter besonderer Berücksichtigung des Landes Wien

Preisentwicklung bei Angeboten der beruflichen Weiterbildung anhand des Verbraucherpreisindexes 1986 bis 2002

Neue Lehr- und Lernformen

NEXUS - Kommunikation, Beratung und Vernetzung zur Kompetenzentwicklung in Erwachsenenbildungseinrichtungen

eLOPA IV - Evaluierung von ODL-Lehrgängen und internetgestützten Präsenzlehrgängen an der VHS Floridsdorf

Internationale Forschungskooperationen

Fach- und Referenznetzwerk für CEDEFOP

EURES Handbuch Bau-Holz - Update


29.06.2009  (oeibf)

Jugendliche zwischen Karriere und Misere. Die Lehrausbildung in Österreich: Innovationen und Herausforderungen

Schwerpunktmäßig im ersten Halbjahr 2004 wurde in Kooperation mit dem ÖGB (Referat für Berufsbildung) eine Buchpublikation sowie eine Fach­tagung zu aktuellen Entwicklungen in der österreichischen Lehrausbildung erarbeitet. Das Publikationskonzept des Sammelbandes, der im ÖGB-Verlag erschienen ist (Verzetnitsch, Fritz/Schlögl, Peter/Prischl, Alexander/Wieser, Regine (Hrsg.) (2004): Jugendliche zwischen Karriere und Misere. Die Lehrausbildung in Österreich, Innovationen und Herausforderungen, Verlag des ÖGB, Wien) folgt einer zweifachen Logik. Diese manifestiert sich einerseits in einer Gliederung der Beiträge. Auf Basis einer Situationsanalyse werden bereits umgesetzte Innovationen, die bisher in der öffentlichen Diskussion nur ungenügend wahrgenommen wurden, vorgestellt sowie aktuelle Herausfor­derungen an ein modernes Berufsbildungssystem beschrieben. Andererseits wurde insbesondere bei den Innovationen und Herausforderungen ange­strebt, die spezifischen Perspektiven von theoretisch/wissenschaftlichen, politischen und praktischen Zugängen zu den Gegenständen zu berück­sichtigen und ProponentInnen dieser Bereiche zu Wort kommen zu lassen. Für die Tagung am 14. Juni 2004 bei Jugend am Werk konnten Univ. Prof.in Dr.in Elke Gruber (A), PD Dr. Stefan Wolter (CH) und Reg. Beauftragter Egon Blum (A) gewonnen werden, um einem interessierten Fachpublikum (rd. 120 Perso­nen) aktuelle Herausforderungen aus pädagogischer, ökonomischer sowie politischer Sicht darzustellen.

Projektlaufzeit: Juli 2003 bis Juni 2004
Publikation mit finanzieller Unterstützung durch die Kulturabteilung der Stadt Wien, Abteilung Wissenschafts- und Forschungsförderung
öibf-Projekt-Nr. Buch: 03/20; Tagung: 04/01
Projektleitung: Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Regine Wieser


29.06.2009  (oeibf)

Leistungsdaten des Berufswettbewerbs für kaufmännische Lehrlinge

Auch 2004 wurde wie in den Jahren zuvor der Berufswettbewerb für Lehr­linge in kaufmännischen Berufen von der Kammer für Arbeiter und Ange­stellte für Wien und der Gewerkschaft der Privatangestellten durchgeführt. An diesem Wettbewerb beteiligten sich über 5.180 Lehrlinge in den Berei­chen Allgemeinbildung und Berufsbildung. Das öibf wertete die Leistungsergebnisse in den allgemeinbildenden wie berufsbildenden Bereichen bezüglich unterschiedlicher Faktoren wie Geschlecht, Lehrberuf, Klasse, Sprachumfeld und Zufriedenheit aus. Die Ergebnisse wurden auch erstmals in der österreichischen Zeitschrift für Berufsbildung (ÖZB, 2-04/05, S. 22) publiziert. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: März bis September 2004
im Auftrag der Gewerkschaft der Privatangestellten (Fachausschüsse)
öibf-Projekt-Nr. 04/22
Projektleitung:
Norbert Lachmayr


29.06.2009  (oeibf)

Soziale Situation beim Bildungszugang in Österreich

Der Zusammenhang zwischen Bildungsinformationen, sozialer Herkunft, Leistungen und dem erreichten Bildungsgrad und damit verbunden den Arbeitsmarktergebnissen junger Menschen ist international und national unbestritten, sowohl in der bildungspolitischen wie auch bildungswissen­schaftlichen Diskussion. Dennoch fehlten bisher eindeutige Belege auf Ebene der Nahtstellen des österreichischen Bildungssystems, um eine ganzheitliche Betrachtung aller Schul- bzw. Ausbildungswahlprozesse bis Ende der Sekundarstufe zu ermöglichen. Über den Wechsel von der Primar­stufe zur unteren Sekundarstufe liegen z.B. kaum Daten vor, vielleicht nicht zuletzt deshalb, weil dies international gesehen z.T. ein Sonderweg ist. Die wenigen Studien beziehen sich primär auf den Schulleistungs­aspekt. Das gegenständliche Forschungsprojekt verfolgte das Ziel, diese Informationsdefizite im Umfeld der Bildungswegentscheidungen zu schließen, indem für Österreich erstmals relevante Einflusskriterien für Schullaufbahnentscheidungen über den gesamt schulischen Bereich hinweg umfassend identifiziert, quantifiziert und analysiert wurden. Durch eine repräsentative Querschnittsuntersuchung (Stichprobe über 2850 Elternhaushalte) im Herbst 2003 jeweils vor und nach den relevanten Schnittstellen des österreichischen Bildungssystems, konnten nun Daten zu Sozialindikatoren wie Familien- und Haushaltssituation, Berufs- und Ein­kommenssituation, Bildungsstatus und Herkunft der Eltern, regionaler Erreichbarkeit von Bildungseinrichtungen sowie Bildungsaspiration und Leistungsfähigkeit des Kindes erhoben werden. Die Daten zeigen tatsäch­lich bei den allermeisten Indikatoren markante Unterschiede nach den gewählten Bildungsgängen bei allen großen Schnittstellen 4./5. und 8./9./10. Schulstufe und den hochschulischen Bildungswegen. Folgt man aktuellen Definitionen von Bildungsungleichheit als aggregierte Folge vorausgegangener individueller Bildungsentscheidungen, so ist dieser Befund für ein Bildungssystem, wie dem österreichischen, wo mehrmals solche Entscheidungen im Verlauf einer Bildungskarriere an den verschiedenen Übergängen zu treffen sind, von großer Bedeutung. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: Juni 2003 bis August 2004
im Auftrag der AK Wien (Abt. Schul- und Hochschulpolitik) und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (Referat für Berufsbildung)
öibf-Projekt-Nr. 03/02
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr, Martin Schubert, Regine Wieser


29.06.2009  (oeibf)

Privatschulen in Österreich

Der Bericht gibt einen Überblick über die Anzahl privater und öffentlicher Schulen in Österreich und den einzelnen Bundesländern sowie den dort unterrichteten SchülerInnen bzw. tätigen LehrerInnen. Aufgegliedert nach Schultypen werden die Zahlen zueinander ins Verhältnis gesetzt, die Entwicklung des privaten Schulbereichs in den letzten zwei Jahrzehnten wird untersucht. Die sekundärstatistische Analyse zur quantitativen Bedeutung der Privatschulen im österreichischen Bildungswesen stützt sich auf Daten der Statistik Austria (ISIS-Datenbank, Schulenindividualtabelle 2002/03). Ergänzt wird die Analyse durch eine telefonische Befragung von Privat­schulen, deren Träger eine Gebietskörperschaft (Land, Gemeinde) ist. Der Anteil jener SchülerInnen, die im Schuljahr 2002/03 private Schulen besuchen, beträgt 8,3% und liegt damit – wie auch der Anteil der Privat­schulen in Österreich (sh.o.) – rund zwei Prozentpunkte über dem Wert vor 20 Jahren. Der Frauenanteil an privaten Schulen liegt – über die letzten 20 Jahre betrachtet – mit rd. 12 bis 15 Prozentpunkten deutlich über dem an öf­fentlichen Schulen. Diese stark unterschiedlichen Frauenanteile können vermutlich mit dem hohen Anteil frauendominierter Schultypen (z.B. wirt­schaftsberufliche mittlere Schulen) bei den Privatschulen erklärt werden. Wien weist von allen Bundesländern die höchste SchülerInnenzahl an pri­vaten Schulen aus. Hier besucht rund ein Drittel (35%) aller österrei­chischen Privat-SchülerInnen den Unterricht, in Nieder- und Oberösterreich (17% bzw. 15%) zusammengerechnet das zweite Drittel. Den weitaus größten Teil der privaten Schulen in Österreich stellen jene der r.-k. Kirche: Mehr als zwei Drittel (67,5%) der SchülerInnen in Öster­reich werden in Privatschulen der r.-k. Kirche unterrichtet. Den zweit­größten Anteil verzeichnen mit einem starken Zehntel (11,2%) SchülerIn­nen an Schulen, deren Träger ein Verein ist, den drittgrößten die Gebiets­körperschaften Länder und Gemeinden (insges. 6,5%).

Projektlaufzeit: Juli 2003 bis Jänner 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien
öibf-Projekt-Nr. 03/18
Projektleitung:
Regine Wieser


29.06.2009  (oeibf)

Wiener Bildungsbericht

Auf Basis einer sekundärstatistischen Analyse stellte das öibf Bildungsdaten (z.T. Zeitreihen) in tabellarisch und grafisch aufbereiteter Form zur Broschürenerstellung bereit. Der Bogen der Tabellen und Grafiken spannt sich von aufbereiteten Daten zur Wohnbevölkerung, zur SchülerInnen- und LehrerInnenzahl verschieden­ster Schularten und -formen über die Situation am Lehrstellenmarkt bzw. der Arbeitslosigkeit von Jugendlichen bis zu Veränderungen im tertiären Bildungssektor im Lauf der letzten 10 Jahre. Die Daten wurden nach Geschlecht differenziert, die Werte für Österreich gesamt jenen des Bundeslandes Wien gegenübergestellt.

Projektlaufzeit: Juli 2003 bis März 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien
öibf-Projekt-Nr. 03/17
Projektleitung:
Regine Wieser


29.06.2009  (oeibf)

Bildungs-Benchmarking Österreich. Ein vergleichender Bericht auf Basis von OECD-Daten

Alle in den letzten Jahren veröffentlichten internationalen Vergleichs­studien und Bildungsdaten zeigen eine recht unterschiedliche Performanz des österreichischen Bildungssystems. Mit der systematischen Aufarbeitung dieser Befunde beschäftigt sich der gegenständliche Bericht. Und dies auf Basis der aktuell veröffentlichten Daten der Vergleichsstudie "Education at a Glance 2004" der OECD. Für den Bildungsbereich hält die OECD und zunehmend auch die EU einen sehr umfassenden und jährlich aktualisier­ten Datenbestand bereit. Jedoch fehlt zu Österreich die jeweilige länder­spezifische Perspektive und somit besteht eine Forschungslücke. Benchmarking hat sich als Methode inzwischen auch im internationalen Systemvergleich als akzeptiertes Instrument etabliert. Mit dem Auf- und Ausbau international vergleichender Daten und Berichtssysteme werden mittlerweile nicht nur Unternehmen, sondern ganze Volkswirtschaften in Hinblick auf zentrale Indikatoren verglichen. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: September 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, Abt. Schul- und Hochschulpolitik
öibf-Projekt-Nr. 04/18
Projektleitung:
Peter Schlögl
Tabellen und Grafiken: Tanja Pavlicek
 


29.06.2009  (oeibf)

Leonardo da Vinci Projekt Peer Review als Instrument der Qualitätssicherung und -entwicklung in der beruflichen Erstausbildung

Das öibf wurde im April 2003 beauftragt, gemeinsam mit dem IHS - Institut für Höhere Studien (Lorenz Lassnigg, Eduard Stöger) einen Leonardo da Vinci-Projektantrag zum Thema "Peer Review als Instrument der Qualitäts­sicherung und -entwicklung in der beruflichen Erstausbildung" für die Antragsrunde 2004 vorzubereiten. Die Projektentwicklung beinhaltete eine erste internationale Recherche zum Thema Peer Reviews im Bildungsbereich (Peer Reviews an Hoch­schulen, Pilotprojekte im Schulbereich), die Partnersuche, eine erste Recherche des Status Quo der Qualitätssicherungssysteme in den Partner­ländern sowie die Konzeption des Projektes (Ziele, Inhalte, Nachhaltigkeit, Partner, Abstimmung mit den Partnern, Arbeitsprogramm, Budget). Es zeigte sich, dass es bis dato kaum Erfahrungen mit Peer Reveiws in der Erstausbildung in Europa gibt, mit dem Projekt also Neuland betreten wird. Das große Interesse an dem Thema wird durch die große Zahl an Partnerorganisationen belegt (22 Partner aus 11 Ländern). Das Antragsverfahren war zweistufig: Nach der Einreichung eines "Pre-Proposal" (Ziele, Inhalte, Nachhaltigkeit, Partner) bei der Europäischen Kommission im Oktober 2003 wurde das Projekt einem ersten Evaluierungsverfahren unterzogen. Nach positivem Abschluß des Auswahl­verfahrens konnte im Jänner 2004 Arbeitsprogramm und Budget des Projekts erstellt werden. Zu diesem Zweck wurde Mitte Jänner 2004 ein Partnertreffen mit den Mitgliedern der Projektsteuergruppe in Wien organisiert, das dazu diente, Arbeitspakete sowie die Arbeitsaufteilung innerhalb der Partnerschaft und das daraus resultierende Budget gemeinsam zu diskutieren und festzulegen. Im Februar 2004 wurde der Vollantrag in Brüssel eingereicht, Mitte Juni 2004 das positive Ergebnis der zweiten Evaluierungsphase bekanntgegeben und Vertragsverhandlun­gen begonnen.

Projektlaufzeit: April 2003 bis Februar 2004
im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur
öibf-Projekt-Nr. 03/01
Projektleitung:
Maria Gutknecht-Gmeiner; Projektmitarbeit: Eva Schacherbauer


29.06.2009  (oeibf)

Salzburger Gespräche: Tagungsorganisation und -dokumentation

Das öibf unterstützte 2004 den Verband Österreichischer Volkshochschulen bei der Organisation und Dokumentation der "Salzburger Gespräche". Dieses internationale Tagung von Leiterinnen und Leitern aus der Erwach­senenbildung fand 2004 zum 47. Mal statt. Hauptaufgabe des öibf war es, in Kooperation mit dem Verband Österrei­chischer Volkshochschulen (VÖV) sowohl organisatorisch als auch inhaltlich die "Salzburger Gespräche" vorzubereiten, durchzuführen und nachzuberei­ten. Organisatorische Aufgaben betrafen vor allem die Betreuung der Teil­nehmerInnen im Vorfeld (Anmeldung, Hotelregistrierung, Informationen) sowie während der Tagung. Inhaltliche Aufgaben waren die Rekrutierung und Betreuung der Hauptreferentinnen, die Erstellung der Einladung und des Programms sowie die Mitarbeit vor Ort und die Tagungsdokumentation.

Projektlaufzeit: November 2003 bis November 2004
im Auftrag des Verbands Österreichischer Volkshochschulen
öibf-Projekt-Nr. 03/26
Projektleitung: Maria Gutknecht-Gmeiner (öibf)
Projektteam:
Ingrid Putz, Renate Pucher (öibf)
Melinda Roberts (com:ply – Conference & Event Organisation: Tagungsorganisation)


29.06.2009  (oeibf)

Schulen für Berufstätige

Lebenslanges Lernen als bildungspolitisches Programm stellt Aus- und Wei­terbildungssysteme vor neue Herausforderungen. Auch die österreichische Tradition von Schulen für Erwachsene (oder Berufstätige) gewinnt aus dieser Perspektive neue Aktualität. In diesem Projekt wurde versucht, einen Überblick über diese Schulen sowie die Motive der Studierenden an diesen Formen zu gewinnen. Neben den konkreten, oftmals sehr vielgestaltigen Ausprägungsformen des Schulwesens für Berufstätige, stellt sich vielfach auch die Frage nach den Größenrelationen zwischen den Tagesformen und dem sogenannten "Zwei­ten Bildungsweg". Auch dies wurde hier beantwortet. Grundlegend wird in diesem Bericht nur auf schulische Formen, die für Erwachsene zugänglich sind, Bezug genommen. Schulformen, die ausschließlich berufsbegleitend organisiert sind, wie dies etwa bei vielen Ausbildungen im Gesundheits- oder Sozialbereich der Fall ist, wurden nicht berücksichtigt, da hier z.T. ein Dienstverhältnis zu einer einschlägigen Einrichtung für die Ausbildung erforderlich ist. Dass für die Beantwortung der meisten Fragestellungen Sonderabfragen in den statistischen Quellen erforderlich waren und für manche Fragestel­lungen keine solide Datenbasis besteht, zeigt, dass dieser Bereich noch nicht intensiv bearbeitet wurde. Auch die empirische Erhebung bei den AbendschülerInnen konnte nur auf wenige Vorerhebungen zurückgreifen. Die Daten aus dem sekundarstatistischen Berichtsteil stammen aus der Datenbank der Sektion II des BMBWK (Schulführer im Rahmen von http://www.berufsbildendeschulen.at), sowie von der Statistik Austria (ISIS-Datenbank und der Publikationsreihe Schulwesen in Österreich). Im Zuge einer Fragebogenerhebung konnten rd. 9% (od. rd. 1.275) aller bundesweit Studierenden der entsprechenden Schulformen erreicht werden. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: November 2003 bis März 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien
öibf-Projekt-Nr. 03/22
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Alex Belschan, Regine Wieser


29.06.2009  (oeibf)

AbsolventInnen der höheren Schulen für Berufstätige. Eine sekundärstatistische Analyse

Die höheren Schulen für Berufstätige zeichnen sich durch eine relativ flexible Schulorganisation aus. Auch sind Anrechnungen von schulischen Vorerfahrungen deutlich häufiger als bei den Erstausbildungen. Auch sind unterschiedliche Wege zu einer Reife- und Diplomprüfung möglich, so etwa über Aufbaulehrgänge, Langformen und Kollegs, die mit unterschiedlichen Bildungsdauern zum identen Abschluss führen und z.T. auch in gemischten Klassenverbänden geführt werden. Des Weiteren folgen die Statistiken zu SchülerInnenzahlen sowie Reifeprüfungen einer anderen Logik. So werden SchülerInnenzahlen nach dem Schuljahrprinzip dokumentiert, Reifeprüfungen jedoch nach dem Kalenderjahr. Deshalb lässt sich keine eindeutige Income-Outcome Analyse durchführen, wie sie oft im Retentionsverfahren für die Ermittlung von Drop-Outs zugrunde gelegt wird. Als verlässlicher Indikator kann jedoch die Relation von Gesamtschüler­Innenzahl und Abschlussprüfungen/Reifeprüfungen herangezogen werden. Dies wurde in der Folge in einer Zeitreihe (1992 bis 2002, dem aktuellsten Jahr, für das vollständige Reifeprüfungszahlen vorliegen) für die drei maturaführenden Typen AHS, BHS technisch und kaufmännisch erarbeitet. Um Vergleichswerte zu erhalten, werden für die genannten Schultypen auch die jeweiligen Werte der Tagesformen in derselben Form dargestellt. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: September 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, Abt. Schul- und Hochschulpolitik
öibf-Projekt-Nr. 04/16
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Regine Wieser


29.06.2009  (oeibf)

Aktuelle Bildungszeitmodelle in Österreich

Dieser Bericht stellt eine Bestandsaufnahme von Bildungszeitmodellen in Österreich dar. Die grundsätzliche Anerkennung von Bildungszeit greift im wesentlichen auf nachstehende fünf gesetzliche bzw. kollektivvertraglich verankerte Möglichkeiten zurück:

  • Bildungskarenz
  • SelbsterhalterInnenstudium
  • Studienabschlussstipendium
  • Besondere SchülerInnenbeihilfe
  • Einzelne Kollektivverträge

In einer Gegenüberstellung werden die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten dargestellt. Und dies nach den Kriterien:

  • Zielgruppe
  • Altersgrenzen
  • Erwerbstätigkeit als Zugangsvoraussetzung
  • Dauer der Unterstützung
  • Erwerbstätigkeit während der Förderung
  • BezieherInnen österreichweit
  • Einführungszeitpunkt
  • gesetzliche Grundlage
  • Zuständigkeiten.

Hier finden Sie den Bericht als Download

Projektlaufzeit: September bis November 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, Abt. Weiterbildungspolitik
öibf-Projekt-Nr. 04/19
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr


29.06.2009  (oeibf)

Instrumente zur Sicherung der Qualität und Transparenz in der Erwachsenenbildung (INSI-QUEB)

Basierend auf den Ergebnissen des Projektes "Online-Katalog für Qualitätskriterien von Angeboten der allgemeinen und beruflichen Erwachsenenbildung" aus dem Jahr 2002 und 2003 wurden weitere Schritte in Richtung Qualitätssicherung und Transparenz der Erwachsenenbildung in Österreich gesetzt. Das Projekt wird in einen europäischen Kontext eingebettet. Im Dokument der EU "Einen europäischen Raum des lebenslangen Lernens schaffen" wird in Baustein 6 auf die Erreichung eines Höchstmaßes an Qualität hingewiesen. Dieses soll über die Entwicklung von Indikatoren, Leitlinien und Normen sowie über Aufsichtssysteme und Zertifikate erreicht werden, die schließlich in die Entwicklung eines "Europäischen Gütesiegels" münden sollen. Ziel des Gesamtprojektes war es, ausgehend von einer ExpertInnentagung, Möglichkeiten der Schaffung einer erhöhten Transparenz für Nachfragende ebenso wie für Fördergeber in Hinblick auf einen Vergleich von unterschiedlichen Qualitäten der Angebote auszuloten. In Vorbereitung auf die Tagung werden Recherchen zu bestehenden nationalen und internationalen Qualitätsringen und Qualitätssiegeln in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung sowie zu Tests von Weiterbildung durchgeführt und ExpertInnen identifiziert. Auf diese Erfahrungen aufbauend wurde erstmals bundesweit für Österreich der Stand der Qualitätsaktivitäten in der Erwachsenenbildung erhoben. Bei einem repräsentativen Sample von Weiterbildungsanbietern wurde mit Hilfe eines Fragebogens der Stand der aktuellen Diskussion über Qualität sowie über die bereits eingesetzten Instrumente abgefragt. Interviews mit ExpertInnen und VertreterInnen der Erwachsenenbildungsanbieter und -verbände in Österreich und mit institutionellen Bildungsnachfragern sowie die Dokumentation und Analyse der Gespräche ergänzten und vertief­ten dieses Bild. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: Juni 2003 bis Oktober 2004
mit Förderung des BMBWK sowie dem ESF (Ziel 3)
öibf-Projekt-Nr. 03/36
Projektleitung und Projektteam: Peter Schlögl, Maria Gutknecht-Gmeiner, Erika Kanelutti, Kathrin Maier (öibf)
Elke Gruber (Universität Klagenfurt); Arthur Schneeberger und Helmut Dornmayr (ibw)


29.06.2009  (oeibf)

Role Models: Virtuelles Mentoring für junge Frauen

Während Mädchen und Frauen in Hinblick auf ihre Bildungsbeteiligung und das formale Niveau von Abschlüssen in den letzten Jahrzehnten stark aufgeholt haben, zeigt sich in der Ausbildungs- und Berufswahl nach wie vor eine nur sehr langsam aufbrechende, starke geschlechtsspezifische Segregation gepaart mit einer Konzentration in wenigen Berufen. Diese Beschränkung von Mädchen und Frauen auf einige wenige Berufe hat weitreichende Konsequenzen: Die deutlich schwächere Positionierung am Arbeitsmarkt mit geringeren Einkommen, instabilen und atypischen Beschäftigungsverhältnissen und niedrigeren beruflichen Positionen steht mit der horizontalen Segregation in Bildungs- und Berufswahl in direktem Zusammenhang. Für den Arbeitsmarkt als Ganzes folgt daraus ein eingeschränktes Spektrum an zur Verfügung stehenden Qualifikationen sowie eine suboptimale Nutzung der Humanressourcen.

Die virtuelle Kommunikationsplattform www.jobs4girls.at hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Berufs- und Bildungswegentscheidungen von Mädchen und jungen Frauen v.a. in Richtung einer nicht-traditionellen Berufs- und Bildungswahl zu unterstützen. Neben Informationen zu Ausbildungen und Berufen sowie Links zu Berufsinformationen, Datenban­ken, Ausbildungs- und Beratungseinrichtungen bildet das Herz der Website eine Datenbank mit mittlerweile mehr als 250 Ausbildungs- und Berufs­biografien von Frauen unterschiedlichsten Alters, mit unterschiedlichsten Berufen und Qualifikationsebenen. In diesen Biografien erzählen Frauen von ihren Erfahrungen (z.B. bei der Jobsuche) und Wünschen (z.B. Traum­beruf), von Zweifeln, Hürden und Problemen und wie sie diese überwun­den, gelöst und gemeistert haben. Sie beschreiben ihren bisherigen Ausbildungs- und Berufsweg, ihren Arbeits- und Aufgabenbereich und er­zählten z.B. auch jene Tätigkeiten, die ihnen am meisten Spaß machen. Nachdem die Website seit ihrer Einrichtung 2001 sehr stark genutzt wird – allein im ersten Halbjahr 2003 wurden 353.000 Zugriffe verzeichnet – sollte auch im Jahr 2004 eine Datenbankerweiterung erfolgen: Das öibf recherchierte weitere 20 Berufsbiografien von Frauen – schwerpunktmäßig in den Bereichen Technik, Handwerk, IKT und Umwelt.

Projektlaufzeit: September 2003 bis Februar 2004
im Auftrag der Stadt Wien, Magistratsabteilung 57 - Frauenbüro
öibf-Projekt-Nr. 02/28
Projektleitung: Regine Wieser; Projektmitarbeit: Birgit Tombor


29.06.2009  (oeibf)

Karrierecheck

Auf der Website der Spitzenkandidatin der FSG bei der Arbeiterkammerwahl Vorarlberg, Manuela Auer, war neben anderen Serviceleistungen ein "Karrierecheck" für Interessierte verfügbar. Das öibf erstellte den Web-Fragebogen und bot Beratungsleistung für die Bildungsinteressierten an. In Form einer Auswertung der Angaben des Fragebogens wurden mögliche Handlungsoptionen, mit Schwerpunkt Weiterbildung und Höherqualifi­zierung entwickelt. In einem individuellen Antwortmail wurden Links zu Bildungsinformationsquellen, Beratungseinrichtungen sowie Bildungsan­bietern angeboten.

Projektlaufzeit: Jänner bis März 2004
im Auftrag des ÖGB Vorarlberg
öibf-Projekt-Nr. 04/02
Projektleitung:
Peter Schlögl


29.06.2009  (oeibf)

Elternbilder

Das Kinderbüro an der Universität Wien versteht sich als eine Einrichtung, die konkrete Unterstützung für Eltern im Universitätsbetrieb in Form von Beratung, Vernetzung und Koordination von Kinderbetreuung anbietet. Weiters werden Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung für die Thematik "Kind und Universität" als Aufgabengebiete wahrgenommen. Zielgruppe sind Angehörige der Wiener Universitäten. Vor diesem Hintergrund plant das Kinderbüro an der Universität Wien im Rahmen des Projekts "Elternbilder" WissenschaftlerInnen mit Betreuungspflichten zu identifizieren und als positive Rollenvorbilder sichtbar zu machen, um anhand individueller Biografien auf fördernde und hemmende Faktoren bei der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Elternschaft aufmerksam zu machen. Die Erhebung individueller Berufs- und Lebensbiografien erfolgt anhand eines teilstrukturierten Leitfadens, der von den Betroffenen selbst schriftlich ergänzt wird. Die Datensammlung und -aufbereitung erfolgt durch das Kinderbüro an der Universität Wien. Leistungsumfang: Unterstützung und Beratung bei der Durchführung der Erhebungsarbeit in drei Phasen:

  • vor der Datenerhebung: grundsätzliche Fragen der Methodik, Konzeption eines Leitfadens
  • während der Datenerhebung: allfällige Adaptionen des Leitfadens, Moderation des Rücklaufs
  • nach der Datenerhebung: grundsätzliche Fragen der Datenaufbereitung und -darstellung im Ausmaß von insgesamt 2 Beratungstagen (4 Halbtage).

Projektlaufzeit: Dezember 2003 bis März 2004
im Auftrag der Universität Wien, Kinderbüro
öibf-Projekt-Nr. 03/30
Projektleitung:
Regine Wieser

29.06.2009  (oeibf)

Studieninformation und -beratung: Repräsentative Befragung von StudienanfängerInnen an Wiener Universitäten und Fachhochschulen

In der vorliegenden Erhebung wurden von Dezember 2003 bis Februar 2004 1.143 Studierende, die ihr Studium im Wintersemester 2003/04 bzw. im Sommersemester 2003 an wissenschaftlichen Universitäten und Fachhochschul-Studiengängen in Wien begonnen hatten, zu ihrem Informationsstand vor der Aufnahme des Studiums und zur Nutzung von hochschulrelevanten Informations- und Beratungsangeboten bzw. Informationsquellen befragt. Die Stichprobe stellt einen aussagekräftigen Querschnitt aller StudienanfängerInnen an Wiener Hochschulen dar; die Reichweite beträgt knapp 10%. Aus der hohen Beteilung an der Erhebung kann nicht nur auf eine große Aktualität des Themas für StudienanfängerInnen geschlossen werden, sondern auch auf eine hohe Betroffenheit und das Bedürfnis der Reflexion ihrer Studienentscheidung. Das wird aus den zahlreichen Kommentaren im Rahmen der Erhebung ersichtlich. Aus den Ergebnissen kann auf einen relativ schlechten Informationsstand der StudienanfängerInnen vor Aufnahme des Studiums geschlossen werden. Beinahe die Hälfte der Studierenden (42%), die sich derzeit in der Beginnphase ihres Studiums befinden, war vor der Aufnahme dieses Studiums schlecht über die gewählte Studienrichtung und die Folgen der Studienwahl informiert. Insgesamt betrachtet zeigt sich, dass sich Frauen schlechter informiert fühlen als Männer und StudienanfängerInnen an wissenschaftlichen Universitäten schlechter als solche an Fachhochschulen. AbsolventInnen von berufsbildenden Schulen zeigen sich besser informiert als solche aus dem allgemeinbildenden Schulwesen. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektzeitraum: November 2003 bis Mai 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, Abt. Schul- und Hochschulpolitik
öibf-Projekt-Nr. 03/29 und Zusatzauswertung 04/10
Projektleitung:
Christian Gary


29.06.2009  (oeibf)

Neukonzeptionierung und Aktualisierung der Inhalte der AK-Broschüre

Im Jahr 1999 wurde das öibf seitens der Arbeiterkammer Wien mit der Sammlung, Aufbereitung und Dokumentation aller Angebote des klassischen "Zweiten Bildungsweges" und der abschlussorientierten Angebote für Berufstätige in Wien beauftragt. Zusätzlich wurden relevante Schul- und Studienstandorte im Umfeld von Wien berücksichtigt (HTL Mödling, etc.). Die diesbezügliche Auswahl erfolgte in Absprache mit der Bildungsberatung der Arbeiterkammer Wien. Eine Aktualisierung der Inhalte erfolgte 2001.

Durch die Dynamik des Weiterbildungsmarktes und laufende gesetzliche Anpassungen (etwa bei Befähigungs- und Meisterprüfungen) war es erforderlich, die Struktur des Informationsmaterials zu überprüfen sowie eine Aktualisierung der Inhalte vorzunehmen. Diese Arbeiten erstreckten sich einerseits auf die Überprüfung der derzeit angeführten Bildungsmöglichkeiten (inkl. der Daten der Bildungsanbieter) und andererseits auf eventuell in der Zwischenzeit neu hinzugekommene Angebote.

Projektlaufzeit: November 2003 bis Februar 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, Abt. Weiterbildungspolitik
öibf-Projekt-Nr. 03/27
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Ingrid Putz


29.06.2009  (oeibf)

Evaluation und Promotion AMS-Qualifikationsbarometer

Das AMS-Qualifikations-Barometer (AMS-QB) ist seit März 2003 ein Instru­ment zur Darstellung von Qualifikations- und Berufsentwicklungen am österreichischen Arbeitsmarkt. Im März 2004 ging das Update mit aktuellen Inhalten, einer neuen Berufsgruppen- und Qualifikationsstruktur sowie mit neuem Design und erweiterten Funktionen online. Hauptziel des vom öibf und ibw gemeinsam durchgeführten Projektes war es, den Bekanntheitsgrad bzw. die Nutzungshäufigkeit des AMS-QB in der Zielgruppe zu erhöhen, und zwar bei: EntscheidungsträgerInnen auf politischen Ebenen; Bildungs- und BerufsberaterInnen; ArbeitsmarktexpertInnen in verschiedenen Institutionen; Bildungs- und ForschungsexpertInnen; JournalistInnen. Das telefonische Promotion-Gespräch fand bei 193 Personen statt, dauerte rund 30-40 Minuten und wurde von den Befragten als positive und interes­sante Aktion angesehen, nicht zuletzt wegen der geringen Bekanntheit des AMS-QB. Gleichzeitig wurden Rückmeldungen über das Design, die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit des Updates erhoben. Diese standardisierte Evaluierung des AMS-QB (am Beispiel des/der diplomierten Physiotherapeuten/in) zeigte eine positive Grundeinstellung mit konkreten Optimierungsvorschlä­gen, welche in einer entsprechenden Empfehlung an das Arbeitsmarkt­service Österreich mündeten.


Projektlaufzeit: März bis Mai 2004
im Auftrag des AMS Österreich, Abt. Berufsinformation und Qualifikationsforschung
öibf-Projekt-Nr. 03/34
Projektleitung: Norbert Lachmyr (öibf), Sabine Archan (ibw)
Projektteam:
Renate Pucher (öibf), Edith Rauchwarter (ibw)
Promotionsteam:
Michael Possanner, Martina Piff, Gerhard Schleifer, Martin Schubert


29.06.2009  (oeibf)

Evaluierung der AMS-Berufsinformationsbroschüren

Jugendliche im Übergang von der 8. auf die 9. und von der 9. auf die 10. Schulstufe sind vor die Wahl gestellt, allgemeinbildende oder berufliche Bildungswege einzuschlagen, sofern sie die schulische Ausbildung fortsetzen wollen. Die Vielzahl von Wahlmöglichkeiten erfordert einen Prozess der Entscheidungsfindung, welcher umfassende und orientierende Informationen voraussetzt. Unterstützt wird diese Laufbahnentscheidung im schulischen Umfeld als auch durch die Berufs- und Bildungsorientierung in den Einrichtungen des Arbeitsmarktservice oder über arbeitsmarktpoli­tische Initiativen und Projekte (wie etwa bei spezialisierten Beratungs­stellen). Schriftliches und digitales Informationsmaterial ist eine wichtige Grundlage dieser Arbeit, die verschiedensten Bedürfnissen zu entsprechen hat. Durch die unterschiedlichen Erwartungen seitens der Jugendlichen, aber auch der seitens der Lehr- und Beratungspersonen ist das Material laufend auf die Einsetzbarkeit zu überprüfen, was Gegenstand des durch­geführten Evaluierungsprojektes ist. Die Studie behandelt zwei empirische Forschungsschwerpunkte, die mittels einer Fragebogenerhebung bei 207 Jugendlichen (zwischen 13-15 Jahren), von zwei Focusgroups und durch 24 ExpertInneninterviews beantwortet werden:

 

1.    Evaluierung der AMS-Berufsinformations-Broschüren "Jobchancen Lehre" und "Jobchancen Schule" bei Jugendlichen vor Bildungswegentscheidungen: z.B. konkrete Stärken und Schwächen der bestehenden Broschüre, bisherige Erfahrung mit der konkreten Broschüre, Eigenschaften einer "optimalen Broschüre" als Vergleichswert.

2.    Erwartungen an Informationsmaterialien für Jugendliche aus Sicht der Schlüsselpersonen in Bildungswahlprozessen (Eltern, LehrerInnen, BildungsberaterInnen, SozialpädagogInnen).

   

Projektlaufzeit: März bis August 2004
im Auftrag des AMS Österreich, Abt. Berufsinformation und Qualifikationsforschung
öibf-Projekt-Nr. 03/32
Projektleitung: Norbert Lachmayr; Projektmitarbeit: Regine Wieser, Renate Pucher


29.06.2009  (oeibf)

Kursevaluierung für die Landesgeschäftsstelle des AMS Wien

Das öibf wurde mit der begleitenden Evaluierung der Kursmaßnahmen des Arbeitsmarkservice Wien im Zeitraum März 2003 bis Februar 2004 beauftragt. In Berichten für Bildungsträger, regionale Geschäftsstellen und die Landesgeschäftsstelle Wien werden die Antworten der TeilnehmerIn-nen von Maßnahmen mittels Fragebögen ausgewertet. Insgesamt waren dies rund 13.000 Personen bei 25 Schulungsträgern, die in diesem Zeit­raum im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik Fragebögen ausgefüllt haben. Der eingesetzte Fragebogen war vorgegeben. Erstmals wurden in diesem Evaluierungszeitraum auch Rückkuverts an die TeilnehmerInnen ausgegeben, um ein anonymisiertes Erhebungsprocedere sicher zu stellen. Die Darstellung der Daten folgt, nach einer Beschreibung der Stichprobe, im wesentlichen den Fragegruppen des Fragebogens: Allgemeine Kurs­zufriedenheit, Zufriedenheit mit dem Arbeitsmarktservice und dessen Leistungen sowie Fragen zur Qualität des Schulungsträgers. Auswertungen in speziellen Einzelberichten erfolgen nach den einzelnen regionalen Geschäftsstellen und nach den Trägereinrichtungen.

Projektlaufzeit: Mai 2003 bis Mai 2004
im Auftrag des AMS Wien
öibf-Projekt-Nr. 03/04
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Alex Belschan, Norbert Lachmayr, Ingrid Putz, Renate Pucher, Tanja Pavlicek


29.06.2009  (oeibf)

Evaluierung des Sokrates-Projekts mo.bi.le

Das öibf evaluierte prozessbegleitend einzelne Module des Projekts "mo.bi.le", das darauf abzielt, Menschen mit Behinderung den Zugang zu Angeboten der Erwachsenenbildung zu ermöglichen bzw. zu erleichtern.

1. Entwicklung einer Informationsbroschüre zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit – vor allem der Erwachsenenbildungseinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe – in Hinblick auf die Bedeutung des lebenslangen Lernens für Menschen mit Behinderung.

2. Entwicklung einer Qualifizierungsmaßnahme für KursleiterInnen in der Erwachsenenbildung mit den Schwerpunkten: Persönlichkeitsbildung für Menschen mit Lernbehinderung und geistiger Behinderung; Computerunterstütztes Lernen für Menschen mit Behinderung und Durchführung eines Pilot-Lehrganges.

3. Entwicklung von Methoden und Materialien für Bildungsangebote für Menschen mit geistiger Behinderung und Durchführung von Pilot-Kur­sen zu den Schwerpunkten: Umgang mit Geld; soziales Lernen.

Projektlaufzeit: September 2002 bis November 2004
im Auftrag von biv integrativ
öibf-Projekt-Nr. 02/17
Projektleitung:
Regine Wieser


29.06.2009  (oeibf)

Mobilitätshindernisse österreichischer ArbeitnehmerInnen in das EWR-Ausland

Mit dieser Studie wurde den EURES-Zielen und -Prioritäten (EURopean Employment Services) im Zeitraum 2000 – 2002, insbesondere der Fest­stellung verbleibender Hindernisse für die Mobilität der Arbeitskräfte, Rechnung getragen: Die Ergebnisse der Studie in Zusammenhang mit EURES liefern entsprechende Entscheidungshilfen für künftige Maßnahmen, welche die EWR-weite Mobilität österreichischer ArbeitnehmerInnen fördern können. Aus methodischer Sicht erfolgt neben entsprechender Literatur- und Sekundäranalyse zur biographischen Mobilität von Arbeitskräften eine österreichweite quantitative Befragung bei KundInnen des AMS (Arbeitslose sowie Beschäftigte). Durch dieses Untersuchungsdesign konnten die hemmenden und fördernden Faktoren für grenzüberschreitende Vermittlung aus Sicht der Betroffenen dokumentiert und quantifiziert werden. Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: Mai 2003 bis Jänner 2004
im Auftrag des AMS Wien
öibf-Projekt-Nr. 03/06
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr, Renate Pucher


29.06.2009  (oeibf)

Personalsuche im EWR-Ausland. Ergebnisse und Empfehlungen

Dieses Nachfolgeprojekt von "Mobilitätshindernisse österreichischer Arbeit­nehmerInnen in das EWR-Ausland" hat die gleichen Rahmenbedingungen und behandelt die Sichtweise österreichischer Unternehmen. Ausgehend von den Ergebnissen einer Literaturrecherche wurden 510 Personalverantwortliche bei Unternehmen aus der AMS-Betriebsdatenbank aus ganz Österreich befragt. Neben Erfahrungen und Einstellungen zum Themenkreis der Rekrutierung von Personal aus dem EWR stellte EURES (EURopean Employment Services), das europäische Netzwerk der Arbeitsämter, den Erhebungsschwerpunkt dar: Wie kann EURES aus Sicht der Unternehmen bestehende Mobilitätshindernisse reduzieren? Entsprechende, in einem Tabellenband aufbereitete Ergebnisse, münden in 10 Empfehlungen, deren Umsetzung die einzelnen EURES-BeraterInnen unterstützen soll.

Projektlaufzeit: Juni bis Dezember 2004
im Auftrag des AMS Wien
öibf-Projekt-Nr. 04/11
Projektleitung:
Norbert Lachmayr; Projektmitarbeit: Renate Pucher


29.06.2009  (oeibf)

Arbeitsmarktperspektiven von WellnesstrainerInnen

Grundlage dieses Arbeitsmarktgutachtens zum neuen Beruf im Gesundheits-/Wellnessbereich waren leitfadengestützte persönliche und telefonische Interviews mit (Arbeitsmarkt-)ExpertInnen und potenziellen Arbeit­geberInnen, ergänzt durch eine Internetrecherche in Jobdatenbanken und Ähnlichem.

Für die Bewertung der Arbeitsmarktchancen interessierten:
  • Zahl, Umfang und Qualität der Ausbildungsangebote
  • Entwicklungen zur Festlegung von Qualitätsstandards für die Ausbildung
  • Aufgabenspektrum
  • Einkommen
  • Art und Umfang der Berufstätigkeit
  • Art der Beschäftigungsbetriebe
  • Regionale Unterschiede
  • Konkurrenz der Allroundkraft "WellnesstrainerIn" durch SpezialistInnen
  • Bedeutung von Weiterbildung

Auszug aus der Zusammenfassung des Endberichts: "Die eindeutig besseren Chancen am Arbeitsmarkt haben Wellness-SpezialistInnen (z.B. Shiatsu) oder SportwissenschafterInnen, und das nicht nur in Wien. WellnesstrainerInnen werden aber als AllrounderInnen ausgebildet. Viele AbsolventInnen von WellnesstrainerInnen-Ausbildungen sind UmsteigerInnen aus fachfremden Berufsbereichen – v.a. aus dem Bürobereich – und weisen keine zusätzlichen Spezialkenntnisse auf – ein Umstand, der ihre Arbeitsmarktchancen stark dämpft. Erfolgt die Ausbildung zur/zum WellnesstrainerIn nach einer bereits davor erworbenen einschlägigen und fundierten Ausbildung (z.B. Lehre als MasseurIn), dann bestehen vor dem Hintergrund des expandierenden Wellnessbereichs deutlich bessere Arbeitsmarktchancen. Leider informieren Ausbildungsanbieter nicht in diesem Sinne, im Gegenteil: zumeist werden speziell BerufsumsteigerInnen umworben. Mit dem ‚Erfolg’, dass ein großer Teil der LehrgangsteilnehmerInnen aus dem Bürobereich kommt. Es sind Frauen zwischen 25 und 35 Jahren, die zumeist ihr Hobby zum Beruf machen wollen." Hier finden Sie den Endbericht als Download.

Projektlaufzeit: Mai 2003 bis Jänner 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien
öibf-Projekt-Nr. 03/03
Projektleitung:
Regine Wieser; Projektmitarbeit: Edith Gruber


29.06.2009  (oeibf)

Qualifikationsbedarf der Zukunft IV: Geringqualifizierte: Hemmnis, Bedarf, Chance

Das öibf hat gemeinsam mit dem ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) bereits zum vierten Mal die Veranstaltung "Qualifikationsbedarf der Zukunft" im Auftrag des Arbeitsmarktservice konzipiert und organisiert. Thema der Veranstaltung 2004 waren gering qualifizierte ArbeitnehmerInnen. Im Anschluss an zwei Grundsatzreferate deutscher Experten (Kurt Vogler-Ludwig, ECONOMIX Research & Consulting, und Helmut Kuwan, Sozialwissenschaftliche Forschung und Beratung) kamen in den beiden Themenblöcken "Jugendliche" und "Ältere ArbeitnehmerInnen" österreichische WissenschaftlerInnen ebenso wie ExpertInnen aus der Praxis zu Wort. Abgerundet wurden die Themenblöcke durch moderierte Panels mit VertreterInnen der Sozialpartnereinrichtungen und des Arbeitsmarktservice. Rund 150 Gäste aus Österreich und anderen europäischen Ländern haben an der Veranstaltung teilgenommen.

Projektlaufzeit: Jänner bis Dezember 2004
im Auftrag des AMS Österreich BGS, Abt. BIQ
öibf-Projekt-Nr. 03/33
Projektleitung:
Peter Schlögl (öibf), Susanne Klimmer (ibw)


29.06.2009  (oeibf)

Bildungsgutschein der AK Wien. Ergebnisse der TeilnehmerInnenbefragung 2004

Die Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien führte 2002 einen komplementierbaren Bildungsgutschein (BIG) in der Höhe von EUR 100,– für ihre Mitglieder ein. Für KarenzgeldbezieherInnen wurde ein Betrag von EUR 150,– festgesetzt. Diese neue Leistung im Rahmen von AK Plus wurde über Medien (AK für Sie, Kursbücher der Bildungsträger, etc.) und Direct-mailings (KarenzgeldbezieherInnen) beworben. Einzulösen war der Gut­schein im Rahmen von besonders gekennzeichneten Kursangeboten beim bfi Berufsförderungsinstitut Wien sowie bei 16 Wiener Volkshochschulen. Um neben den Verwaltungsdaten auch Direktinformationen von den TeilnehmerInnen der Kursangebote zu erhalten, wurde im Frühjahr 2004 eine Befragung vor Ort in den Kursen durchgeführt. 870 Fragebögen konn­ten für die Auswertung verwendet werden und wurden in einem Tabellen­band übersichtlich aufbereitet. Hier finden Sie den Endbericht als pdf-Download.

   

Projektlaufzeit: Jänner bis August 2004
im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
öibf-Projekt-Nr. 03/23
Projektleitung:
Norbert Lachmayr; Projektmitarbeit: Renate Pucher, Peter Putz


29.06.2009  (oeibf)

Bildung als neue soziale Frage des 21. Jahrhunderts

Die Erhebung, deren Ergebnisse mit diesem Bericht vorliegen, hatte auf unterschiedlichen Ebenen explorativen Charakter. Das sozialwissenschaft­lich erprobte aber aufwändige Verfahren der DELPHI-Erhebung wurde auf neuartige Weise internetgestützt durchgeführt. Dies stellte einen methodisch innovativen Versuch dar, hat aber den Verlauf des Erhebungs­prozesses verkompliziert. Es wurden rund 500 nationale und internationale ExpertInnen identifiziert und in einem zweistufigen Verfahren befragt. Was die Ergebnisse insgesamt betrifft, haben sich einige interessante Muster ergeben: Auch wenn insgesamt, vor allem was nötige Beachtung seitens Politik/Wirtschaft/Forschung betrifft, die ökonomischen Erträge als zentral gesehen werden, ist es keineswegs so, dass seitens der beteiligten ExpertInnen andere Ebenen stark vernachlässigt würden. Die Items "Bildung als Orientierungshilfe und Voraussetzung der Integration in komplexer werdenden Gesellschaften" sowie "emanzipatorische Effekte von Bildung" erhalten einen sehr hohen Zustimmungsgrad, und betreffend die Einschätzung der gesellschaftlichen Bedeutung von Erträgen wird die Auswirkung von (höherer) Bildung auf die Erziehung von Kindern von 55,9% der Befragten als sehr groß (höchster Wert betreffend gesell­schaftliche Relevanz) eingestuft. Den Thesen mit dem höchsten Zustim­mungsgrad wird – insgesamt gesehen – also nicht unbedingt automatisch die höchste gesellschaftliche Relevanz beigemessen. Auffällig ist weiter­hin, dass Erträge auf individueller Ebene eindeutig weniger Aufmerksam­keit erhalten wie jene, die mit gesellschaftlicher Perspektive oder offen formuliert sind. So wird beispielsweise dem über Bildung erreichbaren höheren sozialen Status (46,3%) als Faktum weitgehend zugestimmt, dessen gesellschaftliche Bedeutung aber stark relativiert (28,6% sehr groß) und auch wenig Beachtung dafür in künftigen Entscheidungen und Forschungsarbeiten gefordert. Nur vergleichsweise wenig gesellschaftliche Relevanz und Auseinandersetzung wird mit Werten um die 30% auch der Frage der individuellen Arbeitseinkommen zugestanden. Hier finden Sie die Studie als Download.

Projektlaufzeit: Jänner 2001 bis Juni 2004
dieses Projekt wurde aus Mitteln des Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank finanziell maßgeblich unterstützt (Projektnummer: 8732)
öibf-Projekt-Nr. 00/19
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Judith Veichtlbauer, Alex Belschan, Gerald Ruschka


29.06.2009  (oeibf)

Aufwendungen für Weiterbildung und Erwachsenenbildung der Arbeiterkammern, des ÖGB sowie der Gewerkschaften in Österreich

Die allgemeine und berufliche Erwachsenenbildung ist, wie kein anderes Bildungssegment in Österreich, gemischt finanziert. Neben öffentlichen Aufwendungen werden erhebliche Mittel von den ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen (aus der Arbeitslosenversicherung) sowie von den Unternehmen und von privaten Personen aufgebracht. Insgesamt zeigt sich ein Verhältnis von rd. 16% – 22% – 62% bei diesen drei Kategorien. Bisher fehlten Angaben über Aufwendungen der Interessenvertretungen selbst, die für die Bildungsprozesse von Erwachsenen – seien sie auf Basis individueller Förderung oder direkte Zuwendungen für Bildungseinrichtun­gen – getätigt werden. Eine Erhebung bei den Länderkammern für Arbeiter und Angestellte sowie beim Verband gewerkschaftlicher Bildung ergab erstmals eine Gesamtzahl der direkt für Erwachsenenbildung eingesetzten Mittel (für das Jahr 2003).

   

Projektlaufzeit: Februar bis September 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, Abteilung Weiterbildungspolitik
öibf-Projekt-Nr. 03/31
Projektleitung:
Peter Schlögl


29.06.2009  (oeibf)

Indirekte, Opportunitäts- und soziale Kosten der beruflichen Weiterbildung

Opportunitäts- oder Alternativkosten in Bezug auf Bildung werden meist durch entgangene Entlohnung für Erwerbsarbeit widergespiegelt, denn die Dauer, in der sich eine Person in Ausbildung befindet, bedeutet einen Verzicht auf Einkommen in dieser Zeit. Neben direkten Kosten (wie Kursgebühren, Honorare, eventuellen Reise- und Aufenthaltsspesen etc.) kommen mitunter weitere Aufwände bzw. Kostenfaktoren hinzu, die nicht durch buchhalterische Belege manifest werden. Diesbezüglich sind Verzichte von weiterbildungsaktiven Personen zu berücksichtigen, die insbesondere das soziale Gefüge und die individuelle Lebenssituation mehr oder weniger deutlich beeinflussen. Diese Kostenfaktoren können als individuelle soziale Kosten der Weiterbildung bezeichnet werden. Die wissenschaftliche Literatur nennt neben dem bereits genannten unmittelbaren Verdienstentgang weitere Einbußen wie Freizeit- bzw. Regenerationsverlust, finanzieller Mehraufwand durch erforderliche persönliche Dienstleistungen in Haushalt oder Familie, Verzicht auf Karrieremöglichkeiten und Verzicht auf soziale Kontakte. Diese Faktoren haben unterschiedliche Bedeutung und Höhe je nach der Lebens- und Arbeitssituationen oder der Dauer der konkreten Bildungsmaßnahme. Bislang existierte für die österreichische Situation weder eine umfassende Aufstellung all dieser Kostenfaktoren, noch eine Einschätzung über die unterschiedliche Bedeutung für Individuen. Diese Belege sind einerseits als Grundlage für interessenspolitische Einschätzungen der Aufwendungen von Weiterbildung erforderlich, andererseits wäre damit eine weitergehen­de Überprüfung und/oder Weiterentwicklung von Fördermodellen möglich, da Kosten der Bildung, die Individuen zu tragen haben, transparent gemacht werden könnten. Die vorliegende, explorativ angelegte Studie behandelt die Forschungs­fragen mittels Literaturanalyse und einer teilstandardisierten Fragebogen­erhebung bei weiterbildungsaktiven Personen in Wien (n=248). Hier finden Sie die Studie als Download.

  

Projektlaufzeit: September 2002 bis Februar 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, Abteilung Weiterbildungspolitik
öibf-Projekt-Nr. 02/12
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Norbert Lachmayr, Maria Gutknecht-Gmeiner


29.06.2009  (oeibf)

Aufwendungen für Erwachsenenbildung unter besonderer Berücksichtigung des Landes Wien

Die Forschung beschreibt in international vergleichenden Typologien der Weiterbildungsfinanzierung drei Typen: Marktregime, bürokratisches und gemischtes Regime. Österreich wird demgemäß dem gemischten Regime zugeordnet: einerseits wird ein hohes Gewicht auf aktive Arbeitsmarkt­maßnahmen als Weiterbildungsmodus auf Basis einer gesetzlich geregelten Finanzierungsbasis gelegt, andererseits auf weitgehend marktgestützte Aktivitäten. Für Österreich lassen sich die Aufwendungen für Erwachsenenbildung grundsätzlich nach drei Finanzierungsquellen darstellen: öffentliche Mittel, Arbeitsmarktmittel und private Aufwendungen. In der gegenständlicher Expertise wurde ein Finanzierungsportrait der Stadt Wien erarbeitet, das aufgewendete Mittel auf Subventions- und Pro­jektbasis umreißt. Hier finden Sie die Expertise als Download.

   

Projektlaufzeit: März bis Juni 2004
im Auftrag des Grünen Klubs im Wiener Rathaus
öibf-Projekt-Nr. 04/07
Projektleitung:
Peter Schlögl


29.06.2009  (oeibf)

Preisentwicklung bei Angeboten der beruflichen Weiterbildung anhand des Verbraucherpreisindexes 1986 bis 2002

Wie schon seit Herbst 2000 führte das öibf Erhebungen über die Kostenentwicklung bei den Angeboten der beruflichen Weiterbildung durch. Diese Erhebungen beziehen sich auf eine Detailauswertung des Ver­braucherpreisindexes, der über die letzten Jahre hinweg in der Verbrauchs­gruppe Bildung und Freizeit relevante Subpositionen enthält (Kurse der beruflichen Weiterbildung, Sprachkurse). Der Vergleich der Einzelpositionen in der Verbrauchsgruppe Bildung und Freizeit ergibt ein differenziertes Bild. Preisrückgängen von über 45% stehen Preissteigerungen bis deutlich über 200% gegenüber (Basis 1986=0). Die Preisrückgänge betreffen vor allem Waren der (Unterhaltungs-)Elektronik. Preissteigerungen hingegen sind vornehmlich bei unterschied­lichen Dienstleistungen, so auch der Bildung, feststellbar. Hier finden Sie die Studie als Download.

   

Projektlaufzeit: Februar 2004
im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, Abteilung Weiterbildungspolitik
öibf-Projekt-Nr. 03/24
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Alex Belschan


29.06.2009  (oeibf)

NEXUS - Kommunikation, Beratung und Vernetzung zur Kompetenzentwicklung in Erwachsenenbildungseinrichtungen

Das Projekt NEXUS stellt ein Anschlussprojekt des öibf an dessen Beitrag zum Verbundprojekt ONESTEP dar, das im Zeitraum von Jänner 2001 bis Ende Februar 2003 in zwei Projektperioden aus Mitteln des Bundesministe­riums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und des Europäischen Sozial­fonds gefördert und von einem Projektverbund aus fünf Volkshochschulen und dem öibf als organisatorische und wissenschaftliche Begleiteinrich­tung durchgeführt wurde. Die letztlich durch den Fördergeber genehmigten Maßnahmen konnten in vollem Umfang realisiert werden. Einzig davon ausgenommen sind Teile der beabsichtigen Kooperationsmaßnahmen mit der VHS Floridsdorf zur Unter­stützung bei der Erstellung eines Handbuchs zum Thema eLearning (und die damit verbunden organisationalen Aspekte). Sie konnten aufgrund unterschiedlicher Projektlaufzeiten nicht mehr zur Gänze abgeschlossen werden. Eine Weiterführung der Kooperation ist jedoch angedacht. Durch die gesetzten Maßnahmen konnte auf den Ergebnissen von ONESTEP (I und II) aufbauend zu einer weiteren Professionalisierung von Erwach­senenbildungseinrichtungen und der handelnden AkteurInnen in Zusam­menhang mit der Entwicklung und Durchführung innovativer Bildungsmaß­nahmen beigetragen werden. Durch die zunehmend stärkere Integration des Lernmanagementsystems BSCW konnte der Zugang zu Vorbereitungs­kursen für die Berufsreifeprüfung und die Studienberechtigungsprüfung weiter verbessert werden, sei es in der Form von Fernlehrgängen, durch selbststudienunterstützte Lehrgänge oder den Einsatz der Lernplattform als Informationsdrehscheibe in bestehenden Präsenzkursen. Durch gezielte Maßnahmen konnte darüber hinaus zu einer Verbesserung von nieder­schwe­ligen Informations-, Beratungs- und Begleitangeboten für Interes­sentInnen und TeilnehmerInnen an solchen Lehr- und Lernformen beige­tragen werden. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: März 2003 bis Februar 2004
mit Förderung des BMBWK und des ESF (Ziel 3)
öibf-Projekt-Nr. 03/08
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Christian Gary


29.06.2009  (oeibf)

eLOPA IV - Evaluierung von ODL-Lehrgängen und internetgestützten Präsenzlehrgängen am der VHS Floridsdorf

Lehrgänge, die internetgestützte Fern- und Selbststudienelemente enthalten, sind für Lernende und auch Bildungsträger in Österreich relative Neuerungen. Im Rahmen des  ESF Ziel 3-Projektes eLOPA IV wurden an der VHS Floridsdorf IT-gestützte Lehr- und Lernformen auf Basis begleitender Entwicklungs- und Konzeptarbeit zunehmend in den Unterricht integriert. Einerseits mittels ODL-Lehrgängen (Open and Distance Lehrgänge) mit reduziertem Face-to-Face-Unterricht und betreuten online-Phasen, andererseits durch eLearning in Präsenzlehrgängen, wobei eLearning-Elemente auf unterschiedlichen Ebenen in den Präsenzunterricht der Vorbereitungslehrgänge zu BRP, SBP und Matura im Zweiten Bildungsweg integriert werden. Zielsetzung der Evaluierung war es, steuerungsrelevante Ergebnisse zur Beurteilung der Lehrgänge festzuhalten und Verbesserungsvorschläge zu entwickeln. Aufgabenstellung war folglich: Eine Akzeptanzanalyse von projektspezifischen Kursen, sowie eine Bewertung der zur Verfügung gestellten Ressourcen und Kursangebote: Kursdesign, Materialien, Workspace, Betreuungsangebot. Im Vergleich zu ELOPA III wurde verstärkt die Interaktion auf der Plattform des Lernmanagementsystems BSCW analysiert. Diese Aufgabenstellungen wurden in erster Linie durch Erhebungen bei KursteilnehmerInnen, KursleiterInnen und dem projektverantwortlichen pädagogischen Personal, sowie mittels Recherchen der web-Performanz bearbeitet.

Projektlaufzeit: Mai bis September 2004
im Auftrag der VHS Floridsdorf
öibf-Projekt-Nr. 04/24
Projektleitung:
Alex Belschan; Projektmitarbeit: Günther Kittel


29.06.2009  (oeibf)

Fach- und Referenznetzwerk für CEDEFOP

CEDEFOP – das Europäisches Zentrum zur Förderung der Berufsbildung – hat die Kooperation mit nationalen Einrichtungen hinsichtlich der Durchführung von Auftragsstudien und Beiträgen zu sowie die Beteiligung an Netzwerken auf dem Gebiet der Berufsbildung im Jahr 2000 neu ausgeschrieben. Im Aufruf AMI/VET/2000-1 des CEDEFOP werden diesbezüglich vielfältige Aufgabenbereiche für Konsortien angesprochen. In Österreich wurde durch eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur der Prozess der Bildung eines nationalen Bieterkonsortiums eingeleitet. Als Ergebnis dieses Prozesses hat sich eine Gruppe von acht Forschungseinrichtungen zusammengefunden, die im engeren Sinne mit Berufsbildungsforschung in Österreich und im interna­tionalen Zusammenhang befasst ist, die Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschung (abf-austria).

Die involvierten Einrichtungen sind:

  • IBE, Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung
  • ibw, Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft
  • IHS, Institut für höhere Studien
  • IQUA, Institut für experimentelle Qualifikations- und Arbeitsmarkt­forschung
  • IWI, Industriewissenschaftliches Institut
  • öibf, Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung
  • 3s, superior skills solutions
  • WIFO, Wirtschaftsforschungsinstitut

Das öibf deckt im Rahmen des Konsortiums die Arbeiten der Dokumen­tation der einschlägigen Publikationen ab. Für das erste Arbeitsjahr wurde Peter Schlögl zum Konsortienleiter gewählt und hat die Vertragsarbeiten mit CEDEFOP und dem BMBWK (das eine nationale Zusatzfinanzierung bereitstellt) abgewickelt.

Projektlaufzeit: seit März 2002
mit Unterstützung von CEDEFOP und Mitteln des BMBWK
öibf-Projekt-Nr. 02/13
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Ingrid Putz, Renate Pucher, Katarina Miljevic


29.06.2009  (oeibf)

EURES Handbuch Bau-Holz - Update

Gegenstand des Projekts war die Aktualisierung eines vom öibf entwickel­ten und umgesetzten Handbuches für Betriebsrätinnen und Betriebsräte in den beiden Regionen Kärnten und Julisch Venetien-Friaul."Vergleich des Systems industrieller Beziehungen und der Rahmenbedin­gungen für Beschäftigte im Bereich Bau-Holz in der Eures-T-Euralp Region Kärnten – Friaul-Julisch Venetien". Es wurde damals ein zweisprachiges BeraterInnenhandbuch (deutsch/italienisch) entwickelt, das folgende Bereiche umfasste:
  • Struktur der Gewerkschaften
  • Kollektivvertrag
  • Sozialversicherung
  • Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK)
  • Steuerliche Regelungen
  • Berufsausbildung

Der Inhalt wurde auf den aktuellen gesetzlichen und kollektivvertraglichen Stand gebracht. Hier finden Sie den Bericht als Download.

Projektlaufzeit: Mai 2004
im Auftrag des ÖGB Kärnten (Finanzierung über EURES-EURALP)
öibf-Projekt-Nr. 04/08
Projektleitung:
Peter Schlögl; Projektmitarbeit: Petra Grießner